Wer weiss, wer’s war? PDF

Martin Gottfried Weiß in amerikanischer Internierung. Weiß wurde als Sohn eines Oberwagenmeisters der Bayerischen Staatsbahn geboren. Er hatte wer weiss, wer’s war? PDF Schwestern und wurde katholisch erzogen.


Författare: Helmut Engisch.

In diesem Buch verstecken sich fünfzig illustre Persönlichkeiten aus Südwestdeutschland in fünfzig Rätseln. Von A… bis Z… – mehr darf man ja wohl nicht verraten. Gefragt wird nach lebenden und verstorbenen Frauen und Männern, nach berühmten und weniger berühmten Landsleuten. Natürlich werden die Rätsel auch aufgelöst. Man findet ein Bild von der zu ratenden Person und erfährt noch etwas mehr über ihr Leben. Der Stuttgarter Autor Helmut Engisch schreibt die Personenrätsel regelmäßig für die Wochenendbeilage "Querschnitt" der Stuttgarter Nachrichten und ihrer Partnerzeitungen. Die kurzen Rätsel finden dort begeisterte Rater und Leser. Das Buch ist also Vergnügen und Herausforderung für alle Rätselfreunde und alle interessierten Württemberger. Helmut Engisch, geb. 1950 in Oberndorf am Neckar, studierter Germanist und Historiker und gelernter Journalist, fungierte von 1987 bis 1992 als Lokalkolumnist "Knitz" bei den Stuttgarter Nachrichten und ist seitdem freier Journalist und Autor. Seine letzten Bücher: "Der schwäbische Büffelkönig und die Löwenmadam", "Die Fischers" und "Ein Mönch fliegt übers Schwabenland".

Nach dem Besuch der Volksschule wechselte er 1918 auf die Weidener Präparandenschule. Seine Ausbildung setzte er ab 1921 auf einer Maschinenbauschule in Landshut fort. Bereits im Sommer 1926 trat Weiß der NSDAP bei und gründete mit zwei Freunden einen Ortsverband der SA und der HJ in Weiden. Ab April 1933 gehörte er zur Wachmannschaft des KZ Dachau, von November 1933 bis Februar 1938 war er dort Lageringenieur. Er wurde im April 1940 mit dem Aufbau des Konzentrationslagers Neuengamme beauftragt, dem er ab November desselben Jahres auch als Kommandant vorstand. September 1942 übernahm Weiß die Kommandantur im Lager Dachau.

Weiß war angewiesen worden, besser auf die Erhaltung der Arbeitskraft der Häftlinge zu achten. Weiß schloss seine Tätigkeit in Dachau am 31. Seine offizielle Amtsübernahme als Kommandant in Lublin-Majdanek war erst am 4. November 1943 ereignete sich dort eines der schrecklichsten Massaker in der Zeit der nationalsozialistischen Lager, bei dem über 17.

Sein Vorgänger im Vernichtungslager Majdanek war Sturmbannführer Hermann Florstedt. Weiß war vierter und jüngster Lagerkommandant in Majdanek. In seiner Amtszeit diente Majdanek als Hinrichtungslager, in dem mehrere Hundert Häftlinge erschossen wurden. Zwischen Dezember 1943 und März 1944 wurden etwa 180. 000 sogenannte Invaliden nach Majdanek transportiert. Aufgrund dieser Position wurde er am 1. November 1944 zum Dachauer Außenkommando Mühldorf delegiert.

Der Aufgabenbereich von Weiß in Mühldorf ist nicht völlig geklärt. Fest steht, dass er durch sein Amt den höchsten Rang hatte, von allen die in Mühldorf beteiligt waren. Ende April 1945 hielt er sich wieder im KZ Dachau auf, vermutlich um den dortigen Kommandanten Eduard Weiter zu entlasten und Missstände zu beseitigen. Weiß wurde im Dachau-Hauptprozess am 15. 000-50-2: US vs Martin Gottfried Weiss et al. Dezember 1945 zum Tod durch den Strang verurteilt. Jan Erik Schulte: Zwangsarbeit und Vernichtung.

Oswald Pohl und das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1933-1945. Karin Orth: Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Pendo Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-85-842-450-1. Tom Segev: Die Soldaten des Bösen. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-18826-0. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.

Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1993, ISBN 3-7890-2933-5. Karin Orth: Die Konzentrationslager-SS, München 2004, S. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, S. Quelle: Aussagen des Zeugen der Verteidigung H.