Warschau Reiseführer Michael Müller Verlag PDF

Dieser Artikel beschreibt die Stadt mit deutschen Namen Swinemünde. Swinemünde war bis zum Zweiten Weltkrieg warschau Reiseführer Michael Müller Verlag PDF drittgrößte deutsche Ostseebad, seit dem 6.


Författare: Jan Szurmant.
Glitzernde Konsumtempel und alternative Galerien, enge Gassen und weitläufige Boulevards, Luxusrestaurants und urige Kneipen.
Keine Frage, Warschau profitiert von seiner Vielfalt – auch architektonisch: hier die nach dem Zweiten Weltkrieg detailgetreu wiederaufgebaute mittelalterliche Altstadt mit ihrem prächtigen Marktplatz, dort das manchmal bizarre bauliche Erbe aus noch gar nicht so entfernten sozialistischen Zeiten. Und in jüngster Zeit beeindrucken die architektonischen Meilensteine des postsozialistischen Aufbruchs: mit hypermodernen Wolkenkratzern von internationalen Stararchitekten.
Dazwischen existieren unzählige Parks und das wilde Weichselufer, mittendrin der Kulturpalast, einst als "Stalins Rache" verspottet, heute fast schon lieb gewonnenes Wahrzeichen der boomenden Stadt.
Ab 2017 neu: Die Neuauflage des City-Guides erscheint in komplett neuem Outfit und ist dadurch noch übersichtlicher und griffiger – zahlreiche neue Features (z. B. ein Kinderkapitel, Top-Listen sowie Restaurants und Museen auf einen Blick) erleichtern die Orientierung. Den Auftakt bilden "Lotsenseiten" zu den Stadtvierteln und Sehenswürdigkeiten, zur Kulinarik, zum Nachtleben und zum Shopping.
Die Touren und Ausflüge führen in alle Winkel der Stadt, wobei auch Viertel abseits der Top-Sehenswürdigkeiten berücksichtigt werden. Subjektiv, persönlich und wertend sind die MM-Bücher mit ihren Restaurant- und Einkaufstipps, ihren Hintergrundgeschichten und Service-Infos, was sie schon immer waren: mehr als "nur" Reiseführer.

Oktober 1945 gehört der Ort zu Polen. Bekannt wurde das Seebad vor allem durch die regelmäßigen Besuche von Kaiser Wilhelm II. Der Tourismus und die Hafenwirtschaft sind die Hauptwirtschaftszweige in Świnoujście. Die Stadt nimmt den östlichen etwa drei Kilometer breiten Landstreifen der Insel Usedom, der 1945 polnisches Staatsgebiet wurde, sowie den Westzipfel der Insel Wollin ein. Der Stadtkern wird im Osten von der Swine begrenzt, die die Inseln Usedom und Wollin voneinander trennt.

In diesem Dorf betrieben etwa sechs Bauern als Kossäten sowohl Fischfang als auch recht kümmerlich Landwirtschaft. Fernerhin hatten sie zur Verbesserung ihrer Einnahmen gemeinsam die Fähre über die Swine gepachtet. Auch eine kleine hölzerne Dorfkirche war vorhanden. Sie gehörte allerdings zum Kirchspiel Caseburg. An der Stelle des späteren Swinemünde befand sich bereits Ende des 12. Pommern eine Fährverbindung über die Swine einrichten.

Bei der Teilung Pommerns zwischen Brandenburg und Schweden im Westfälischen Frieden 1648 fiel Vorpommern mit Usedom und Wollin an Schweden. Der mit dem Bau und dem Betrieb des neuen Hafens entstandene Ort Swinemünde bekam bald einen Bebauungsplan und wuchs durch den Zuzug von Händlern, Handwerkern und Gastwirten rasch an. Er erhielt 1753 einen Magistrat und wurde 1765 unter Einbeziehung Westswines zur Immediatstadt erklärt. 1779 erhielt die Stadt eine Lateinschule und 1792 eine neue Kirche. Als Ergebnis des Wiener Kongresses kam Wolgast 1815 zu Preußen, wodurch die bisherige Konkurrenzsituation gegenüber Schweden in der See- und Flussschifffahrt wegfiel. Es war jedoch erkannt worden, dass die Swine als Schifffahrtsweg zwischen den Ostseehäfen wegen der kürzeren Fahrtzeiten Vorteile hatte.

Der Hafen bildete das Zentrum der Aktivitäten: Leichter holten die Waren von den auf Reede oder im Hafen liegenden Schiffen und beförderten sie u. Auf dem Rückwege von Stettin nahmen sie wiederum Güter für die Schiffe mit. Seefahrt, Gütertransport, Handel, Handwerk und Gewerbe erlebten so die erste Blüte. Um die Versandung in Bereich der Hafeneinfahrt an der Ostsee aufzuhalten, wurde 1818 mit dem Bau der Molen begonnen.

Als Baumaterial dienten Findlinge aus der pommerschen Umgebung und vom Vinetariff vor Zinnowitz. Die 1020 m lange Westmole und die 1372 m lange Ostmole, wasserbautechnische Glanzleistungen, wurden 1823 im Rohbau und 1829 endgültig fertiggestellt. Um das Problem der Versandung der Swine im Hinterland zu umgehen, wurde zwischen 1875 und 1880 ein Kanal gebaut. Dieser besteht aus zwei Hauptabschnitten, der Mellinfahrt und der Kaiserfahrt. Ab 1857 gab es Dampfschiffverbindungen nach Ostpreußen, Bornholm und Kopenhagen. Die meisten Schiffe fuhren nach der Fertigstellung der Kaiserfahrt, eröffnet 1881, nach Stettin weiter, was für den Seehafen Swinemünde ein wirtschaftlicher Nachteil wurde.