Vom Umkreis zur Mitte PDF

Der Industriepark Schwarze Pumpe ist ein Industriegebiet in Brandenburg und Sachsen. Es befindet sich auf den Gemarkungen der brandenburgischen Orte Schwarze Pumpe und Trattendorf sowie vom Umkreis zur Mitte PDF Gemarkung von Zerre in Sachsen.


Författare: Marie Hüsing.

Der Industriepark Schwarze Pumpe umfasst eine Fläche von insgesamt 720 Hektar, 310 Hektar gehören dabei zur Gemeinde Spreetal in Sachsen, auf dem sich etwa 80 Unternehmen mit ca. Ursprünglich hieß die historische Gastwirtschaft der zur Gemeinde Terpe gehörenden Kolonie Pumpe Zur schwarzen Pumpe. 1955 wurde in der benachbarten Heidelandschaft mit dem Bau eines Braunkohlenveredlungswerkes begonnen. 1958 wurde der VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe gebildet, bis 1965 wurden insgesamt drei Brikettfabriken errichtet. Das Gaskombinat Schwarze Pumpe war von entscheidender Bedeutung für die Energieversorgung der DDR.

Viertel des gesamten Stadtgasbedarfs der DDR hier produziert. Die Bedeutung spiegelte sich unter anderem auch durch eine im DDR-Vergleich bessere Versorgung der Städte Hoyerswerda und Cottbus mit Lebensmitteln, Wohnungen und Konsumgütern wider. Beschäftigten war höher als im DDR-Durchschnitt. Ab 1980 wurden in der DDR die Kombinate neu gebildet.

Das Gaskombinat Schwarze Pumpe war eines der größten Kombinate mit insgesamt ca. Bei der Sprengung einer der drei Schornsteine fiel dieser durch einen Kernbohrungsfehler nicht wie vorherberechnet, was zur Zerstörung des Kesselhauses führte. Im gleichen Jahr begann der Bau eines neuen Kraftwerkes, bestehend aus zwei Blöcken mit je 800 MW, durch die VEAG in Schwarze Pumpe. Panorama Industriepark Schwarze Pumpe – aufgenommen am 25. Bewege die Maus über das Foto um mehr Details anzeigen zu lassen. September 2008 wurde im Industriegebiet Schwarze Pumpe in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kraftwerk Schwarze Pumpe die weltweit erste CO2-abscheidende Pilotanlage offiziell in Betrieb genommen.

Hier erfolgt die Abfallverwertung, insbesondere von Klärschlamm, zu Synthesegas und Methanol. Im Juni 2008 verkaufte Sustec sein stillgelegtes Synthesegas-Kraftwerk in Schwarze Pumpe an die Schweizer Firma ATEL Holdings AG. Diese plant den Umbau des Kraftwerkes auf den Betrieb mit Erdgas mit einer Leistung von 56 MW. Januar 2010 wurde über das Vermögen der Sustec Schwarze Pumpe GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet. Oktober 2003 erfolgte der erste Spatenstich für die Errichtung einer Papier- und Wellpappenfabrik im Industriepark Schwarze Pumpe mit einer Investitionssumme von ca. Im Juli 2007 gab Konzernchef Thomas Prinzhorn bekannt, dass auf Grund von immer weiter steigenden Energiekosten neben einer zweiten Papiermaschine auch ein eigenes Kraftwerk errichtet werden soll.

Die neue Papiermaschine sollte mit 8 m Breite die jetzige um 2,70 m übertreffen. Die Inbetriebnahme des Kraftwerkes, das unter dem Projektnamen Ignis lief, war ursprünglich für Anfang des Jahres 2011 geplant, wurde dann auf das Jahr 2012 verschoben. April 2008 wurde der Genehmigungsantrag für die Errichtung eines EBS Kraftwerkes eingereicht. Gegen diesen Antrag wurden insgesamt 83 Einwendungen, gegen unterschiedliche Belange, erhoben.

März 2009 verließ die einmillionste Tonne Papier die Papierfabrik Hamburger-Spremberg GmbH. Juli 2010 gab Thomas Prinzhorn bekannt, dass mit der Baufeldfreimachung und damit mit dem Bau des EBS-Kraftwerks für die Papierfabrik begonnen wurde. Die eigentliche Bauphase des Kraftwerks begann im September 2010, die Grundsteinlegung erfolgte am 12. November 2010, die Inbetriebnahme war für Ende 2012 geplant. Die Investitionssumme sollte 140 Millionen Euro betragen.