Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin PDF

Wie bin ich geworden, verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin PDF ich bin? Veröffentlichungen zur Geschichte der Frauenbewegung und -erwerbstätigkeit, Mathildenstr.


Författare: med. habil. Bernhard Schlegel.

An Hand von Messungen des enddiastolischen Kammervolumens, des Schlagvolumens (Thermodilutionsmethode) und der intra ventrikulären Druckmessungen wird die Hämodynamik des normalen, rechten V entri­ kels, des chronisch druckbelasteten und des chronisch volumenbelasteten Herzens umschrieben. Dabei geht hervor, daß bei Zunahme des Schlag­ volumens eine Zunahme des enddiastolischen und endsystolischen (Rest-) Kammervolumens eintritt, während bei der chronischen Druck­ belastung eine geringe, aber signifikante Verkleinerung des enddiastoli­ schen und endsystolischen Kammervolumens vorliegt. Diesen in myo­ kardialer Suffizienz arbeitenden Herzen werden diejenigen in Insuffi. zienz gegenübergestellt. In der Insuffizienz tritt trotz Drucksteigerung und Verminderung des Schlagvolumens keine Verkleinerung, sondern eine massive enddiastolische und endsystolische Kammervolumen­ vergrößerung ein. Unter den Korrelationsversuchen scheint besonders die Beziehung zwischen enddiastolischem Kammervolumen und der "Compleance", der Dehnbarkeit von Bedeutung zu sein. In der Suffizienz liegt eine enge Beziehung zwischen Kammervolumen und der Compleance vor, indem mit zunehmendem Kammervolumen eine vermehrte Compleance zu finden ist. In der myokardialen lnsuffizienz dagegen weisen die Herzen eine zu ihrer Kammergröße eindeutig verminderte Compleance auf. Literatur LüTHY, E.: Die Hämodynamik des suffizienten und insuffizienten rechten Her­ zens. Bibliotheca Cardiologica, Fase. 11. Basel-New York: S. Karger 1962. Dr. E. LüTHY, Med. Poliklinik der Universität, Kantonsspital, Zürich/Schweiz IV Aus dem Physiologischen Institut der Universität Freiburg i. Br.

Die historische Realität sieht jedoch anders aus. Die sexuelle Dienstleistung meist weiblicher Menschen ist dabei zumindest in der Bundesrepublik Deutschland selbst seit Inkrafttreten des „Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten“ am 1. Januar 2002 nur mit Einschränkungen als Gewerbe zu bezeichnen. Aber während das Landrecht Prostituierte noch als „Weibspersonen“ bezeichnete, „welche mit ihrem Körper ein Gewerbe betreiben wollen“, hieß es in den Bordellreglements des 19. Jahrhunderts, dass Prostitution kein Gewerbe im eigentlichen Sinne sei. Sittenwidrigkeit“Hintergrund der strikten Unterscheidung zwischen Prostitution und „erlaubten Gewerben“ war das Verdikt der „Sittenwidrigkeit“. Die Auffassung, dass Prostitution „sittenwidrig“ sei, bestand seit der Reformation.

Gegensatz zu dauerhaftem Ehebruch oder sexuell motivierten Verbrechen von den Stadträten nicht nur geduldet, sondern sogar protegiert. Noch in Reichstagsdebatten der Kaiserzeit wurde diese Auffassung, wenn auch nur indirekt, vertreten. So plädierte in der Sitzung vom 14. Die Auffassung von der „Sittenwidrigkeit“ der Prostitution überdauerte alle Gesetzesnovellen und politischen Umwälzungen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts das moderne Gewerberecht ein weiterer Grund dafür, dass Prostitution nicht als Gewerbe galt.

In der mittelalterlichen Ständegesellschaft waren die „erlaubten Gewerbe“ in Zünften organisiert und entsprechend streng geregelt. Die Vereinheitlichung bestand darin, dass Arbeit, Gesundheit und Lebensführung der Frauen in allen Städten des Reichs sittenpolizeilicher Kontrolle unterlagen, wobei das Recht der jeweiligen Polizeidirektion, eigene Vorschriften zu erlassen, regional bedingte, aber unwesentliche Variationen zuließ. Nach den älteren Bordellordnungen hatten die Prostituierten noch einige Rechte gehabt. So konnten sie über ihren Lohn verfügen, durften weder zum Beischlaf noch anderen sexuellen Handlungen gezwungen werden und der Bordellwirt war verpflichtet, das „Mädchen“ zu unterstützen, „das seine Lebensart ändern und sich auf eine rechtliche Weise ernähren will“. Diese Rechte waren in den Polizeivorschriften der Kaiserzeit ersatzlos gestrichen.

Hofgarten nebst den hierzu gehörigen Arkaden überhaupt, den Max-Josef-Platz, Marstallplatz, Odeonplatz, den Platz vor der Feldherrenhalle und der Theatinerkirche, ferner die Residenz-, Maximilian- und Hofgartenstraße, sowie die Briennerstraße zwischen Odeon- und Wittelsbacherplatz zu einer anderen Zeit als von 9 bis 11 Uhr vormittags, den Marienplatz nebst den sog. So oder so ähnlich sahen die Polizeivorschriften in allen fünfundzwanzig Bundesstaaten des deutschen Kaiserreiches aus. Vor der Reichsgründung hatte eine Verhaftung den „Nachweis des fleischlichen Gebrauchs gegen Bezahlung“ vorausgesetzt. Ein Beispiel, das sich um die Jahrhundertwende in Berlin ereignete, erregte als „Fall Köppen“ besonders Aufsehen.

Es ging um die Tochter eines Pferdekutschers. Sie wollte ihren Verlobten von der Arbeit abholen und wurde auf dem Weg dorthin von einem Passanten angesprochen. Als sie sich seinen Annäherungsversuchen widersetzte, zeigte er sie bei der Polizei als Prostituierte an. Im Ersten Weltkrieg stand schließlich jede Frau unter grundsätzlichem Unzuchtsverdacht. Juni 1916 erließ das Königliche Stellvertretende Generalkommando des 9. Armeekorps in Altona eine Verordnung, nach der die Zivilverwaltungen der zuständigen Militärbehörden verfügen konnten, alle Frauen zwangsweise zu untersuchen. Mit dieser Verordnung wollte man gegen die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten vorgehen.

Wer gewohnheitsmäßig oder aus Eigennutz durch seine Vermittlung oder Verschaffung von Gelegenheit der Unzucht Vorschub leistet, wird wegen Kuppelei mit Gefängnis bestraft“. Obwohl es in der Praxis also selten zu Problemen kam, gab es Bestrebungen, die Illegalität zu vermeiden. Als Ausweg erwies sich die sogenannte Kasernierung. Sie bestand darin, die Prostituierten auf „Kontrollstraßen“ zu beschränken, wo die betreffenden Frauen nicht nur arbeiteten, sondern auch wohnten. Anders als im Bordell waren sie von keinem Zuhälter abhängig. Für die Prostituierten waren die genannten Vorteile allerdings von nur zweifelhaftem Wert. Das wird am Beispiel der Bremer „Helenenstraße“ deutlich, die 1878 eröffnet und weit über die Grenzen des Stadtstaates hinaus als Modell und Vorbild gepriesen wurde.