Umweltschutz im Handel PDF

Logo des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Erster Minister war Alfred Józef Potocki. In der Ersten Republik umweltschutz im Handel PDF das Ministerium von 1918 bis 1919 Staatsamt für Landwirtschaft, dann Staatsamt für Land- und Forstwirtschaft.


Författare: Christine Robicsek.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Umweltwissenschaften, Karl-Franzens-Universität Graz (Sozial- und Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:
Die Forderung nach nachhaltigem ökologieorientierten Handeln, die sich bislang im wesentlichen an Industrie und Verbraucher gerichtet hat, wird zunehmend auch an Handelsunternehmen gestellt. So konnten dem Handel z.B. im Bereich der Abfallbewirtschaftung einige Aufgaben übertragen werden. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob bzw. in welchem Ausmaß Handelsunternehmen die ihnen zugewiesene ökologische Verantwortung übernehmen und dementsprechende Ökologiebezüge in ihre Unternehmenstätigkeit integrieren.
Ziel dieser Arbeit ist es, erstens einen umfassenden Überblick darüber zu geben, über welche ökologieorientierten Handlungsoptionen stationäre Einzelhandelsunternehmen grundsätzlich verfügen. Zweitens soll aufgezeigt werden, wo ökologisches Handelsverhalten tatsächlich angesiedelt ist, also in welchen Bereichen die Schwerpunkte ökologieorientierten Verhaltens liegen bzw. in welchen Bereichen etwaige Defizite bestehen. Drittens sollen mögliche Gründe für das Ergreifen bzw. Unterlassen ökologischer Maßnahmen aufgezeigt werden. Aufgrund der Analyse des gezeigten Handelsverhaltens soll viertens versucht werden, die generellen Reaktionsmuster von Handelsunternehmen auf ökologische Herausforderungen abzuleiten.
Gang der Untersuchung:
Im ersten Teil der Arbeit werden die Rolle des Handels als Träger und Vermittler von Umweltbewusstsein sowie die Rahmenbedingungen ökologieorientierten Handelsverhaltens ausschließlich theoretisch beleuchtet. Ausgehend von der ökologischen Betroffenheitssituation der Handelsunternehmen, die aus den Forderungen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen resultiert, und den unternehmensinternen Möglichkeiten, auf diese Betroffenheit zu reagieren, werden ökologische Basisstrategien abgeleitet. Ausführungen über gegebenenfalls nötige Anpassungen der Unternehmensphilosophie sowie des Zielsystems der Unternehmung bilden den Abschluss dieses Teils.
Im zweiten Teil erfolgt eine Auseinandersetzung mit den ökologieorientierten Handlungsoptionen stationärer Einzelhandelsunternehmen in Theorie und Praxis.
Ausgehend von der Annahme einer innovativen, ökologieorientierten Ausrichtung der Unternehmen wird auf Basis einer umfassenden Literaturanalyse untersucht, welche konkreten, ökologischen Handlungsoptionen innerhalb des Beschaffungs- und Absatzmarketing sowie des internen Marketing zur Verfügung stehen. Dazu wird für die jeweiligen Politikbereiche des Marketing-Mix ein wünschenswerter Sollzustand an möglichen, ökologischen Aktivitäten hergeleitet, indem die in diesem Bereich bestehenden ökologischen Forderungen erörtert und die zur Umsetzung dieser Forderungen geeigneten Maßnahmen beschrieben werden. Darüber hinaus wird auf die nötigen Informationserfordernisse und die gesetzlichen Grundlagen eingegangen.
Am Beispiel von fünf namhaften Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen erfolgt im Anschluss daran eine Gegenüberstellung der innerhalb der jeweiligen Politikbereiche tatsächlich in die Praxis umgesetzten ökologischen Maßnahmen. Als Basis dazu dienten firmeneigene Unterlagen und die Selbstdarstellung der Unternehmen im Internet, Veröffentlichungen von bzw. Beiträge über diese(n) Unternehmen in wissenschaftlichen Publikationen, Expertengespräche sowie Ergebnisse, die zwei Studien entnommen wurden.
Im Sinne einer Abweichungsanalyse werden dann die Schwerpunktaktivitäten des Lebensmitteleinzelhandels in den jeweiligen Politikbereichen herausgearbeitet und etwaige Defizite aufgezeigt. Darüber hinaus wird auf die möglichen Gründe für allfällige Abweichungen eingegangen.
Im abschließenden Teil werden die Ergebnisse einer kritischen Betrachtung unterzogen. Unter Berücksichtigung der Beweggründe bzw…

Erster republikanischer Staatssekretär war ab 12. In der Zweiten Republik wurde April 1945 provisorisch wieder ein Staatsamt für Land- und Forstwirtschaft eingerichtet, Staatssekretär war Rudolf Buchinger. Februar 1972 wurden Belange des Umweltschutzes aus drei anderen Ressorts zusammengefasst und zunächst mit dem Gesundheitsressort verbunden. Erste Bundesministerin für Gesundheit und Umweltschutz war Ingrid Leodolter.

April 1987 gab die Umweltministerin Marilies Flemming den Aufgabenbereich Gesundheit ab und übernahm stattdessen den Aufgabenbereich Jugend und Familie. Diese Kombination von Familien- und Umweltministerium war von 4. Mai 1996 unterbrochen, als Martin Bartenstein einzig Umweltminister war. Jedoch übernahm er kommissarisch am 12. 2000 wurden in der Regierung Schüssel I die Umweltzuständigkeiten des Umweltministeriums mit dem Landwirtschaftsministerium vereint. 2004 rief der damalige Umweltminister Josef Pröll die vierwöchige Aktion Nachhaltige Wochen ins Leben, die einmal jährlich auf ökologische und sozialverträgliche Produkte aufmerksam machen soll, mit dem Ziel, ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu schaffen. Ein Projekt zur Förderung der traditionellen Küche in Österreich wurde 2009 mit dem Projekt Traditionelle Lebensmittel geschaffen, in dem in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich Produkte erfasst werden, die mindestens drei Generationen oder 75 Jahre in der jeweiligen Region verankert sind.