Umweltrecht in Thüringen PDF

Dieser Umweltrecht in Thüringen PDF befasst sich mit dem Rechtsbuch Sachsenspiegel. Oben: die drei geistlichen Fürsten bei der Wahl, sie zeigen auf den König.


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Der Band 1 der Thüringer Sammlung zum Umweltrecht enthält neben einer ausführlichen Einleitung:
Abfallrecht
Atom-, Strahlenschutz und Energierecht
Bodenschutzrecht und das Recht der Flurbereinigung
Forst-, Fischerei und Jagdrecht
Der Band 2 der Thüringer Sammlung zum Umweltrecht enthält:
Immissionsschutzrecht
Landesplanungsrecht
Naturschutzrecht
Verfassungsrecht, allgemeines Verwaltungs- und Umweltrecht
Wasserrecht
Herausgeber und Autor der Einleitung ist Prof. Dr. Matthias Schneider, der als Professor an der Fachhochschule Schmalkalden lehrt. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Umweltrecht, insbesondere Naturschutzrecht, öffentliches und privates Immobilienrecht, insbesondere Nachbarrecht und Qualitäts- und Umweltmanagement.

Mitte: der Pfalzgraf bei Rhein überreicht als Truchsess eine goldene Schüssel, dahinter der Herzog von Sachsen mit dem Marschallsstab und der Markgraf von Brandenburg, der als Kämmerer eine Schüssel mit warmem Wasser bringt. Rechtsbuch des Eike von Repgow, entstanden zwischen 1220 und 1235. Die Bezeichnung Sachsenspiegel beruht auf der Zugehörigkeit zur Spiegelliteratur der Entstehungszeit. Forschung hebt in diesem Zusammenhang die kirchenrechtlichen Einflüsse hervor. Jede rechtshistorische Epoche ist durch die Art ihrer Rechtsquellen gekennzeichnet.

Im Hochmittelalter, das bis ins 13. Jahrhundert reichte, zersplitterte das Recht der einzelnen germanischen Stämme. Mittelalterliches Recht war mündlich überliefertes Gewohnheitsrecht. Es zeichnete sich aus durch Alter, Bewährung und Verständlichkeit. Systematische Geschlossenheit, begriffliche Klarheit und logische Stringenz waren nicht oder nur ansatzweise vorhanden. Jahrhundert wurde die Rechtsprechung durch Laien gepflegt.

Territorien, Städte und Dörfer hatten verschiedene Gerichte und Instanzen. Rechtsbewusstsein der Generationen, zugleich durch die Überlieferung gebunden und durch die wechselnden Erlebnisse und Anschauungen der Zeit geprägt in jenem geheimnisvollen Prozeß der Tradition und Assimilation, den man mit dem Begriff der Entwicklung nur sehr unvollkommen erfaßt. Das Rechtswissen gründete sich auf wenige Satzungen, Urkunden und mündliche Berichte sowie eigene Erfahrungen. Nur wenige Deutsche hatten an damaligen Universitäten studiert. Das in der ersten Hälfte des 13.