Trommler der Auferstehung PDF

Trommler der Auferstehung PDF evangelisch-lutherische Marktkirche zum Heiligen Geist ist die historische Hauptkirche im Ortsteil Clausthal der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld. Die im Stil des Barock erbaute Kirche wurde ganz aus Eichen- und Fichtenholz erbaut. Das Gebäude ist mit einem hölzernen Querbeschlag verkleidet und ist seit 2013 wieder in der ursprünglichen Farbe Blau gestrichen.


Författare: Reinhard Lettmann.
Bischof Reinhard Lettmann hat sich von Worten, Texten, Gedichten und Bildern, die ihm im Lauf des Jahres begegnet sind, "bewegen" lassen. Nun gibt er seine Gedanken dazu weiter – als Anregung, selbst über die Botschaft des christlichen Glaubens nachzudenken und die eigenen Erfahrungen im Gebet zu vertiefen. Die Meditationen sind zudem Einladung an alle, die frohe Nachricht zu verkünden, denn: "Die Kirche kündet der Welt das Evangelium des Lebens. Sie sät den Samen des Friedens und öffnet Quellen des Lebens, die sich zu einem großen Strom des Friedens vereinigen, der die Geschichte der Welt befruchtet."

Das Dach, der Glockenturm und der Dachreiter sowie die Hauben der Treppenhäuser sind mit Blei gedeckt. Die Fassade wird durch drei Treppenhäuser auf der nördlichen Seite und zwei auf der südlichen Seite unterbrochen. Farbgebungen für die Fassade der Kirche gewählt worden waren. 36 erhielt die Kirche einen neuen hellgrünen Außenanstrich, Fenster und Profile wurden grau gestrichen.

Der Grund für den Wechsel der Farbe waren wohl die hohen Baukosten. Unvorhergesehene Reparaturmaßnahmen hatten es notwendig gemacht, an anderer Stelle Kosten einzusparen. Und da der blaue Farbstoff Azurit damals zu den teuersten Farben gehörte, wurde für den Außenanstrich stattdessen eine preiswertere Farbe verwendet. Die beim Brand der Vorgängerkirche zerstörten großen Kirchenglocken wurden 1636 in Einbeck umgegossen und 1637 im fertiggestellten Glockenturm aufgehängt. 1639 wurden aus Einbeck zwei weitere Glocken für die Marktkirche geliefert.

Es handelte sich um eine Schlagglocke, die von Hand geläutet wurde. Die Uhrzeit wurde damals von einer Sonnenuhr abgelesen, die an der Südseite des Glockenturmes angebracht war. Die große Glocke wurde 1792 erneuert. 36 erhielt die Kirche eine mechanische Uhr, die im Dachreiter aufgestellt wurde. In diesem Dachreiter wurden auch die beiden Schlagglocken der Uhr aufgehängt, zu diesem Zweck wurde der Dachreiter abgebaut und größer wieder aufgebaut. Aus einer Zeichnung von 1783 geht hervor, dass neben den beiden Zifferblättern des Dachreiters an der zum Oberbergamt zeigenden Westseite des Glockenturmes ein drittes Zifferblatt angebracht war.

Der Platz um die Kirche war ursprünglich frei von Bäumen, um die zentrale Wirkung des Kirchenbaus zu unterstreichen. 1910 wurden ein Terrassengarten angelegt und Lindenbäume gepflanzt. Diese wurden anfangs kugelförmig geschnitten, später blieben die Bäume unbeschnitten. 13 wird der Platz um die Kirche wieder dem ursprünglichen Prinzip folgend frei gehalten.