Tierisches aus Berlin PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Bestimmungsmerkmale: Der Abstand der Ocellen von den Facettenaugen ist kleiner als zum Kopfhinterrand, der Clypeus ist rein gelb gefärbt. Die Tierisches aus Berlin PDF ist die größte in Mitteleuropa lebende Faltenwespe.


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Nicht erst mit dem Eisbären Knut ist die Tierliebe der Berliner legendär geworden. Die Hauptstädter lieben ihre zahmen Lebensgefährten und wilden Nachbarn – und nicht selten liegt darin auch ein großes Konfliktpotenzial. Denn in Sachen Tiere werden die Berliner leidenschaftlich und verstehen keinen Spaß. Ein Thema also, das sich bestens für den sechsten Autorenwettbewerb der »Berliner Woche« und des »Spandauer Volksblatts« eignete. Unter dem Motto »Tierisches Berlin« wurden die Leser aufgerufen, Kurzgeschichten, die dieses Thema aufgreifen und einen erkennbaren Bezug zu Berlin haben, einzureichen. Eine Jury, darunter der Berliner Zoo- und Tierpark-Chef Dr. Bernhard Blaszkiewitz und Thomas Ziolko, der Vorsitzende der Gemeinschaft der Förderer Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V., wählte die zehn besten aus. Das Ergebnis ist eine humorvolle wie bewegende Anthologie, in der Hunde, Katzen, Wölfe, Bären, Papageien und andere Tiere neben der Stadt Berlin und ihren Bewohnern im Mittelpunkt stehen. Und natürlich ist auch Knut in einer Geschichte mit von der Partie …

Die Körpergröße der Königin beträgt von 23 bis zu 35 Millimeter, die der Arbeiterinnen 18 bis 25 Millimeter und die der Drohnen 21 bis 28 Millimeter. Pterostigma oder Flügelmal in diese ein. Meist ist die Hornisse aber bereits an der charakteristischen Färbung gut erkennbar. Kopf und Rumpfabschnitt sind schwarz, meist mit ausgedehnter roter oder braunroter Zeichnung, der Rumpfabschnitt trägt keine gelben Zeichnungselemente. Der erste Tergit des freien Hinterleibs ist nur bei dieser Art dreifarbig: der vordere Abschnitt ist rot, dahinter sitzt ein mehr oder weniger breiter dunkler Fleck, der Endabschnitt ist gelb gefärbt. In ihrem großen Verbreitungsgebiet besitzt die Hornisse einige Varianten der Färbung und Zeichnung.

Diese treten teilweise regional gehäuft auf und sind von früheren Taxonomen vielfach als Unterarten beschreiben worden. Dies erscheint heute nicht mehr gerechtfertigt. Hinterleibssegments, das bei ihr ausschließlich schwarz und gelb gezeichnet ist, ohne rote oder rotbraune Anteile, außerdem trägt der Kopfschild in der Mitte eine schwarze Längszeichnung. Aber auch ganz andere Insektenarten wie beispielsweise die Hornissenschwärmer, einige Arten der Keulhornblattwespen oder die Hornissenschwebfliege haben im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte Ähnlichkeit mit Hornissen gewonnen. Die Hornisse besiedelt ein Areal, das im Vergleich zu anderen Arten der Gattung weiter nach Westen und weiter nach Norden reicht, sie ist dadurch die einzige natürlicherweise in Nord- und Mitteleuropa verbreitete Art der Gattung Vespa. In Deutschland galt die Art jahrzehntelang als selten und rückläufig, sie wurde daher lange Zeit in den Roten Listen aufgeführt.

Die Bestände konzentrierten sich, wie zum Beispiel in Ostdeutschland, in Ballungsräumen, die höheren Lagen der Mittelgebirge wurden gemieden. Bei der Hornisse überwintern ausschließlich weibliche Geschlechtstiere, die künftigen Königinnen. Neben begatteten Königinnen, die im darauf folgenden Jahr ein neues Nest begründen können, überwintert auch ein Teil unbegatteter Geschlechtstiere. Spalten oder selbst ausgenagte Hohlräume in totem Holz, wenige Tiere überwintern in unterirdischen Hohlräumen.

Die Aktivität der jungen Königinnen beginnt im fortgeschrittenen Frühjahr, in Mitteleuropa meist im April, in England erst Mitte Mai. Sie verlassen dann das Winterquartier und suchen einen Ort zur Nestgründung. Hornissen bevorzugen als Neststandorte regengeschützte, dunkle Hohlräume wie Baumhöhlen. Hornissen nehmen aber auch künstliche Plätze, zum Beispiel Vogelnistkästen, Dachböden oder Geräteschuppen an. Nach dem Schlupf der Arbeiterinnen fliegt die Königin bald nicht mehr aus und beteiligt sich nicht mehr an der Versorgung der Brut.