Textwerkstätten PDF

Stadt im Kinzigtal im Schwarzwald im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Hausach liegt im mittleren Schwarzwald auf einer Höhe von 232 m bis 952 m ü. Mündung der Gutach in die Kinzig. Zur Stadt Hausach mit der bis in die 1970er-Jahre selbständigen Gemeinde Einbach gehören 32 Dörfer, Zinken, Textwerkstätten PDF und Wohnplätze.


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Literarisches Schreiben liegt im Trend. Die Zahl von Schreibgruppen im deutschsprachigen Raum nimmt seit Jahre stetig zu, das Angebot an Workshops, Kursen und Fortbildung differenziert sich immer weiter aus. Das steigende schriftstellerische Ausdruckbedürfnis von immer mehr Menschen korrespondiert mit den technischen Kommunikationsmöglichen sich mitzuteilen. Literarische Veranstaltungsformate wie Poetry Slam, Lesebühnen und Open Mic erfreuen sich anhaltender Beliebtheit quer durch alle Bildungs- undAltersschichten. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen Produzent, Interpret und Rezipient: Viele Zuhörer sind potentielle Slammer oder tatsächlich selbst Autoren literarischer Text. Der vorliegende Band "Textwerkstätten – Literarische Schreiben in Schule, Hochschule und Freizeit" ist selbst Ergebnis einer Textwerkstatt. Studenten und Dozenten haben in kooperativen Schreibprojekten ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre aus verschiedenen Veranstaltungen – Fortbildungen, Workshops, Seminare, Tutorien, Lektoraten, Beratungen und anderen Tätigkeiten rund um das literarische bzw. journalistische Schreiben eingebracht, reflektiert, theoretisch fundiert und für die Schreibpraxis didaktisch und methodisch aufbereitet. Leiter von Schreibgruppen, literarischen Initiativen, schulischen und hochschulischen Schreibprojekten bekommen vielfältige Anregungen für die eigene Praxis. Die Grundlegungen der Literarischen Schreibdidaktik und des methodischen Konzepts der Textwerkstätten sind als Beiträge zum fachdidaktischen Diskurs gedacht. Der Band kann als Studienbuch, als Handreichung für ambitioniert Lehrer oder als Fundgrube für Hobbyschriftsteller unterschiedlichen Alters genutzt werden. Zahlreiche Querverweise ermöglichen auch ein Themengeleitetes Herausgreifen einzelner Beiträge.

Wie in vielen Kinzigtalstädten ist die bäuerliche Umlandbesiedlung älter als die Stadt selbst. So bestand die umgebende Streusiedlung Einbach früher als Hausach. Auf der Gemarkung der früheren Gemeinde Einbach, die erstmals 1092 erwähnt wurde, liegt links der Kinzig die ebenfalls ehemals eigenständige Gemeinde Sulzbach. Um 1100 wurde in der Mitte der Gemarkung die Dorfkirche erbaut. Sie ist eine der ältesten Kirchen des Kinzigtales.

Um 1220 wurde die Burg Husen errichtet, an deren Fuß später die Stadt Hausach entstand. Die erste urkundliche Erwähnung war 1259. Unter Truppendurchzügen, Belagerungen, Plünderungen und Brandschatzungen hatte die Stadt über Jahrhunderte zu leiden. Das Kinzigtal war durch den Abzweig ins Gutachtal bei Hausach immer ein Durchzugsgebiet von Truppen. Die einzige Geldeinnahme bildete die Zollstätte. Zwischen Hausach und Gutach war der Übergang ins Württembergische. 1806 endete die fürstenbergische Herrschaft im Kinzigtal, Hausach wurde badisch.

1866 kam mit der Eisenbahn der Fortschritt nach Hausach. Während des Zweiten Weltkriegs war Hausach mehrmals Schauplatz von Kampfhandlungen. Dezember 1944 flogen fast täglich Jagdbomber über Hausach. Februar 1945 wurden mehrere Häuser in Bahnhofsnähe von Jagdbombern zerstört. Durch den Bergbau und das ehemalige fürstenbergische Hammerwerk entwickelte sich Hausach zur Industriestadt.

Es entstanden zentrale Schulen für das mittlere Kinzigtal am Ort. 1921 wurde Sulzbach nach Einbach eingemeindet. Juli 1971 wurde die Gemeinde Einbach in die Stadt Hausach eingemeindet. Als Teil des Fürstentums Fürstenberg war Hausach schon immer katholisch geprägt.