Texten für Trainer, Berater, Coachs PDF

Die Finanzkrise ist eine globale Texten für Trainer, Berater, Coachs PDF geworden. Ihre Auswirkungen dürften enorm und langanhaltend sein.


Författare: Günther Frosch.
Wie Sie Briefe, Akquise-Mailings, Broschüren, Websites, Seminarbeschreibungen und Ihr Profil so formulieren, dass der Kunde überzeugt ist und/oder ein Wiedererkennungseffekt erzielt wird. Günter Frosch ist Experte für Textcoaching und hat in diesem Buch konkrete Text-Tipps für Bildungsanbieter zusammengestellt, die mehr Textkompetenz für ihre schriftliche Kommunikation gewinnen wollen. Auf der beiliegenden CD-ROM finden Sie zahlreiche Übungen, Checklisten und Musterbeispiele, mit denen Sie sich vom allgegenwärtigen Einheitssprachstil wohltuend abheben können.

Der Coaching-Branche kommt in dieser Krise eine besondere Verantwortung zu. Denn gerade Coachs können durch ihre neutrale Außenseiterposition helfen, die Aufmerksamkeit auf häufig übersehene Zusammenhänge zu richten. Regeln der Ökonomie außer Kraft gesetzt sind. Dies ist jedoch eine zu kurz gegriffene Annahme, denn natürlich entzieht sich die Psyche des Menschen und sein resultierendes Verhalten nicht einer gewissen Regelmäßigkeit. Gier Einzelner für die Krise verantwortlich zu machen und diese entsprechend zu Pathologisieren und zu Dämonisieren. Dies greift für eine Analyse jedoch viel zu kurz. Ein solches, leider übliches Personalisieren von Problemen missachtet die dahinterliegenden Zusammenhänge und behindert zudem eine vernünftige Analyse, welche nicht nur Wege aus der Krise aufzeigt, sondern auch eine zukünftige Prävention möglich macht.

Erst das Verständnis der Zusammenspiels von Mensch und Umwelt ergibt sinnvolle Erklärungen und brauchbare Lösungen. Interesse an einer nachhaltigen Lösung hat. Die Grundlage für stabile Beziehungen, auch Geschäftsbeziehungen und Beziehungen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften ist Vertrauen. Betriebswirtschaftlich gesehen spart Vertrauen Kontrollkosten, allerdings ist Vertrauen weder leicht noch schnell herzustellen, so dass ein Vertrauensaufbau immer „Anlaufkosten“ verursacht, ohne dass sofort ein „Gewinn“ zu erwarten ist. In einer schnelllebigen Zeit ist dies ein Problem.

Vertrauensvorschuss erhält, grundsätzlich die Möglichkeit besitzen, diesen zu missbrauchen. Natürlich erwartet der Vertrauensgeber nun vom Vertrauensnehmer auch ein Signal des Vertrauens. Ein solches Vertrauen ist eben kein blindes Vertrauen, sondern ein gewachsenes Vertrauen. Den Wert einer Vertrauensbeziehung weiß jeder zu schätzen, der einmal in einer schwierigen Lage war. Wer nicht bereit ist, einen Vertrauensvorschuss zu geben, kann also niemals Vertrauen erwarten oder glaubhaft einfordern. Einsicht vertrauenswürdig agiert, wird kein Vertrauen erlangen. Ein mehr an Kontrolle bringt kein Vertrauen, sondern schafft eher eine Misstrauenskultur.

Natürlich ist blindes Vertrauen nicht die Alternative zur Kontrolle. Die Finanzkrise kann daher mit Recht als Vertrauenskrise bezeichnet werden. Der Vertrauensvorschuss der Anleger zu den Banken ist missbraucht worden, auch wenn dies von den meisten Akteuren vermutlich nicht einmal bewusst beabsichtigt war. Und auch das Vertrauen der Banken untereinander ist schwer beschädigt. Bruchteil dieser Kosten verursacht hätte, bleibt zu hoffen, dass die teure Lektion jetzt wenigstens sitzt. Einer der Gründe für das Entstehen der Finanzkrise ist die Schwierigkeit eines untrainierten Menschen, realistische Risikoeinschätzungen vorzunehmen.