Sucht und Männlichkeiten PDF

Sind sucht und Männlichkeiten PDF Gender Studies überhaupt eine Wissenschaft? Sind die Gender Studies nicht wie andere Wissenschaften durch die Wissenschaftsfreiheit geschützt?


Författare: Jutta Jacob.
Entwicklungen in Theorie und Praxis der Suchtarbeit
Betrachtet man die Epidemiologie zur Verteilung der von psychoaktiven Substanzen abhängigen Menschen in Deutschland, fällt deutlich die vermehrte Betroffenheit bei Männern auf. Gleichzeitig bestehen wenig Versorgungsangebote mit männerspezifischen Ansätzen. Der Zusammenhang von Suchtentwicklung und Männlichkeitskonzepten ist auch wissenschaftlich nur rudimentär ausgearbeitet. Diese Publikation zielt darauf, den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern, um zu wissenschaftsgestützten, genderorientierten und lebensweltbezogenen Praxiskonzepten zu gelangen.

Die „Gender Studies“ sind seit Jahren ein heftig umstrittenes Thema, zugleich einer der unklarsten Begriffe in der Geschlechterdebatte. Ein erster Hauptkritikpunkt an den Gender Studies hängt direkt mit dem politischen Anspruch bzw. Aktivismus der Gender Studies zusammen: die „Gender Studies“ sind de facto untrennbar personell, strukturell und inhaltlich verzahnt mit dem institutionalisierten Feminismus, den feministischen Parteien und deren Ideologie. Machtstrukturen auf die personelle Besetzung, die Inhalte und Arbeitsweisen der Gender Studies, auch an Universitäten bzw. Die personelle, strukturelle und inhaltliche Verzahnung mit der feministischen Ideologie bzw.

Politik wird von Befürwortern der Gender Studies regelmäßig vehement bestritten, üblicherweise mit dem Scheinargument, die echten Gender Studies seien nur solche Forschungen, die frei von ideologischen Einflüssen seien. Gender-Lehrstühle, Inhaltsbeschreibungen von Gender-Studiengängen, Themen von Forschungsprojekten und Inhalte von verbreiteten Lehrbüchern und Nachschlagewerken. Ein weiterer Hauptkritikbereich ist, daß die real existierenden Gender Studies entgegen ihrem Anspruch in wesentlichen Aspekten nicht wissenschaftlich sind. Standpunkttheorie, die außerhalb der Gender Studies nicht als wissenschaftlich anerkannt sind.

Die Gender Studies stehen daher im Ruf, eine reine Zweckwissenschaft zu sein und lediglich pseudowissenschaftliche Begründungen für konkrete feministische Politik zu liefern, z. Sexualerziehung oder beim Entzug von Grundrechten von Männern im Rahmen von Frauenquoten. Die Schärfe der Debatte um die Gender Studies erklärt sich weitgehend durch die kritiklose Übernahme feministischer Dogmen, den politischen Anspruch der Gender Studies und die faktische Finanzierung von feministischen Aktivisten und Funktionären aus Mitteln der Universitäten. Die Kritik an den Gender Studies ist im Kern eine Kritik an der herrschenden feministischen Politik bzw. Ideologie, vergleichbar mit der Kritik am Kreationismus in den USA. In diesem Text werden die Gender Studies als gesamtgesellschaftliches Phänomen kritisiert.

Diese globale Kritik kann nicht pauschal auf jede einzelne Aktivität oder Äußerung, die irgendwie als Teil der Gender Studies etikettiert wird, übertragen werden. Individuelle Aktivitäten oder Äußerungen müssen indivuduell beurteilt werden. Hauptziel dieser Seite ist zu klären, was sich hinter dem Begriff „Gender Studies“ verbirgt und inwieweit die anhaltenden Vorwürfe an „die Gender Studies“ zutreffen, unwissenschaftlich zu sein. Relativ treffend – das ist angesichts des diffusen Gesamtbilds ein Kompliment – erscheint eine Beschreibung des Goethe-Instituts – das auch nicht im Verdacht steht, parteilich zu sein. Unter der Überschrift „Ein vielstimmiger Kanon. Die Gender Studies umfassen somit mehrere inhaltliche Anteile bzw.

Die üblichen wissenschaftlichen Qualitätssicherungssysteme sind entweder nicht vorhanden oder weisen eklatante, offensichtliche Mängel auf. Aktivismus, auch außerhalb der Wissenschaft, darunter auch Zuarbeit zur Agenda feministischen Parteien. Zum Einsatz kommen hier oft Propagandamethoden, die bewußt mit falschen oder einseitigen Aussagen arbeiten, die also das Gegenteil von Wissenschaftlichkeit darstellen. Die Trennung zwischen wissenschaftlichen und propagandistischen Anteilen ist schwierig. Kaderschule, in der feministische Missionare ausgebildet werden, die „gendertheoretische Diskurse in die Praxis überführen“, also Personal für die operative Ebene der Feministischen Infrastruktur wie z. Ausbau der Feministischen Infrastruktur an Universitäten: In der weitverzweigten feministischen Infrastruktur spielen die Universitäten eine zentrale Rolle auf der strategischen und taktischen Ebene, z.

Weiterentwicklung und diskursiven Absicherung der feministischen Ideologie, Öffentlichkeitsarbeit usw. Insgesamt vermitteln die Gender Studies den Eindruck, daß dort vor allem die feministische Ideologie propagiert und nicht mit wissenschaftlich anerkannten Methoden gearbeitet wird. Dies erklärt die häufigen Vergleiche mit dem Kreationismus oder mit Koranschulen. Wenn man nach Antworten auf die Frage, was die Gender Studies wirklich machen, sucht, erhält man viele Antworten aus allen möglichen Quellen, die leider in sich widersprüchlich sind. Zu allen zentralen Aussagen findet man immer auch andere Quellen, die das exakte Gegenteil behaupten.

Andrea Geier: Gender als Analysekategorie – Entwicklungen und Tendenzen in den Gender Studies. Wer hat die Grenzziehung zwischen Männern und Frauen wie gemacht? Geschlecht ist nichts anderes als andauernde prozesshafte Konstruktion“. Ilse Lenz: Keine Angst vorm bösen Gender.

Man kann die Gender Studies u. Institutionen charakterisieren, die sich entweder selber den Gender Studies zuordnen oder in Übersichten zugeordnet werden. Die mit Abstand bedeutendsten Institutionen sind staatliche finanzierte Professuren an Universitäten und Fachhochschulen, ggf. 171 Teil- und 43 Volldenominationen aus, davon 169 Professuren an Universitäten und 45 Professuren an Fachhochschulen. Manche Universitäten unterhalten zentrale Beratungs- und Servicestellen, die faktisch Gender Studies vertreten bzw. Klassische Beispiele zentraler Lehrangebote sind grundlegende Sprach-, Mathematik- oder IT-Kurse, die fachübergreifend Grundwissen aufbauen sollen. Analog dazu werden eine feministische Orientierung und die allgegenwärtige Problematisierung des Geschlechterverhältnisses oft als fachübergreifende Grundkompetenz angesehen.