Stuka Junkers Ju 87 PDF

Bomber, die im Gegensatz zu den mehrmotorigen Horizontalbombern stuka Junkers Ju 87 PDF mit leichteren Bombenladungen bestückt waren, um damit im Sturzflug Punktziele angreifen zu können. Mit der Bezeichnung Stuka wird in der Regel das deutsche Sturzkampfflugzeug Junkers Ju 87 assoziiert, das zu Anfang des Zweiten Weltkrieges massiv eingesetzt und in der Folge zum bekanntesten Flugzeug dieses Typs wurde. Vergleich des Bombenabwurfs im Horizontalflug und im Sturzflug.


Författare: Dieter Stammer.


Niemand, der den Zweiten Weltkrieg bewusst als Soldat oder auch als Zivilist in den vom faschistischen Deutschland überfallenen Ländern erlebt hat, wird jemals das Sirenengeheul der Junkers Ju 87 vergessen, mit dem sie sich unter Einsatz ihrer Bordkanonen, MG und Bomben auf alles stürzte, was sich den Landstreitkräften in den Weg stellte und widersetzte. Die Ju 87 zerstörte mehr gegnerisches Kriegsmaterial als jedes andere Kriegsflugzeug.

Das Verfahren, Bomben aus dem Sturzflug abzuwerfen, war an und für sich nicht neu und wurde auch schon im Ersten Weltkrieg praktiziert. Es gab jedoch bis in die Dreißigerjahre kein speziell dafür konstruiertes Flugzeug. Die Ju 87 war eigens für die enge Zusammenarbeit mit den Landstreitkräften konzipiert und führte ihre Angriffe als "fliegende Artillerie" mit größter Präzision durch. Sie versetzte damit selbst Eliteverbände des Gegners in Angst und Schrecken. Dieser Nimbus verflog allerdings sehr schnell, als sie in der Luftschlacht über England erstmals Bekanntschaft mit den Hurricanes und Spitfires der Royal Air Force machte. Das Flugzeug wurde auf allen Kriegsschauplätzen eingesetzt. Im Krieg gegen die Sowjetunion bewährte es sich erneut als robuste Maschine. Hier vernichtete der "Stuka" mehr gegnerische Panzer als jedes andere Flugzeug.

Die letzte von mehr als 5700 Maschinen wurde im September 1944 ausgeliefert.

Der Name rührt aus der Art und Weise her, wie Angriffe auf feindliche Ziele stattfanden. Neigung stürzten sich diese Flugzeuge üblicherweise aus mehreren tausend Metern Höhe auf ihre Ziele herab, dabei wurde mit dem Sturzkampfflugzeug selbst das Ziel anvisiert. Die Geschwindigkeit des Sturzfluges wurde durch spezielle Bremsklappen reduziert, damit die Wendigkeit der Maschine erhalten blieb und die Piloten auch sich bewegende Ziele im Visier halten konnten. Etwa tausend Meter über dem Ziel wurde dann die Bombenladung abgeworfen und die Maschine bis etwa 500 m über dem Boden abgefangen.

Das Abfangen beziehungsweise der Flug in der Abfangkurve war der gefährlichste Teil des Sturzflugs, weil er körperlich durch die starken Beschleunigungskräfte am belastendsten war. Es wird berichtet, dass manche Piloten für Sekunden in Ohnmacht fielen. Konzept in den frühen Dreißiger-Jahren in den USA kennengelernt hatte. Sturzkampfflugzeuge, kurz Stuka, des Typs Junkers Ju 87 bildeten neben den Panzerverbänden das Rückgrat des deutschen Blitzkriegs im Zweiten Weltkrieg. Bomber und Schlachtflugzeuge sturzkampftauglich sein müssten. Die Ju 87 konnte allerdings nur bei Luftüberlegenheit eingesetzt werden. Ihre relativ niedrige Geschwindigkeit machte sie zum leichten Ziel für gegnerische Jagdflugzeuge.

April 1940 konnte erstmals durch Sturzkampfflugzeuge ein größeres Kriegsschiff versenkt werden. Auf dem pazifischen Kriegsschauplatz spielten besonders trägergestützte Sturzkampfflugzeuge eine entscheidende Rolle in vielen See-Luft-Schlachten. Anmerkung: In einigen Fällen wurden auch Flugzeuge, die nicht als Sturzkampfflugzeuge konzipiert waren, als solche eingesetzt. Besonders erwähnenswert sind hierbei das italienische Angriffsflugzeug Breda Ba. Prototypen aus dem erfolglosen zweimotorigen Angriffsflugzeug Ba.

Weiterentwicklung der IAR-37 von 1938 mit deutschen BMW Triebwerken. Christian Möller: Die Einsätze der Nachtschlachtgruppen 1, 2 und 20 an der Westfront von September 1944 bis Mai 1945. Mit einem Überblick über Entstehung und Einsatz der Störkampf- und Nachtschlachtgruppen der deutschen Luftwaffe von 1942 bis 1944. Hans Peter Eisenbach: Fronteinsätze eines Stuka- Fliegers. Das Buch schildert Ausbildung und Einsatz eines Stuka Flugzeugführers zwischen 1940 und 1944. Diese Seite wurde zuletzt am 18.