Streifzüge durch Deutschland und Italien PDF

Dieser Artikel beschreibt die polnische Stadt Chojna. Ortschaft Chojña in der Streifzüge durch Deutschland und Italien PDF Caranavi siehe Chojña.


Författare: Marry Shelley.
Als Mary Shelley sich in den Sommern von 1840 und 1842 mit ihrem achtzehnjährigen Sohn Percy Florence und einigen seiner Freunde quer durch Europa auf Reisen begibt ist ihr Ziel Italien. Das Land, in dem sie jahrelang gelebt und ihren Mann sowie zwei ihrer Kinder verloren hatte. Trotz aller Trauer aber dominiert ihre Freude über die Erkundung fremder Länder in Begleitung junger Menschen. Sie kommen durch Frankreich, Belgien, Deutschland, Tschechien, Österreich, die Schweiz und schließlich nach Italien. Shelley hält ihre Abenteuer und Eindrücke akribisch fest und veröffentlicht sie 1844 – hauptsächlich stammt der Inhalt aus ihren Tagebüchern, zum Teil aber auch aus Briefen an ihre Stiefschwester Claire. Landschaften, Politik, Geschichte, Literatur, Kunst sowie Sitten und Gebräuche sind die Themen ihrer lebendigen Schilderungen. Und nie hält Shelley mit ihrer Meinung hinter dem Berg. Sie äußert – für eine Frau ihrer Zeit ungewöhnlich – politische Ansichten neben ihren sehr persönlichen Eindrücken. Ihre kenntnisreichen und erhellenden Reflexionen zeugen von einer großen Belesenheit. Mary Shelleys großartige Reiseberichte stehen ihren literarischen Werken in nichts nach.

Kleinstadt und Sitz der Gmina Chojna im Powiat Gryfiński der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Die Stadt liegt in der Neumark, etwa 60 km südlich von Stettin. Jahrhundert existierte hier eine frühslawische Burg, vermutlich mit einem Markt. Verkehrsgünstig gelegen entwickelte sich der wechselweise zu den großpolnischen Fürstentümern oder den pommerschen Piastenherzogtümern gehörende Ort schnell. Nach 1200 soll dem Ort durch Herzog Barnim I. Um 1255 soll der böhmische König Ottokar II. Die Waren wurden über die Flüsse Röhricke und Oder verschifft.

Schwedter Tor, Bernikower Tor und das im 19. Beim Einfall der Hussiten 1433 hielt die Stadt einer kurzen Belagerung stand. Jahrhundert erlebte sie eine neue wirtschaftliche Blüte. Jahrhundert wurde sie dreimal von der Pest heimgesucht, der jeweils ein großer Teil der Bevölkerung zum Opfer fiel.

In der Stadt befanden sich im Mittelalter eine Reihe von Kirchen: Die Marienkirche, St. Nicolai, die Augustiner-Klosterkirche und die Hospitalkirchen zum Heiligen Geist, St. Die Reformation wurde von 1539 bis 1553 schrittweise eingeführt, das Kloster aufgelöst. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Königsberg in der Neumark von Wallensteins und Gustav Adolfs Truppen besetzt, die Stadt im Laufe des Krieges zu 52 Prozent zerstört. Marien-Kirche brannte 1682 durch Blitzschlag nieder und wurde bis 1692 wieder aufgebaut. Seit 1700 erfolgte eine wirtschaftliche Belebung, 1759, im Siebenjährigen Krieg, wurde die Stadt Sitz der neumärkischen Regierung. 1767 wurden das Schwedter und das Bernikower Tor teilweise abgebrochen und die Steine zum Bau einer Kaserne am Kloster verwandt.

Königsbergs Haupterwerbszweig war der Ackerbau, daneben gab es Baumwollwebereien, die aber ihren Niedergang um 1840 in der Industrialisierung fanden. Seit 1809 war Königsberg in der Neumark Sitz der Kreisverwaltung. Im Jahr 1939 richtete die deutsche Luftwaffe vor den Toren der Stadt den Fliegerhorst Königsberg-Neumark ein. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt bei den Kämpfen im Januar 1945 von der Front überrollt. Februar 1945 wurde der Bürgermeister von Königsberg in der Neumark, Kurt Flöter, der die Stadt ohne Räumungsbefehl verlassen hatte, in Schwedt a. Bald nach Kriegsende wurde die Stadt zusammen mit östlichen Teilen des Reichsgebiets von der Sowjetunion unter polnische Verwaltung gestellt. Bereits im Juni 1945 begann danach der Zuzug polnischer Zivilisten.

Das alte, bis auf die Grundmauern zerstörte Rathaus wurde von 1977 bis 1986 als Kulturzentrum, Stadtbibliothek und Gaststätte wieder aufgebaut. Ebenso erfolgte der Wiederaufbau des Klosters. Zurzeit wird der Marktplatz neu bebaut. Seit 1994 wird die kriegszerstörte St. Marien-Kirche als europäisches Projekt in deutsch-polnischer Zusammenarbeit wiederaufgebaut. Nach dem Tod Johannes Pauls II.

Die Gmina Chojna umfasst als Landgemeinde zahlreiche weitere Orte. Das alte Rathaus der Stadt wurde im Stil der Backsteingotik um 1400 von dem Baumeister Hinrich Brunsberg errichtet. Es wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im Februar 1945 zerstört und bis 1986 als Kulturzentrum rekonstruiert. Marien-Kirche wurde ab 1389 von Baumeister Brunsberg errichtet. Der 102 Meter hohe neugotische Turm wurde von 1854 bis 1861 von dem Berliner Architekten Friedrich August Stüler erbaut. Augustinerkloster von 1290, teilweiser Wiederaufbau nach 1945.