Statistik PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Statistik wird einerseits als eigenständige mathematische Disziplin über das Sammeln, die Analyse, die Interpretation oder Präsentation von Daten betrachtet, andererseits als Teilgebiet der Mathematik, insbesondere der Stochastik, angesehen. Vorliegende Daten werden in geeigneter Weise beschrieben, aufbereitet und zusammengefasst. Mit ihren Methoden verdichtet man statistik PDF Daten zu Tabellen, graphischen Darstellungen und Kennzahlen.


Författare: Erhard Schulze.
Dieses Lehr- und Übungsbuch richtet sich an alle Studierenden, die das Fach Statistik im Studienplan haben. Es umfasst die Themen "deskriptive Statistik", "Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung" sowie "induktive Statistik". Es hilft dabei, Prüfungen bestmöglichst zu bestehen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die wichtigsten Formeln möglichst unkompliziert vorgestellt und an Hand ausführlicher Beispiele erläutert. Rund 100 Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad bieten die Möglichkeit, erworbenes Wissen anzuwenden und den Kenntnisstand zu überprüfen. Für alle Aufgaben werden im Anhang nachvollziehbare Schritt-für-Schritt-Lösungen und viele praktische Tipps angeboten

In der induktiven Statistik leitet man aus den Daten einer Stichprobe Eigenschaften einer Grundgesamtheit ab. Dies ist methodisch eine Zwischenform der beiden vorgenannten Teilbereiche, bekommt als Anwendungsform jedoch zunehmend eine eigenständige Bedeutung. Deskriptive Statistik: Wie kann man eine Verteilung eines Merkmals beschreiben? Explorative Statistik: Was ist an einer Verteilung eines Merkmals bemerkenswert oder ungewöhnlich?

Entwicklungen, die im Laufe des 19. Jahrhunderts zu der heutigen Statistik zusammengewachsen sind. Insbesondere die Teilung der Statistik in eine deskriptive und eine schließende Statistik spiegelt diese historische Entwicklung wider. Die Anfänge der amtlichen Statistik reichen bis weit vor Christi Geburt zurück. In Deutschland fand die erste Volkszählung 1449 in Nürnberg statt. Die Stadtverwaltung wollte die Bevölkerung und Vorräte erfassen, um zu entscheiden, ob man Flüchtlinge aus dem Markgrafenkrieg noch in die Stadt lassen konnte oder nicht.

Lauf der Zeit erweitert: 1719 der Hausbestand und Kommunalfinanzen, 1778 der Viehbestand, Aussaat, Getreidepreise, Flachs- und Tabakanbau, Fabriken, Hütten- und Bergwerke, Schifffahrt und Handel. Um 1870 existierten in den meisten großen Staaten in Europa moderne statistische Behörden. Qualitätsnormen formuliert, derer sich die meisten Staaten bedienten. Im Gegensatz zu heutigen Ergebnissen der amtlichen Statistik wurden die erstellten Statistiken nicht veröffentlicht und galten als Staatsgeheimnisse. Unabhängig von der amtlichen Statistik hat sich die sogenannte Universitätsstatistik, ein inzwischen kaum mehr geläufiger Begriff für die beschreibende Staats- und Länderkunde, entwickelt. Auflistung der Regierungsformen von zwanzig Staaten.

Die amtliche Statistik diente der Verwaltung und der Unterstützung von Regierungs- oder Verwaltungsentscheidungen. Die Universitätsstatistik sollte mehr eine allgemeine Informationsquelle für Staatsmänner sein und enthielt anfangs nur textuelle Beschreibungen. Jahrhundert brachte Verfeinerungen der Beobachtungspraktiken, ihre institutionelle Verstetigung und die Idee der Objektivierung. Bis 1890 lag eine voll ausgebildete mathematisierte Statistik vor. Erst die politischen Arithmetiker begannen, nach Gesetzmäßigkeiten in den Daten zu forschen. Dies hatte ihren Ursprung in den populärer werdenden Tontinen, einer Art Rentenversicherung. Diese Art von Statistiken hatte auch Einfluss auf philosophische Fragen, beispielsweise zur Existenz des freien Willens des Individuums.