Sozialpädagogisches Verstehen verstehen PDF

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Författare: Christian Niemeyer.

Dem sozialpädagogischen Verstehen droht aktuell der Kältetod, ähnlich wie den neurodiagnostisch Ausgegrenzten sowie den medikamentös Ruhiggestellten. Dem damit sich abzeichnenden Ende aller Sozialpädagogik tritt der Autor des Buches entschlossen entgegen, sowohl von der Praxis als auch von der Theorie her.
Dem sozialpädagogische Verstehen, lange Jahre eine Art heilige Kuh im Garten der Profession, droht inzwischen im Sog willfähriger Kriminologen, Psychologen und Mediziner der Kältetod, ähnlich wie den neurodiagnostisch als potentiell gefährlich Ausgegrenzten sowie den medikamentös Ruhiggestellten. Rechnet man noch jene Fachkollegen hinzu, die, etwa infolge der Debatte um sexuellen Missbrauch in reformpädagogischen Einrichtungen, am liebsten gleich alle pädagogische Wärmemetaphern entsorgen würden, droht das Ende aller Sozialpädagogik. Dem tritt der Autor des vorliegenden Buches entgegen, indem er auf sowohl von der Praxis als auch von der Theorie her das Verstehen neu zu verstehen und zu sichern sucht.

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Offene Einrichtungen, Projekte und Veranstaltungen, die der Kinder- und Jugendarbeit gewidmet sind, grenzen sich von schulischen oder verbandlichen Formen der Jugendarbeit dadurch ab, dass ihre Angebote kostenfrei, ohne Mitgliedschaft oder besondere Zugangsvoraussetzungen in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können. Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen. SGB VIII legt die Schwerpunkte der Kinder- und Jugendarbeit als außerschulische Jugendbildung mit eigenständigem Bildungsauftrag neben der Schule fest. Ihre Angebote richten sich an alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum Alter von 27 Jahren.

Sie sollen am Alltag, der Lebenswelt und dem Interesse junger Menschen ansetzen und basieren auf freiwilliger Teilnahme. Trägern in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Sie haben damit einen besonderen Stellenwert in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Finanzierungsmodelle sind je nach Bundesland sehr unterschiedlich. Voraussetzung für den Erfolg Offener Kinder- und Jugendarbeit sind ihre Arbeitsprinzipien. Sie stellen den niederschwelligen Zugang und die Bildungsleistungen sicher. Das Prinzip der Offenheit bezieht sich auf die kulturelle, weltanschauliche und politische Ungebundenheit der Einrichtungen.

Kinder und Jugendliche müssen keinerlei Voraussetzungen erfüllen, um die Einrichtungen nutzen und deren Angebote wahrnehmen zu können. Sie setzen die Themen, die dann Inhalte der pädagogischen Praxis vor Ort sind. Die Auseinandersetzung mit den Lebenslagen, Lebensstilen und Lebensbedingungen, den Anliegen der Besucher ist Arbeitsauftrag der Offenen Arbeit. Das Prinzip der Freiwilligkeit besagt, dass Kinder und Jugendliche die Einrichtungen freiwillig nutzen und selbst darüber entscheiden, welche Angebote sie wahrnehmen und worauf sie sich einlassen und wie lange.

Wesentliche Aspekte der Freiwilligkeit sind damit das Erkennen eigener Bedürfnisse seitens der Kinder und Jugendlichen, sowie Selbstbestimmung und individuelle Motivation. Das Prinzip der Partizipation erlaubt Kindern und Jugendlichen nicht nur eine aktive Mitgestaltung bei den Themen der Angebote und deren Formen, sondern regt sie dazu an, sich einzubringen. Aufgrund der wechselnden Gruppenstrukturen, der Freiwilligkeit des Kommens und Gehens müssen Ziele und Inhalte der Angebote mit den Beteiligten immer wieder neu verhandelt werden und stärken so die demokratischen Erfahrungen junger Menschen. Die Prinzipien der Lebensweltorientierung und Sozialraumorientierung greifen die unmittelbaren Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen mit sich und ihrem Umfeld auf.

Mit dem Prinzip der Geschlechtergerechtigkeit wird vor allem die Tatsache berücksichtigt, dass Mädchen und Jungen in unterschiedlichen Lebenslagen aufwachsen. Geschlechterreflektierende Arbeit versucht, Benachteiligung abzubauen und Gleichberechtigung zu fördern. Ziel ist weiter, eine selbstbestimmte Geschlechtsidentität mit vielfältigen Facetten zu fördern. Dazu werden geschlechtshomogene als auch heterogene Angebote eingesetzt. Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen werden als Jugendhäuser, Kinderhäuser, Jugendtreffs, Jugendzentren, JUZ, JUZE, Jugendcafés, Jugendklubs, Jugendfreizeitstätten, Jugendfarmen, Abenteuerspielplätze oder ähnlich bezeichnet. Als offene Einrichtungen bieten sie Kindern und Jugendlichen flexibel nutzbare Räume, niederschwellige Angebote und Programme.

Jugendlichen und jungen Erwachsenen initiiert und getragen, die teilweise mehr oder weniger kontinuierlich von einem hauptamtlichen Pädagogen oder einer Pädagogin beraten und unterstützt werden. Sie finden sich meist im ländlichen Raum. Die oft basisdemokratische Organisation ermöglicht den Aktiven Entscheidungsspielräume und die Chance zu demokratischen Lernerfahrungen. Kindern selbst gestaltbare und pädagogisch betreute Erlebnisspielräume geboten. Naturnahe Erfahrungsbereiche, Baumöglichkeiten mit Materialien und Werkzeugen bieten starke Anreize für vielseitige und schöpferische Aktivitäten, Spiel und Spaß, Bewegung und soziales Lernen. Ergänzend zum Konzept der Aktiv- und Abenteuerspielplätze nimmt bei Stadtteilbauernhöfen und Jugendfarmen die Haltung und Pflege von Tieren eine besondere Stellung ein. Kinder und Jugendliche kommen teilweise täglich und kümmern sich um die Tiere.

Ein Spielmobil ist meist ein Kleinbus, der mit Spielgeräten und anderem Material für Spiel-, Werk-, Gestaltungs- und Bewegungsangebote gefüllt ist. Jugendinformationszentren bieten ein niederschwelliges sozialpädagogisches Informations-, Beratungs- und Vermittlungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erziehende. Sie wollen Orientierung und Kompetenzvermittlung, beispielsweise im Übergang von der Schule in den Beruf, zu Erfahrungen im Ausland, zu Beratungs- und Hilfeangeboten ermöglichen. Mehr und mehr etablieren sich Einrichtungen, die als Mehrgenerationenhäuser oder Familienzentren generationenübergreifend arbeiten und Lern- und Begegnungsmöglichkeiten anbieten. Da die familiären Netzwerke immer kleiner werden, gewinnen solche Orte der Begegnung und des Austauschs zunehmend an Bedeutung. Integriert in solche Einrichtungen sind häufig für Jugendliche nutzbare Räume.