Sinai & Rotes Meer PDF

Frühere Expeditionen wie die berühmten von Sinai & Rotes Meer PDF Polo und Christoph Kolumbus wurden durch den Handel veranlasst. Regierungen machten entdeckte Gebiete zu Kolonien oder Protektoraten. Ziele wie den Nord- und Südpol zu erreichen.


Författare: Ralph-Raymond Braun.
Gerade einmal vier Flugstunden von Deutschland entfernt, erwarten den Reisenden herrliche Strände und ganzjährig badefreundliche Wassertemperaturen, eine artenreiche, farbenfrohe Unterwasserwelt sowie ausgedehnte Surf- und Segelreviere, die den Alltag schnell vergessen machen. Im Landesinneren erlebt man Wüste pur mit kilometerweiten Sanddünen und ein bizarres Bergland mit labyrinthartigen Canyons und majestätischen Gipfeln, von denen der Blick weit über zartblau verschwimmende Kammlinien ins Land schweift. Auf dem Sinai hatte Moses Begegnungen mit Gott, fanden Heilige, Einsiedler und Mönche ein Stück Himmel auf Erden. Den Himmel kann das Buch nicht versprechen – aber es kann einen wertvollen Beitrag leisten zu einer vergnüglichen und informativen Reise zu den irdischen Paradiesen zwischen Afrika und Asien.

Heute werden Expeditionen überwiegend von Forschungsinstituten, von internationalen Wissenschafts-Organisationen oder von Alpenvereinen durchgeführt. Weitere Studienreisen im Bereich der Anthropologie und Ethnologie werden unter anderem für Museen der Völkerkunde unternommen, oder um archäologische Ausgrabungen durchzuführen. Von wissenschaftlichen Expeditionen abzugrenzen sind Reisen ohne Forschungscharakter, insbesondere Trekking-Touren oder Bergsteiger-Reisen, auch wenn sie aus Marketinggründen gelegentlich als Expeditionen bezeichnet werden. Exploration im Deutschen die Suche nach Bodenschätzen ist. Die Vorbereitungen richten sich nach Art und Umfang der Expedition und können mehrere Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen.

Am Beginn stehen die Zieldefinition sowie die Informationsbeschaffung und -auswertung, die den zeitlichen, personellen und finanziellen Rahmen vorgeben. Umgekehrt muss sich die Expeditionsplanung am zu erwartenden Finanzrahmen orientieren. Die Planung umfasst die Festlegung des zeitlichen Ablaufs der Expedition sowie die Aufgabenverteilung auf die Expeditionsteilnehmer. Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einer Expedition ist je nach Belastungsumfang eine ärztliche Untersuchung, mit der Erkrankungen oder Vorschäden ausgeschlossen werden können, die zu Expeditionsuntauglichkeit führen könnten. Das Alfred-Wegener-Institut hat dazu begleitend für die Teilnehmer seiner Polarexpeditionen einen medizinischen Fragebogen entwickelt. Für größere Expeditionsvorhaben und solche in extreme Klimazonen kann es sinnvoll sein, eine Vorexpedition zum Training und zur Erprobung der Ausrüstung zu unternehmen.

Für die Auswahl von Expeditionsteilnehmern siehe das Auswahlverfahren der ZDF Südpolteilexpedition 2010. Lebens in der jeweiligen Klimazone dienen. Klimazonen und Wetter bestimmen die Ökozonen nach der sich die Anforderungen an eine Expedition richten. Erlebnispädagogische Ansätze von Expeditionen als Lehrmittel nutzte bereits Kurt Hahn an der Schule Schloss Salem. Eine angemessene Expeditionsausrüstung unter Berücksichtigung der Klimazone und der Jahreszeit ist neben der Verpflegung wichtiger Bestandteil der Expeditionsvorbereitung. Fehlende oder mangelhafte Expeditionsausrüstung kann schwerwiegende Folgen für die sichere Durchführung haben und Rettungsmaßnahmen notwendig machen.

Die Beschaffung der Expeditionsausrüstung bildet den Abschluss der Expeditionsvorbereitung. Die geplante und vorbereitete Versorgung der Expedition kann Voraus durch Depots oder als Anschlussversorgung durch Luftfahrzeug oder begleitend mit Akia, Zugkarren, Träger oder Tragtiere erfolgen. Die Entdeckungsreisen am Beginn der Expeditionsgeschichte waren geprägt von einer Welle der Neuentdeckungen, bedingt durch ein unvollkommenes Bild der Erde. Die Expeditionen wurden teilweise in kürzester Zeit geplant und mit unerprobten Mitteln durchgeführt.

Gründe für das Scheitern einer Expedition auch heute noch lassen sich im Besonderen bei der Franklin-Expedition finden. Erst ab den späten 1980er Jahren stand GPS zur Ortsbestimmung zur Verfügung. Bis dahin wurde die Position durch Astronomische Navigation mit Hilfe von Sextant und Chronometer bestimmt. Gedenksteine von der deutschen Expedition zum Venusdurchgang am 9. Bis zum Aufkommen von Kunstfasern wurde Bekleidung aus Baumwolle teilweise auch aus leichtem Loden in trocken- und feucht-heißen Gebieten getragen, Wolle und Loden für trocken- und feucht-kalte Gebiete.

Die frühe Bekleidung der englischen Everestbesteiger bestand aus Tweed. Schiffs- und Frischverpflegung mitgeführt, die zubereitet werden musste. Als Entdecker bezeichnet man im Allgemeinen Personen, die etwas unabhängig Existierendes beobachten und diese Kenntnis einer unbestimmten Öffentlichkeit als Entdeckung zugänglich machen. Forschungsreisen durch Forschungsreisende haben den Zweck Daten und Erkenntnisse über meist neu entdeckte Gebiete der Erde zu gewinnen. Expeditionen werden vorwiegend von Forschungseinrichtungen durchgeführt. Dabei kann es sich um Universitäten handeln oder um außeruniversitäre Institute.

Vereine und Verbände, sowie staatliche Behörden fördern Expeditionen. Dass es noch terra incognita gibt, zeigt die Teilnahme eines NDR-Fernsehteam an der Expedition Ultima Thule 2008 zur Erforschung des nördlichsten Landpunktes der Welt in Grönland. Dietmar Henze: Enzyklopädie der Entdecker und Erforscher der Erde. Grüntzig, Heinz Mehlhorn: Expeditionen ins Reich der Seuchen. Medizinische Himmelfahrtskommandos der deutschen Kaiser- und Kolonialzeit. Fergus Fleming, Annabel Merullo: Legendäre Expeditionen: 50 Originalberichte. National Geographic Verlag, 2006, ISBN 3-937606-94-7.

Ariane Audouin-Dubreuil: Expedition Seidenstraße: Mit den ersten Geländewagen von Beirut bis Peking. National Geographic Verlag, 2008, ISBN 978-3-89405-854-8. Owen Beattie, John Geiger: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition. Illegale Reisen durch das Sowjetreich Lukas Verlag 2011, ISBN 978-3-86732-076-4. Illegal durch die Weiten der Sowjetunion.