Selbstfindung durch Wandlung PDF

Von 1930 selbstfindung durch Wandlung PDF 1932 unterrichtete Dürckheim auch am Bauhaus in Dessau das Fach Psychologie. 1944 zeichnete man ihn mit dem Kriegsverdienstkreuz II.


Författare: Jochen M. Gleditsch.
I Ging – das jahrtausendealte „Buch der Wandlungen“ aus China – ist vielen als Orakel bekannt. Doch interessant ist die ihm zugrunde liegende Urstruktur in Form einer Folge von Wandlungen, die sich auf Wesensbereiche des Menschen beziehen und sich auf jeden von uns übertragen lassen. Dies erwies sich fu¨r den Autor als wegweisend bei seiner Suche nach einem umfassenden Bild vom Menschen. Im I Ging findet sich die seelisch-geistige „Wandlung“ des Menschen, auch des Bewusstseins, in Symbolen – Worten wie Bildern – verschlu¨sselt. Dadurch bietet sich dem Leser die Möglichkeit, Systeme der Wandlung und Entfaltung aus einem erweiterten Blickwinkel zu betrachten, um Menschenbilder aus alter wie aus neuer Zeit vergleichend und ergänzend nebeneinander zu stellen und zu deuten. — Therapeuten verschiedenster Richtungen und vor allem solche, die mit der TCM vertraut sind, haben damit ein Bild des Menschen vor Augen im Sinne einer Typologie: einer Zuordnung, die sich in der Diagnostik und in der Therapie bewährt, indem sie das Verständnis fu¨r den jeweiligen Klienten oder Patienten erleichtert und den Zugang zu seinem subjektiven Kranksein öffnet. Auch fu¨r den täglichen Umgang mit den Mitmenschen, speziell in sozialen Berufen, ist eine solche Kenntnis, ein Zuordnen-Können menschlichen Verhaltens von Vorteil. Es geht hierbei nicht um ein abschätzendes Kategorisieren, sondern um das Offensein fu¨r die in diesem Individuum angelegten Valenzen und Ressourcen im Sinne des Mottos von Hermann Hesse: „Ich glaube an den Menschen als eine wunderbare Möglichkeit.“

Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Der Krieg wurde für ihn zum persönlichen Individuationserlebnis, aus dem er seine Therapie entwickelte. Von Oktober 1945 bis Mai 1947 wurde er für 16 Monate interniert. Er wurde, wie alle nach 1933 in Japan angekommenen Deutschen, von der amerikanischen Besatzungsmacht 1947 repatriiert. 1985 schloss er die formelle Ehe mit Maria Hippius. Langsam setzte die öffentliche Anerkennung ein, z.

Ein Fernsehfilm würdigte ihn im ZDF. Dabei setzte er die Arbeit mit Meditationen und Vorträgen fort. Dürckheim verstarb nach langem Leiden im Alter von 92 Jahren in Rütte. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Dürckheim die Initiatische Therapie.

In dieser Therapieform verschmolz er mehrere psychologische Richtungen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria Hippius baute Dürckheim seine initiatische Therapie zu einem eigenen Therapiekonzept aus. Gleichzeitig begann er eine rege Publikationstätigkeit zum Thema Zen. Allerdings ist diese nicht unumstritten: der Japanologe Achim Seidl, der gemeinsam mit Dürckheim ein Buch verfassen sollte, warf ihm vor, dass seine abgehobene Sprache kaum noch etwas mit der Einfachheit des Zen zu tun habe. Während Dürckheims Einsatz für eine überkonfessionelle Seelsorge heute kaum noch bekannt ist, zählt er neben Roberto Assagioli und Stanislav Grof zu den Klassikern der Transpersonalen Psychologie.