Sefer ha-Bahir – Das Buch Bahir PDF

Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten daher möglicherweise demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Sephiroth ist der Plural des sefer ha-Bahir – Das Buch Bahir PDF Wortes Sephira, was Ziffer bedeutet. Die Kabbala sieht in diesem Begriff zugleich den mystischen Ursprung des griechischen Wortes Sphäre.


Författare: Gershom Scholem.
Einer der Quelltexte der Kabbala. Das Buch Bahir enthält ehemals geheime Handschriften zum Kabbalastudium. Widersprüchlichen Quellen zufolge tauchte der Urtext des Sefer ha-Bahir 1174 in einer Kabbalistenschule in der Provence als Handschrift auf. Einige Kabbalisten glauben, dass die mündliche Überlieferung dieses Textes bis auf das 1. Jahrhundert zurückgeht. Der Inhalt besteht aus mehreren Teilen, die die Form eines exegetischen Midrasch im typischen Frage-Antwort-Stil als Dialog zwischen Schülern und Meister besitzen.
Das Buch Bahir beinhaltet Kommentare, die die mystische Bedeutung mehrerer biblischer Verse erklären. Dabei geht es vor allem um die ersten Kapitel des Buches Bereschith (Genesis), also um das Grundverhältnis zwischen Gott und Welt. Dieses wird auch durch viele weitere Zitate aus der Tora und deren Auslegung beleuchtet. Daneben wird die Form der hebräischen Buchstaben und ihre Vokalisierung erläutert. Auch Aussagen des Sefer Jezirah (Das Buch der Schöpfung) werden aufgenommen und interpretiert.
Das Sefer Bahir ist voller Gleichnisse, in denen vor allem die Figur eines Königs im Mittelpunkt steht, mit dessen Hilfe das Wesen und das Handeln Gottes illustriert wird.

Schöpfung zugleich im Mikrokosmos und Makrokosmos widerspiegeln. Der Terminus Sefirot lässt sich zugleich positiv als Merkmal zur Bestimmung eines Werkes als kabbalistisch heranziehen: Werke, die diesen Terminus verwenden, sind als kabbalistisch anzusehen. Einzige Ausnahme ist das Sefer Jetzira, welches diesen Terminus zwar erstmals verwendet, aber kein kabbalistisches Werk darstellt. Umgekehrt verwenden jedoch viele kabbalistische Werke aus verschiedenen Gründen den Terminus nicht. Die Namen der zehn Sephiroth sind dem Tanach entnommen. Das Da’at findet im kabbalistischen Lebensbaum Erwähnung und wird zuweilen als 11.

Sephira, Nicht-Sephira oder Schein-Sephira benannt, da sie keine eigenständige Kraft, sondern einen Zustand repräsentiert, in dem alle göttlichen zehn Sephiroth mystisch vereint sind. Vorläuferwerke der Kabbala, das vor dem 6. Je nach kabbalistischem Autor werden verschiedene Modelle und Kombinationen dieser Sephiroth vertreten, deren ausführlichste die Konzeption von Isaak Luria darstellt. Die anthropomorphe Auffassung der Sefirot als Körperteile geht im Wesentlichen auf die Schrift Schi’ur Qoma zurück. Hierin wird gemäß der Beschreibung des Geliebten im Hohenlied der göttliche Leib des Schöpfers mit geheimen Namen und Maßangaben beschrieben.