Schutz gegen Überströme und Überspannungen PDF

DIN EN 61346 wurden im Mai 2010 ersatzlos zurückgezogen. Es sind Übersetzungen der Internationalen Norm IEC 81346, die vom IEC herausgegeben werden. Das IEC hat 1997 die Benummerung der IEC-Publikationen geändert und zu den bis 1997 verwendeten Normnummern jeweils 60000 addiert. So ist die IEC 61346 aus dem Jahr 1996 noch unter schutz gegen Überströme und Überspannungen PDF Nummer IEC 1346 veröffentlicht worden, wurde aber unter IEC 61346 geführt.


Författare: Gottfried Biegelmeier.

In Band 83 der VDE-Schriftenreihe "Schutz in elektrischen Anlagen Schutz gegen Überströme und Überspannungen" wird der Schutz gegen Überströme und Überspannungen behandelt. Der Überstromschutz wurde auf eine neue Grundlage gestellt, wobei die neu definierten Installationsarten mit den zugeordneten Bemessungsströmen Ir, aus denen die zulässigen Strombelastbarkeiten Iz abgeleitet werden, wesentlich bessere Schutzbedingungen sicherstellen können, als es früher nur durch drei Installationsgruppen möglich war.
Mit der Festlegung, dass die Ausschaltung beim 1,45-fachen Iz erfolgen muss, wobei die Überstrom-Schutzeinrichtungen zumindest weitgehend den großen Prüfstrom I2 = 1,45 In einhalten müssen, ergibt sich jetzt die einfache Installationsregel, dass der Nennstrom In der Überstrom-Schutzeinrichtung gleich oder kleiner sein muss als der zulässige Dauerstrom (Strombelastbarkeit) der Leitung.
Auch auf Brandgefahren, die durch unsachgemäßen Umgang mit Kabeln oder Leitungen entstehen können, wird eingegangen. Ausführlich erörtert wird der Überspannungsschutz, der infolge der Empfindlichkeit elektronischer Bauteile immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dabei werden auch die Grenzen und Möglichkeiten aufgezeigt. Betrachtet werden Schaltüberspannungen und atmosphärische Überspannungen. Ein umfassender Überspannungsschutz setzt sich aus Schutzmaßnahmen in den Versorgungsnetzen und in den Verbraucheranlagen zusammen.
Es werden die technischen und die wirtschaftlichen Bedingungen aufgezeigt, unter denen der Überspannungsschutz erforderlich ist, und wann auf ihn verzichtet werden kann.

ISO-Norm im 80000-er Nummernband herausgegeben und dann unter der Nummer 81346 veröffentlicht. Innerhalb des Lebenslaufes industrieller Anlagen und Systeme wird für Planung, Entwurf, Realisation, Betrieb, Instandhaltung und Demontage ein einheitliches Referenzkennzeichensystem benötigt, um alle Objekte innerhalb des Systems jederzeit eindeutig identifizieren zu können. Der Anwendungsbereich der Norm geht über den rein elektrotechnischen Bereich hinaus, mit dem Ziel, technische Systeme als Gesamtheit zu beschreiben. Der erste Teil zeigt auf, wie man bei der Strukturierung vorgehen kann.

Es ist jedoch auch möglich, andere, nicht genannte Kriterien, zu verwenden. Die gewonnene Struktur sollte eine einfache Einbettung in ein übergeordnetes System ermöglichen. Objekte gleichzeitig in verschiedenen Hierarchien angeordnet werden können und die Objektidentität dennoch gewährleistet wird. Typischerweise wird ein System sowohl unter dem funktionalen Aspekt, als auch unter dem Struktur- oder Produktkomponenten-Aspekt zerlegt. Ein weiterer sinnvoller Aspekt könnte die räumliche Position der Komponenten sein. Die Festlegungen der Norm sind sehr allgemein gehalten, um einen weiten Anwendungsbereich abzudecken.

Eindeutige Kennzeichnung eines spezifischen Objekts in Bezug auf das System, von welchem das Objekt Bestandteil ist. Es basiert auf den Aspekten des Systems. Was tut das System oder das Objekt? Wie ist das System oder das Objekt zusammengesetzt? Wo befindet sich das System oder das Objekt? Der zweite Teil zeigt, wie Objekte klassifiziert werden und welche Kennbuchstaben anzuwenden sind.