Schillers Verhältnis zur Französischen Revolution PDF

Maria Stuart ist ein klassisches Drama von Friedrich Schiller. Das Trauerspiel in fünf Akten wurde am 14. Erste Stoffrecherchen und Pläne Schillers sind bereits 1783 nachweisbar, schillers Verhältnis zur Französischen Revolution PDF griff er erst 1799 den Stoff endgültig auf. Im Jahre 1568 wird Maria Stuart, Königin von Schottland, wegen des Verdachtes auf Beihilfe bei der Ermordung ihres Gatten aus dem Land verjagt und flieht nach England.


Författare: Karl Rieger.

Sie erhofft sich Schutz bei Elisabeth I. Die aber muss um ihre Krone fürchten, da Maria selbst Ansprüche darauf hat. Betört von Maria Stuarts Schönheit, hatten immer wieder junge Männer die Schottin zu befreien versucht. Auch der junge Mortimer möchte die Eingekerkerte retten. Einen Auftrag der Königin zum Mord an Stuart nimmt er nur zum Schein an.

Er weiht den Grafen von Leicester in seinen Plan ein, der selbst Maria liebt und zugleich auch Elisabeths Liebhaber ist. Als dieses zustande kommt, versucht Elisabeth jedoch, die flehende Maria nur noch tiefer zu demütigen. Sie wirft ihr Heuchelei vor und beschuldigt sie, all ihre Männer ins Jenseits befördert zu haben. Elisabeth ihre niedere Herkunft nicht verschleiern. Ein Mordanschlag auf Elisabeth scheitert und Mortimer ersticht sich. Um ihren Thron zu sichern, will die Königin Maria töten. Da sie die Schuld für Marias Tod jedoch nicht übernehmen und nicht den Verlust ihres guten Rufes riskieren will, unterzeichnet sie zwar das Urteil, schiebt aber den Vollstreckungsbefehl anderen zu.

Erster Auftritt Paulet dringt in das Zimmer der Gefangenen Maria Stuart ein, um ihren Schmuck und Briefe zu beschlagnahmen, da diese seiner Meinung nach die Möglichkeit eröffnen, Verschwörer gegen die Herrschaft der protestantischen Elisabeth zu unterstützen. Außerdem möchte sie kirchlichen Beistand und ihr Testament aufsetzen, denn nachdem sie vor einem Monat verhört worden sei, erwarte sie nun eine schnelle Verurteilung oder gar Hinrichtung. Dritter Auftritt Mortimer, Paulets Neffe, erscheint und lässt die reizvolle Maria auffällig unbeachtet. Lady, an dem ist eure Kunst verloren!

Vierter Auftritt Im Gespräch mit Kennedy offenbart Maria, dass heute der Jahrestag der Ermordung ihres Mannes sei, an der sie mitgewirkt habe. Kennedy bringt zur Entschuldigung vor, dass ihr Ehemann Darnley nur durch Maria König geworden sei, sich dann aber nicht ordnungsgemäß verhalten habe. Sie habe die Tat nur im Wahnsinn, verführt von Bothwell, getan, den sie dann vor dem Parlament freisprechen habe lassen und geheiratet habe. Fünfter Auftritt Mortimer erscheint bei Maria und schickt Kennedy weg, damit sie Wache vor der Tür hält. Sechster Auftritt Mortimer bekennt Maria, auf seinen Reisen glühender Katholik geworden zu sein. Der Onkel Marias, ein Bischof in Frankreich, nahm ihn in die katholische Kirche auf, und hier sah er auch Marias Bild, lernte ihr Elend kennen und wurde von ihrem rechtmäßigen Anspruch auf Englands Thron überzeugt, worüber er sich dann noch selbst weiter eine Meinung gebildet habe. Er bringt auch die Nachricht, dass Maria schuldig gesprochen und Elisabeth die Hinrichtung nur noch hinausschiebe, um den Eindruck zu erwecken, vom Parlament dazu genötigt worden zu sein.

Maria kann nicht glauben, dass Elisabeth das Königtum so schänden könnte, doch Mortimer überredet sie zu einem Fluchtplan. Sie gibt ihm ihr Bild an Leicester mit. Siebenter Auftritt Burleigh erscheint, um den Richterspruch zu verkünden. Maria erkennt das Gericht nicht an, da die hochadligen Richter durch ihr Verhalten unter Heinrich VIII. Außerdem hätten sie unter den letzten vier Regierungen den Glauben viermal geändert. Zudem seien Engländer und Schotten so lange zerstritten, dass sie nicht übereinander zu Gericht sitzen dürften, solange sie nicht unter einer Krone vereint seien, nämlich unter ihrer.