Scharia-Kapitalismus PDF

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Författare: Sascha Adamek.
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Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern. Als Extremismus bezeichnen Behörden in Deutschland seit etwa 1973 politische Einstellungen und Bestrebungen, die sie den äußersten Rändern des politischen Spektrums zuordnen. Für den deutschen Verfassungsschutz hat der Begriff eine normative und abwertende Funktion. Definition und Anwendung des in der Politikwissenschaft etablierten Begriffs sind umstritten. Besonders diskutiert wird, inwieweit er als Oberbegriff für Linksextremismus und Rechtsextremismus geeignet ist. Dieser Extremismusbegriff leitet sich aus dem KPD-Verbot von 1956 ab.

Anforderungsprofil des Urteils abgeleitet als Arbeitsbegriff für die Verwaltungspraxis verwendet. Er erschien in dieser Form erstmals im Verfassungsschutzbericht von 1973. Ideengeschichtlich stammt er aus dem Umfeld der Totalitarismustheorien und wurde in den siebziger Jahren von bundesdeutschen Regierungsstellen aufgegriffen, um mögliche verfassungsfeindliche Bestrebungen besser erfassen zu können. Zuvor war in dem Zusammenhang von Rechts- bzw. Die Mehrzahl der Forschungsarbeiten zum politischen Extremismus befassen sich mit der Frage, ob eine politische Gruppierung extremistisch ist oder nicht. Dabei kommt die normative, bewertende Perspektive zum Einsatz. In dieser wird Extremismus negativ als Antithese zum demokratischen Verfassungsstaat konzipiert.

Eine zweite Perspektive definiert politischen Extremismus positiv. Dabei geht es um die Frage, was extremistisches Denken im Kern auszeichnet. In seiner positiven Begriffsdefinition, ist der Absolutheitsanspruch das entscheidende Kriterium, um extremistisches Denken zu identifizieren. Tom Mannewitz und Fabian Fischer kontrastieren in ähnlicher Weise das psychologische Konzept der Ambiguitätstoleranz, also das ertragen können von Mehrdeutigkeit, vom kohärenzdominierten Denken extremistischer Akteure. Der radikale Wahrheitsanspruch extremistischer Akteure ergibt sich nach Fischer aus den Mehrwerten, die Ideologien den Menschen bieten. Dazu zählen Identitätsstiftung, Gruppenkohäsion und die Externalisierung von Problemen in Form von einfachen monokausalen Erklärungs-mustern. Linksextremismus: Dieser galt durch den Terror der Roten Armee Fraktion in den 1970er Jahren in der Bundesrepublik als Hauptgefahr für den Verfassungsstaat.

Rechtsextremismus: Dieser galt in den 1990er Jahren als Hauptgefahr und ist Quelle hoher Gewaltbereitschaft. Dieser gilt seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 als größte Gefahr für die innere und äußere Sicherheit demokratischer Verfassungsstaaten des Westens. Er soll besonders von Gruppen ausgehen, die Al-Qaida nahestehen. Ende der 1950er Jahre wurde auch der wissenschaftlich umstrittene Begriff eines Extremismus der Mitte in die Soziologie eingeführt. Demzufolge neigten nicht nur die rechten und linken Ränder eines Parteiensystems zur Diktatur, sondern auch die Parteien der Mitte. Tendenzen der Verteidigung demokratischer Positionen dienen kann.

Behörden und Gerichten im Rahmen des Verfassungsschutzes wesentlich unproblematischer gesehen und gehandhabt wird als in Forschung und Wissenschaft. Gero Neugebauer vertritt in diesem Zusammenhang den Standpunkt, von einer eigenständigen empirischen Extremismusforschung im eigentlichen Sinn könne bislang kaum die Rede sein. Die einschlägige Literatur fasse vor allem Ergebnisse anderer Forschungsbereiche zusammen und ordne sie unter den Extremismusbegriff, aufgeteilt nach Links- und Rechtsextremismus, ein. Spektrum von links über die Mitte bis nach rechts gruppiere.

Aus diesem Konstrukt ergäben sich vielfältige Zuordnungs- und Abgrenzungsprobleme und damit erhebliche Interpretationsspielräume. Der Extremismus markiere jeweils den äußersten Rand des Spektrums, dessen Mitte eine politische Wertung sei. Zwischen rechten und linken Extremismen, Anarchisten und Kommunisten, Monarchisten und Neonationalsozialisten bestehen beträchtliche Divergenzen, so dass rechts- und linksextreme Gruppen sich nicht nur gegenseitig, sondern auch untereinander oft heftig bekämpfen. Eine einheitliche extremistische Ideologie existiert natürlich nicht.

Nicht nur, dass Links- und Rechtsextremisten keine gemeinsame Ideologie haben. Sie sind einander in aller Regel sogar spinnefeind. Eben weil im Kern des Vorwurfs kein objektiv beurteilbares Verhalten, sondern politische Kommunikation steht: das Vertreten von Zielen, die nur deshalb falsch und schädlich sein sollen, weil sie inhaltlich mit einer idealtypisch formulierten Grundordnung kollidieren. Anders gesagt: Verfassungsfeindschaft wird mit anstößigen Gesinnungen und Meinungen begründet. Feststellung gewaltsamen Verhaltens oder politischer Straftaten.

Akademischer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-05-003122-0. Oldenbourg Verlag, München 2012, ISBN 978-3-486-59793-6. Kai Arzheimer: Die Wahl extremistischer Parteien. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-13220-2, S. Uwe Backes, Eckhard Jesse: Vergleichende Extremismusforschung.