Schüchterne Menschen PDF

Phobien sind die häufigsten Angsterkrankungen, im Gegensatz zu anderen Angsterkrankungen, sind sie zumindest nach manschen Studien bei Männern häufiger. Schwerpunkt der Ängste bei einer sozialem Phobie sind nicht die ganz besonderen Anlässe sondern vielmehr Ängste in alltäglichen Situationen, nämlich die Angst vor gesellschaftlichen Anlässen: Partys, Einladungen, Restaurants, Freunde, vor allem aber fremde Menschen treffen müssen, insbesondere des anderen Geschlechts. Also die Angst in Gegenwart anderer das Wort schüchterne Menschen PDF, essen, trinken, schreiben, telefonieren, die Angst, ein Geschäft, ein Büro betreten zu müssen usw. Es ist wahrscheinlich, daß eine Wechselwirkung von genetischen und Umweltfaktoren für die Entstehung von sozialen Phobien verantwortlich ist.


Författare: Dieter Pflanz.
Zwei Frauen, die in den wilden Studentenjahren ihrer 68iger Generation befreundet waren, begegnen sich nach langer Zeit wieder, beschließen, gemeinsam Urlaub zu machen. Hinten in Karelien an der russischen Grenze, unter Mitnahme des fast erwachsenen Sohnes der einen: weil Mutter in ihrer
geschiedenen Ehe dieses Jahr ‚dranOE ist, das alte Bauernhaus bereits gemietet wurde.
Mutter gerät in der abgelegenen Wildnis in Panik, flüchtet sich in Vier-Sterne-Hotels, ihr Sohn und die Freundin aus fernen Studentenjahren bleiben zurück im verwitterten Holzhaus. Beide genießen das Leben in dieser fremden Welt, und die ursprüngliche Landschaft verändert sie, zieht ihnen nach und nach den Boden unter den Füßen weg. Sie schwimmen, rudern zu den Inseln, fischen, erleben Gewitterstürme, Wolkenbrüche. Sie kochen zusammen, reden über Steine, Wasser, Wolken, Licht, über Literatur, Boote, ihre Kindheiten, Politik. Sie machen draußen die Nächte zum Tag, bis es
schließlich zur Liebesbeziehung kommt.
Die romantische Liebesgeschichte zwischen einer reifen Frau, einem Jungen. Ohne Tabus. Eine doppelte ‚BruchkantenbegegnungOE: der sechzehnjährige Junge auf der schwierigen Schwelle zum Erwachsenwerden, die Frau auf der zu ihrem beginnenden Alter. Und irgendwie scheinen dabei beide in neue Lebensbahnen zu geraten.

Eine wesentliche Bedeutung bezüglich der Umweltfaktoren könnte das Fehlen von Möglichkeiten zum Modellernen bei mangelnden Vorbildern sein. Vorstufe ist oft eine Verhaltenshemmung bei Kindern, sie neigen dazu auf Problemsituationen mit Rückzug, Zurückhaltung, Angst, Schüchternheit und Hemmung zu reagieren. Zur Sozialen Phobie, der Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, die zu Vermeidung sozialer Situationen führt. Umfassendere soziale Phobien sind in der Regel mit niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik verbunden. Sie können sich in Beschwerden wie Erröten, Händezittern, Übelkeit oder Drang zum Wasserlassen äußern. Anleitung: Bitte bewerten Sie alle Fragen. Den Bezugsrahmen bildet die vorangegangene Woche einschließlich des heutigen Tages.

Sollte eine der genannten Situationen in der letzten Woche nicht aufgetreten sein, bewerten Sie den Punkt anhand der Selbsteinschätzung des Patienten. Fragen Sie den Patienten, wie er reagiert hätte, wenn die genannte Situation aufgetreten wäre. Es gibt an sich zu dieser Skala eine Patienten- und eine Arzt-Version, die Ergebnisse sind nach Untersuchungen praktisch identisch, deshalb ist die Durchführung in der Patientenversion sinnvoller. Dabei war in der Untersuchung ein direkter Zusammenhang der Behinderung mit der Anzahl der situationsbezogenen Ängste nachweisbar. Die Soziale Phobie ist eine persistierende, an die Gegenwart anderer Menschen gebundene Angst. Innerhalb der Phobien ist die Soziale Phobie die zweit- oder dritthäufigste Angststörung. Ungefähr ein Viertel aller Angstpatienten leidet an Sozialangst.

In älteren Studien fand man heraus, daß Männer wie Frauen gleichermaßen betroffen sind. Eine ausgeprägte und anhaltende Angst vor einer oder mehreren sozialen oder Leistungssituationen, in denen die Person mit anderen Personen konfrontiert ist oder von anderen Personen beurteilt werden könnte. Die Konfrontation mit der gefürchteten sozialen Situation ruft fast immer eine unmittelbare Angstreaktion hervor, die das Erscheinungsbild einer situationsgebundenen oder einer situationsbegünstigten Panikattacke annehmen kann. Beachte: Bei Kindern kann sich die Angst durch Weinen, Wutanfälle, Erstarren oder Zurückweichen von sozialen Situationen mit unvertrauten Personen ausdrücken. Die gefürchteten sozialen oder Leistungssituationen werden vermieden oder nur unter intensiver Angst oder Unwohlsein ertragen. Leistung oder soziale Aktivitäten und Beziehungen, oder die Phobie verursacht erhebliches Leiden.

Bei Personen unter 18 Jahren hält die Phobie über mindestens 6 Monate an. Falls ein medizinischer Krankheitsfaktor oder eine andere psychische Störung vorliegen, so stehen diese nicht im Zusammenhang mit der unter Kriterium A beschriebenen Angst, z. B Mindestens zwei Angstsymptome in den gefürchteten Situationen, mindestens einmal seit dem Auftreten der Störung, wie in F40. C Deutliche emotionale Belastung durch die Angstsymptome oder das Vermeidungsverhalten. Einsicht, dass die Symptome oder das Vermeidungsverhalten übertrieben und unvernünftig sind.

D Die Symptome beschränken sich ausschliesslich oder vornehmlich auf die gefürchteten Situationen oder auf Gedanken an diese. Ich kann weniger und habe weniger zu sagen. Ich muss in jeder Situation  mir oder anderen etwas beweisen. Ich muss ständig beobachten, ob andere mich akzeptieren,  verständnisvoll oder zurückweisend sind. Als Reaktion auf die Angst folgt häufig eine Vermeidungsverhalten bezüglich der Situationen, in denen man befürchtet, dass die die Angst auftreten könnte. Die Angst wird dabei vorweggenommen, die Situation wird so umgedeutet, dass die Angst bestätigt wird. Jedes Übungsprogramm muss auf die speziellen Probleme des einzelnen Patienten zugeschnitten werden.

Oft ist aber gerade bei sozialen Phobien eine Gruppenbehandlung sinnvoll. Die verhaltenstherapeutische Behandlung steht aber im Vordergrund. SSRI und Moclobemid sind unzweifelhaft wirksam. Wenn Ihr Psychotherapeut mit Ihnen nicht bespricht, wie Sie in den entsprechenden Situationen den Umgang mit Ihrer Angst üben können, ist es unwahrscheinlich, dass die Therapie hilft.