Sakrale Stätten – Heilige und Orden PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Der Titel dieses Artikels ist sakrale Stätten – Heilige und Orden PDF. Der Deutsche Orden, auch Deutschherrenorden oder Deutschritterorden genannt, ist eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft. Der vollständige Name lautet Orden der Brüder vom Deutschen Hospital Sankt Mariens in Jerusalem, lateinisch Ordo fratrum domus hospitalis Sanctae Mariae Teutonicorum Ierosolimitanorum.


Författare: Peter Scheuchel.

Sakrale Andachtsstätten wie Kirchen, Synagogen, Moscheen und Bethäuser waren stets Baulichkeiten mit besonderer Bedeutung. Sie bilden räumliche, städtebauliche und gesellschaftliche Bezugspunkte sowie Pole der Spiritualität und waren früher mehr denn heute regelmäßiger Treffpunkt und Ort der Kommunikation. In unserer hektischen, auf Unterhaltung und Massenkonsum ausgerichteten Zeit verlieren diese Stätten jedoch zunehmend ihre Anerkennung. Achtlos wird an ihnen vorbeigegangen und in den wenigsten Fällen ein Blick in das Innere geworfen oder die Gelegenheit zu einer kurzen Andacht genutzt. Noch weniger bekannt ist, warum ein Gotteshaus so aussieht, wie es sich uns darstellt und seit wann und aus welchem Grund es eigentlich gerade an diesem oder jenem Standort errichtet wurde. Bei diesem fehlenden Verständnis können uns Gotteshäuser oder andere sakrale Gedenkstätten natürlich nicht ihre historische, theologische und gesellschaftliche Bedeutung vermitteln, womit ein Teil unserer Kulturgeschichte daher für den Betrachter verschlossen bleibt.
Eine der ältesten Quellen, welche uns helfen kann, christliche Gotteshäuser besser zu verstehen, ist die Offenbarung des Johannes. Hier beschreibt Johannes das Himmlische Jerusalem, die Gottesstadt, welche mit vielen ihrer Merkmale symbolhaft auf den Kirchenbau übertragen wurde.
Aber auch die einzelnen Bezirksgeschichten als auch die Stadtgeschichte vermitteln uns Kenntnis über die Bedeutung der Gotteshäuser. Die ältesten Gotteshäuser in den Wiener Vorstädten markieren noch heute die Bereiche der einstigen Dörfer rund um das historische Wien. Viele davon hatten Vorgängerbauten, welche aus dem Stadtbild verschwunden sind. Kirchen entstanden in weiterer Folge auch aus Klostergründungen beziehungsweise als notwendige Einrichtungen im Zuge der Stadtverdichtung im 19. Jahrhundert.
Aber auch die Heiligen, welchen diese sakralen Stätten geweiht sind, trugen und tragen eigentlich noch heute die Institution der gesamten Kirche mit und sollten uns mit ihrem tiefen und unerschütterlichen Glauben, ihrer Selbstlosigkeit und ihrem Idealismus zu großem Respekt sowie zu einer selbstkritischen Lebensanalyse anhalten.

Aus der lateinischen Kurzbezeichnung Ordo Teutonicus leitet sich das Ordenskürzel OT ab. Die Ursprünge des Ordens liegen in einem Feldhospital bremischer und lübischer Kaufleute während des Dritten Kreuzzuges um 1190 im Heiligen Land bei der Belagerung der Stadt Akkon. Durch die schwere militärische Niederlage bei Tannenberg im Sommer 1410 gegen die Polnisch-Litauische Union sowie einen langwierigen Konflikt mit den preußischen Ständen in der Mitte des 15. Jahrhunderts beschleunigte sich der um 1400 einsetzende Niedergang sowohl des Ordens als auch seines Staatswesens.

Nach linksrheinischen Gebietsverlusten im späten 18. Jahrhundert infolge der Koalitionskriege und nach der Säkularisation in den Rheinbundstaaten zu Beginn des 19. Die geschichtswissenschaftliche Rezeption befasste sich im 19. Deutschordensstaat wurde mit dem Orden selbst gleichgesetzt. Entwicklung in Europa und Palästina bis zum Ende des 13.

Territoriale Verluste und Umstrukturierungen im 19. Verwaltungsstruktur in der Mitte des 14. Infolge der vernichtenden Niederlage der Kreuzfahrer 1187 in der Schlacht bei Hattin ging die Hauptstadt des Königreichs Jerusalem an Saladin, den Begründer der Ayyubiden-Dynastie, verloren. Das bewährte Hospital blieb auch nach der Eroberung Akkons bestehen. Erinnerung an ein Spital, das bis 1187 in Jerusalem bestanden haben soll. In der Heiligen Stadt sollte nach dem erwarteten Sieg über die Muslime auch das Haupthaus des Ordens errichtet werden. Das Spital gewann durch Schenkungen, vor allem von Heinrich von Champagne, an wirtschaftlicher Bedeutung.