Sämtliche Werke – Band 17 PDF

Tischreden aus den Jahren 1538 -1540, Sämtliche Werke – Band 17 PDF Khummers, Nachschriften Mathesius u. Tischreden aus den Jahren 1540 -1544, Sammlungen Heydenreichs, Besolds, Lauterbachs u.


Författare: Ernst Jünger.
»Ad hoc« – Jüngers Gelegenheitsschriften und -reden erlauben Einblicke in seinen Familien- und Freundeskreis, wenn er etwa seinem Bruder zum Geburtstag gratuliert. Doch auch die »Gelegenheit« nutzt er zur tiefergehenden Reflexion.
Der vorliegende Band entspricht Band 14 der gebundenen Ausgabe.

Schriften, 21, Briefe Teil 1 von 1507 bis 1532 incl. Zur Navigation springen Zur Suche springen Die Polte Armaturen- und Maschinenfabrik OHG in Magdeburg war in der ersten Hälfte des 20. Unternehmen 1885 von Eugen Polte übernommen und 1887 als Armaturenfabrik Polte ins Handelsregister eingetragen. Das Unternehmen ging auf eine Gründung des Magdeburger Metallwarenunternehmers Heinrich Jürgens zurück, der 1873 in Magdeburg eine Armaturenfabrik mit Eisengießerei im Magdeburger Stadtteil Sudenburg gründete. Mai 1885 wurde Eugen Polte als neuer Eigentümer ab 1. Bei der Übernahme des Betriebes waren 23 Personen beschäftigt.

Zunächst wurde die Produktion von Armaturen für Gas- und Wasserleitungen sowie für Dampfkessel mit dem übernommenen Maschinenbestand weitergeführt. Schnell konnte das Unternehmen mittels neu entwickelter Herstellungsverfahren seine Produktpalette ausweiten. Neuentwickelte Maschinen zur Herstellung von Metallkörpern nach dem Zieh- und Walzverfahren wurden in eigenen Werkstätten gebaut und folgend in der Produktion eingesetzt. So konnte Polte auch Aufträge für Groß- und Schwerarmaturen sowie für Hochdruckarmaturen für den Einsatz auf Bohranlagen und Ölfeldern ausführen. Der Versuch, auch noch in die homogene Verbleiung von Apparaten für die chemische Industrie einzusteigen, misslang. Im Jahr 1890 arbeiteten bereits 700 Arbeiter und Angestellte in den Betrieben.

Um auch die größeren Geschosshülsen automatisiert herstellen zu können, entwickelte Eugen Polte das dazu bislang gebräuchliche Ziehverfahren zu einem Kugelwalzverfahren weiter, bei dem rollende Kugeln die Umgestaltung der Messingröhren in einem Walzvorgang übernahmen. 1914 war die Zahl der Beschäftigten auf 4000 gestiegen und die Polte-Werke gehörten bereits zu den größten Munitionsproduzenten Europas. Neben den ursprünglichen Fabrikationsanlagen waren neue Gebäude entstanden. Beim Erwerb des Unternehmens umfasste das Fabrikgelände an der damaligen Halberstädter Straße in Magdeburg-Sudenburg 1. Stand der Polte-Werke auf der Braunen Messe in Magdeburg, 1934, aus: Polte Armaturen- und Maschinenfabrik, Katalog, Ausgabe 1935. Diesel-LKW-Fuhrpark der Polte-Fabriken vor den Werksgaragen, ca. Die hohe Qualität Polte’scher Ingenieurerzeugnisse schuf bald einen weltweiten Absatzmarkt.

In den ersten Jahren wurden vor allem Armaturen und Feuerwehrzubehör exportiert. Bald wurden auch ganze Munitions-Produktionsanlagen weltweit angeboten und verkauft. Ständig waren ausländische Kunden in Magdeburg, um sich vor Ort über die in Fachkreisen geschätzten Produktionsverfahren zu informieren. Nach dem Tod von Eugen Polte 1911 übernahm zunächst seine Witwe, Luise Polte, das Unternehmen.