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Wunder gehören zum Glauben an Gott und zur Religion „wie das Ei zum Huhn“ Deshalb gehört zur Kritik an den Religionen auch immer die Kritik am Wunderglaube: Wer den Glauben an Gott ablehnt, muss sich früher oder später mit den wunderbaren Berichten auseinandersetzen, die es in allen Religionen gibt. Vorsitzende der Kongegration für die Glaubenslehre in der katholischen Kirche, Kardinal Ratzinger, meinte in einem Interview, dass richtig einkaufen bei Gicht PDF kritische Umgang mit vielen angeblichen Wunderberichten der größte Teil seiner Arbeit im Vatikan ausmache – früher war das nicht so. Er fügte hinzu, dass mit der Ablehnung aller Übernatürlichkeit in der modernen Zeit der unkontrollierte Glaube an alle möglichen Wunder zunehme. Wunderberichte werden auf den Tisch gelegt und diskutiert.


Författare: Karin Hofele.
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Katechese, wo sich die meisten Menschen noch einig sind: In der Naturwissenschaft. Und, damit wir nicht mitten im Thema anfangen, wollen wir zunächst aus naturwissenschaftlicher Sicht klären, was denn ein Wunder überhaupt ist. Noch eine Vorbemerkung: Das Thema „Wunder“ kann theologisch oder fundamental-theologisch behandelt werden. Fundamentaltheologie beschäftigt sich mit der Begründung des Glaubens – nicht so sehr mit dem Glaubensinhalten selber. In dieser Katechese soll auf die fundamental-theologische Frage „Sind Wunder möglich? Was ist das überhaupt, ein Wunder?

Den Begriff «Wunder» gibt es in allen möglichen Bedeutungen. Reden wir aber von den Wunder Jesu oder den Wundern, die auf Fürsprache eines Heiligen geschehen, meinen wir von alledem nichts. Was aber genau solch ein Wunder meint, ist oft nicht eindeutig geklärt. Brechung der natürlichen Kausalkette“ – tolle Definition, nicht wahr?

Billardkugel kann eine andere Billardkugel anstoßen – oder eine Tasse Kaffee umstossen – oder eine unschuldige Fliege überrollen usw. Wie einfach solche Ursache-Wirkung-Ketten sein können, sehen wir zum Beispiel bei der Kettenreaktion aufwendig aufgestellter Domino-Steine – erinnerst Du Dich noch an den DOMINO-DAY? Letztlich kann man nicht nur Ketten aufstellen, sondern alle Ereignisse dieser Welt in einem großartigen Ursache-Wirkung-Netz miteinander verbunden sehen. Wirkung, die nicht von einer natürlichen Ursache herleitbar ist. Entdecken wir eine natürliche Ursache, so ist die Behauptung, es handele sich hierbei um ein Wunder, widerlegt.

Könnten wir beweisen, dass es sich hierbei um eine übernatürliche Ursache handelt, hätten wir den Paradefall eines Wunders. Aber wahrscheinlich reicht auch schon der Beweis, dass bei dem angegeben Ereignis keine natürlich Ursache vorhanden ist. Die Naturwissenschaften kennen allerdings keinen „Nicht-Existenz-Beweis“. Mit anderen Worten: In den Naturwissenschaften kann die Existenz bestimmter Dinge, Energien oder Objekte nachgewiesen werden – aber die Behauptung einer bislang unbewiesenen Existenz nicht widerlegt werden. Sollte ein Forscher behaupten, seinen Theorien zufolge müsse irgendwo auf der Welt grüngestreifte Pinguine leben – oder rosa Eisbären – so kann kein Kritiker ihn definitiv widerlegen. Wie sollte man auch beweisen, dass es keine grüngestreiften Pinguine gibt? Dass sie bisher noch nicht entdeckt sind, ist ja kein Gegenbeweis.

Dass man sie nicht für lebensfähig hält, ebenso wenig. Natürlich kann die Naturwissenschaft nicht die übernatürliche Ursache selbst untersuchen – einen Geist oder einen Engel oder Dämon oder so etwas. Das liegt daran, dass die Naturwissenschaft sich – wie der Name schon sagt – auf den natürlichen Bereich der Welt beschränkt: Auf alles Sichtbare, Messbare oder Quantifizierbare. Aber nur wenige Materialisten sind bereit, ihre Behauptung, es gäbe nichts außerhalb der Naturwissenschaften, konsequent zu durchdenken. Dass ein Wunder nur in seiner „Nicht-Erklärbarkeit“ von den Naturwissenschaften erfasst werden kann, liegt aber auch daran, dass es sich bei den übernatürlichen Ursachen um personale Wesen handeln soll. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse werden zum großen Teil aus Experimenten gewonnen, die immer und überall unter den exakt beschriebenen, gleichen Voraussetzungen wiederholt, die gleichen Ergebnisse liefern müssen. Ein Wunder ist dadurch nicht fassbar, denn es geschieht eben nicht immer wieder unter den gleichen Bedingungen – sonst wäre es ja kein Wunder.

Das ist ja genau das Problem, wenn ein Spukhaus auf „wissenschaftliche Weise“ untersucht wird. Spukhäusern liegt deshalb der Verdacht nahe, dass die persönlichen Launen des Geistes eine bloße Ausrede sind, um die wissenschaftliche Überprüfung zu umgehen. Aber grundsätzlich ist das nichts Neues für den Naturwissenschaftler: Eine persönliche Entscheidung ist niemals naturwissenschaftlich fassbar – ganz gleich, ob es sich dabei um Geister, Dämonen oder um Tante Gisela handelt. Fazit: Die Untersuchung der übernatürlichen Ursache entzieht sich also doppelt der Naturwissenschaft. Somit kann die Naturwissenschaft auch in der Wunderfrage nur eine neutrale Position beziehen: Ob ein Ereignis ein Wunder ist, hängt davon ab, ob die Wissenschaft eine natürliche Ursache findet. Da grundsätzlich nicht beweisbar ist, dass keine natürliche Ursache existiert, kann ein Wunder auch nie endgültig „bewiesen“ werden.