Renaissance der Utopie? PDF

Rahmenhandlung sind die Erzählungen eines Seemannes, der eine Zeit lang bei den Utopiern gelebt haben will. Der Roman beschreibt renaissance der Utopie? PDF auf rationalen Gleichheitsgrundsätzen, Arbeitsamkeit und dem Streben nach Bildung basierende Gesellschaft mit demokratischen Grundzügen. In der Republik ist aller Besitz gemeinschaftlich, Anwälte sind unbekannt, und unabwendbare Kriege werden bevorzugt mit ausländischen Söldnern geführt. Das Buch war so prägend, dass man fortan jeden Roman, in dem eine erfundene, positive Gesellschaft dargestellt wird, als Utopie oder utopischen Roman bezeichnete.


Författare: Jan Rohgalf.

Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik – Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universität Rostock, 220 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem viel beschworenen "Ende der Utopie" ist seit den Späten 1990ern ein erneutes Interesse an der Utopie in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Publizistik zu verzeichnen.
Die Studie untersucht, inwieweit gegenwärtige Neuverortungen utopischen Denkens noch in der Tradition von Thomas Morus stehen.
Weniger der Zusammenbruch des real-existierenden Sozialismus als vielmehr grundlegende Revisionen der modernen Raum- und Zeitwahrnehmung sowie ihre sozialen und politischen Implikationen stehen einer Wiederaneignung der Utopie in der Spätmoderne im Wege.

Das Genre des utopischen Romans wird heute oft als Bereich der Science-Fiction aufgefasst. Der erste Teil des Werks hat eine Rahmenhandlung zum Inhalt, in der Thomas Morus eine ausführliche Kritik an den damaligen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen Europas, insbesondere Englands, übte. Heftig prangerte er beispielsweise die Praxis der Todesstrafe an, die in England selbst Dieben drohte, so dass es für sie keinen Unterschied zwischen Stehlen und Morden gab. Die Utopier leben in Städten und bilden Familienverbände. Erwachsene gehen eine monogame Ehe ein. Es herrscht allgemein eine patriarchalische Hierarchie, und die Älteren bestimmen über die Jüngeren.

Gemeinschaft klosterähnlich organisiert mit Gemeinschaftsküchen und gemeinsamen Speisungen. Jede Stadt wird von einem Senat regiert, der sich aus Wahlbeamten auf Zeit zusammensetzt. Züge, so kann es abgesetzt werden. Sie sollen aber durch eine Überproduktion an Gütern vieles davon anhäufen und verwenden es, um Söldnerheere zu unterhalten oder Handel zu betreiben. Die Utopier selbst schätzen Gold nicht. Städte dürfen nur eine bestimmte Größe erreichen. Bildung einer Kolonie im Ausland ausgeglichen.

Umgekehrt findet bei Einwohnermangel ein Rückfluss aus den Kolonien oder überbevölkerten Städten statt. Wenn ich das, wie gesagt, bedenke, werde ich dem Platon besser gerecht und wundere mich weniger, dass er es verschmäht hat, solchen Leuten überhaupt noch Gesetze zu geben, die die gleichmäßige Verteilung aller Güter ablehnten. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Cicero und andere Gelehrte vor ihm.

Ohne Zweifel hat das Werk satirische Momente und enthält einige ironische Brechungen des Utopiegedankens. So beginnt Morus im Vorwort ein ironisches Spiel mit der Frage, ob Utopia wirklich existiert oder bloß eine Fiktion ist. Morus begründete eine literarische Tradition der Ausarbeitung fiktiver etatistischer Staatsmodelle. Rationale Gesetzgebung und statische, prinzipiengeleitete Organisation der Lebensgemeinschaft wurden zu Garanten des Glücks erhoben. Gerhard Ritter, Reclam, Stuttgart 1964 u. Ein wahrhaft goldenes und ebenso heilsames wie erheiterndes Büchlein über den besten Staatszustand und über die neue Insel Utopia. Jürgen Teller und aus dem Lateinischen übersetzt von Curt Woyte.

Mit dem von Jürgen Teller aus dem Lateinischen übersetzten Anhang: Erasmus von Rotterdam grüßt den hochedlen Ritter Ulrich von Hutten. Gustav Louis: Thomas Morus und seine Utopia. Thomas Morus’ Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie. Nova Atlantis, Rowohlt, Reinbek 1960, ISBN 3-499-45068-2. Die Utopie in der angloamerikanischen Literatur.

Karl Kautsky: Thomas More und seine Utopie. Josef Niedermeier: Naturwissenschaften und Technik in den utopischen Staatsromanen des 16. Von Thomas Morus bis Francis Bacon. Thomas Nipperdey: Die Utopia des Thomas Morus und der Beginn der Neuzeit. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1975, ISBN 3-525-33374-9, S.