Reformiert im prättigau PDF

Das Wappen ist eine heraldische Vereinfachung des historischen Siegels reformiert im prättigau PDF Gerichts Seewis-Valzeina, das seit dem 17. Jahrhundert verwendet wurde, durch Weglassen des dort vorhandenen Einbergs.


Författare: Holger Finze-Michaelsen.
Eine Zeitreise durch 1500 Jahre Das mehrheitlich evangelisch-reformiert geprägte Prättigau im Norden Graubündens ist eine Kirchenlandschaft mit einer ausserordentlich vielseitigen 1500-jährigen Geschichte. Hier wird sie erstmals vorgestellt.Eine ins Unermessliche gesteigerte Kirchlichkeit und Todesangst vor der Pest führen zum Kirchenbau-Boom im Spätmittelalter. Ein Priester aus dem Montafon gibt 1523/24 den Anstoss zur Reformation im Tal. Ein Kloster hebt sich selbst auf, weil das Mönchtum nicht biblisch begründbar sei. 1622 wird die Bevölkerung zur Rückkehr zum katholischen Glauben gezwungen, ohne Erfolg. Im Rahmen der Hexenprozesse rauchen wenige Jahrzehnte später die Scheiterhaufen. Die Frömmigkeitsbewegung des Pietismus prägt im 18. Jahrhundert weite Teile der Bevölkerung. 1931 wird „illegal“ erstmals in Europa eine Frau von der Gemeinde in ein Einzelpfarramt gewählt.Vorgestellt werden die bis heute bestehenden 18, ausserdem die elf einstigen Kirchen und Kapellen. Querschnitte zu Themen wie „Sonntagsruhe“, „Taufe“ oder „Bestattung“ beleuchten die Wandlungen im Verlauf der Jahrhunderte.

Die Gemeinde am Eingang des Prättigaus besteht aus den drei Fraktionen Seewis Dorf, Schmitten und Pardisla. Terrasse am Südhang des 2376 m hohen Vilans. Im Westen wird das Prättigau durch die Chlus vom Rheintal getrennt. Die Fläche der Gemeinde beträgt 4964 Hektaren, davon sind 1686 ha mit Wald und Gebüsch bedeckt, während 101 ha überbaut sind.

Die landwirtschaftlich genutzte Fläche beträgt 2050 ha, wobei diese zu drei Vierteln aus Alpweiden besteht. Die restliche Fläche von 1127 ha ist unproduktives Fels- und Geröllgebiet. Nachbargemeinden sind Maienfeld im Nordwesten, Jenins im Westen Malans, Grüsch im Osten sowie Schiers im Nordosten. Jahrhundert lassen auf eine vorübergehende Besiedlung durch die Römer schliessen. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1224 unter dem Namen de Sevve. Auf dem Gemeindegebiet von Seewis standen einst zwei Burgen, die bereits im 15. Die Burgen und die Seewiser Fraktionen gehörten im Mittelalter und in der frühen Neuzeit zum Herrschaftsbereich der jeweiligen Herren über das Prättigau.