Rechte Netzwerke — eine Gefahr PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Danja Antonovic lernte Sprachen in Mailand, London und Paris, studierte in Rechte Netzwerke — eine Gefahr PDF Philosophie. Büro Südosteuropa, in München absolvierte sie die Deutsche Journalistenschule.


Författare: Stephan Braun.
Die Autorinnen und Autoren beschreiben Netzwerke der deutschen Rechten, zeigen wie sie wirken und warum sie gefährlich sind. In einem weiteren Teil stellen sie mögliche Gegenstrategien vor.

Fürs ZDF hat sie lange Zeit als Autorin Reportagen aus Albanien, Bulgarien und Jugoslawien unterschrieben. Seit 2006 lebt sie in Belgrad und beliefert, als freie Auslandskorrespondentin, deutsche Medien aus Serbien und der gesamten Balkan-Region. In einem Land, in dem 20 Prozent aller Bürger unter der Armutsgrenze leben, gehören Roma meist zu den Ärmsten der Armen. Wie sieht ein Leben als „unsichtbare“ Bürger Serbiens aus?

Sie leben in Slums, die es nicht gibt, in Straßen, die es nicht gibt, in Hütten, die keine Hausnummern haben. Die hier geborenen Kinder gibt es nicht, weil sie an einem Ort geboren sind, den es nicht gibt, und diesen Ort gibt es nicht, weil er in keinem Katasteramt verzeichnet ist und offiziell nicht existiert. So beschreibt Ljiljana Stanojević, Journalistin, die Lage der Roma in Serbien in einer Talkshow des öffentlich-rechtlichen Senders Vojvodina. Jahrhundert zogen Roma-Familien mit Pferdegespann durch Berg und Tal, lebten in Zelten, im Sommer und Winter auf der grünen Wiese und waren berühmt für ihre Handarbeiten.

Auf Bauernmärkten verkauften sie Gegenstände aus geschnitztem Holz und boten Küchenutensilien aus Metall an. Jahrhundert sind Roma die Verlierer des Übergangsprozesses in Serbien. Elendssiedlungen und Arbeitslosigkeit bestimmen ihr trostloses Dasein. Diejenigen, die einen Job hatten, haben ihren Arbeitsplatz genauso verloren wie Hunderttausende andere Serben auch.

Der Grund: Die Privatisierung der alten Staatsbetriebe. Neue Jobs bekamen die Roma im Gegensatz zu anderen Serben weder in der Privatwirtschaft noch im Staatsdienst. Müll und versuchen, mit dieser Arbeit zu überleben. Seit Jahrzehnten durchforsten sie die Müllcontainer in den Städten, um dort Plastikflaschen und Papier an Recycling-Firmen zu verkaufen.