Raus aus dem Irrenhaus! PDF

Dieser Artikel behandelt den Begründer der Neo-Sannyas-Bewegung. Zum Ehrentitel im japanischen Zen siehe Oshō. Osho raus aus dem Irrenhaus! PDF im Laufe seines Lebens verschiedene Namen.


Författare: Michael Paul.

Die 180°-Wende
Krisenschauplatz Unternehmen: Frustrierte Mitarbeiter klagen, sie arbeiteten in einem Irrenhaus, die Burnout-Zahlen steigen, die Verweildauer von Topmanagern sinkt – warum? Strategien werden abrupt gewechselt und Organisation, Führung und Unternehmenskultur den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht. Experte Michael Paul ist der Meinung: Unsere Firmen sind durch innere Unordnung unlenkbar geworden. Und fügt an: Der richtige Zeitpunkt zum Aufräumen ist jetzt! Gefragt ist keine neue Management-Philosophie, sondern die konsequente Nutzung der Erfahrung aus Veränderungsprozessen. Von der Analyse der Ursachen über die richtige Organisation des Aufräumens bis hin zu konkreten Werkzeugen: Dieses Buch zeigt den Weg aus dem Chaos.

Die Annahme derartiger Namen entspricht indischen Gepflogenheiten und ergibt sich im dortigen Kulturbereich als Konsequenz aus der Aufnahme einer spirituellen Lehrtätigkeit. Chandra Mohan Jain war sein bürgerlicher Name. Rajneesh war ein Spitzname, den Osho in seiner Kindheit erhielt. Acharya Rajneesh nannte er sich Mitte der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre. Bhagwan Shree Rajneesh oder kurz Bhagwan nannte er sich von Anfang der Siebzigerjahre bis Ende 1988. Letztere Bezeichnung steht übertragen für Erhabener, Gesegneter, Liebenswerter sowie Verehrungswürdiger oder allgemeiner spiritueller Meister.

Osho wurde er im letzten Jahr seines Lebens genannt, von Anfang 1989 bis zu seinem Tod am 19. Im Folgenden wird in jedem von Oshos Lebensabschnitten der Name verwendet, unter dem er zum jeweiligen Zeitpunkt bekannt war. Kindern eines Tuchhändlers geboren und die ersten sieben Jahre von seinen Großeltern aufgezogen. Rajneesh wurde früh mit dem Tod konfrontiert. Sein geliebter Großvater starb, als er sieben Jahre alt war.

Im Alter von neunzehn Jahren begann Rajneesh sein Studium der Philosophie am Hitkarini College in Jabalpur. Wegen heftiger Streitereien mit einem Lehrer musste er das College verlassen und wechselte darauf zum D. 1955 schloss er sein Studium am D. 1957 wurde ihm von der University of Sagar der Master-Grad in Philosophie verliehen. In den 1960er Jahren unternahm Rajneesh, wann immer es ihm seine Lehrtätigkeit erlaubte, ausgedehnte Vortragsreisen durch Indien, in denen er Gandhi und den Sozialismus kritisierte.

Indische Kommentatoren bescheinigten ihm eine charismatische Ausstrahlung, die selbst auf Menschen, die seinen Ansichten ablehnend gegenüberstanden, eine Faszination ausübte. Zeit hauptsächlich von Mitgliedern der Jaina-Religionsgemeinschaft in Bombay unterstützt. Acharya Rajneesh behauptete, dass Menschen schockiert werden müssten, nur so könne man sie aufwecken. Schockiert zeigten sich in der Tat viele Inder von einer Vortragsreihe 1968, in der er die Einstellungen der indischen Gesellschaft gegenüber Liebe und Sex scharf kritisierte und für eine freizügigere Atmosphäre plädierte. Acharya Rajneesh im Frühling 1970 erstmals seine Dynamische Meditation. Kleidungsstils zustande kam, hatte ein zufälliges Element: Laxmi, seine Sekretärin, war eines Tages, einer spontanen Idee folgend, in Orange bei ihm erschienen. Seine Aneignung dieses Titels wurde von vielen Indern kritisiert, aber Bhagwan schien die Kontroverse zu genießen.

Bhagwan und seine Anhänger zogen im März 1974 von Bombay nach Poona um. Sannyasins arbeiteten im Ashram und erhielten dafür Kost und nach einiger Zeit oft auch Logis. Anzahl der Besucher aus dem Westen wuchs immer mehr an. Auch die synkretische Kombination von östlichen Meditations- und westlichen Therapietechniken spielte eine wesentliche Rolle. Europäische und amerikanische Therapeuten des Human Potential Movement reisten nach Poona und wurden Bhagwans Schüler.

Besucher fragten entweder Bhagwan, an welchen Gruppen sie teilnehmen sollten, oder wählten Gruppen nach eigenem Gutdünken aus. Ein typischer Tag im Ashram begann um 6 Uhr mit der einstündigen Dynamischen Meditation. Bhagwans Lehren betonten Spontaneität, aber der Ashram war keineswegs frei von Regeln. Wächter standen am Eingang, Rauchen und andere Drogen waren verboten, und bestimmte Teile des Geländes wie z. Lao Tzu House, in dem Bhagwan seine Einzimmerwohnung hatte, waren nur privilegierten Schülern zugänglich.

Vilas Tupe, ein extremistisch gesinnter Hindu, warf während eines Morgenvortrags ein Messer nach ihm, verfehlte jedoch sein Ziel. Angesichts der immer weiter anwachsenden Besucherzahlen und der feindseligen Einstellung der Stadtverwaltung zogen Bhagwans Schüler einen Umzug nach Saswad, etwa 30 km außerhalb von Poona, in Betracht, wo sie eine landwirtschaftliche Kommune aufbauen wollten. Doch eine Brandstiftung und die Vergiftung eines Brunnens in Saswad machten deutlich, dass der Ashram auch dort nicht willkommen war. Kontakt mit Sannyasins wurde schon ab 1979 reduziert. Straßenrand auf ihn wartenden Sannyasins gegrüßt. Kommune aufbauen und die heruntergewirtschaftete Ranch in eine Oase verwandeln.

Sheelas Plan, eine solche Kommune aufzubauen, barg von Anfang an erhebliche Schwierigkeiten. Zum einen würde das Projekt große Geldsummen verschlingen, und zum anderen galt es, die Reaktion der ansässigen Bevölkerung zu berücksichtigen. 1982 wurde die Stadt Rajneeshpuram auf dem Gelände der Ranch gegründet. Hunderte von bereits in Oregon angekommenen Sannyasins arbeiteten am Aufbau der notwendigen Infrastruktur.