Radium und Andere Radioaktive Substanzen PDF

Asse II-Koordinationskreises fragt Kandidat_innen zum Thema Asse II. Radium und Andere Radioaktive Substanzen PDF Asse II-Koordinationskreis ist der Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, Gruppen und Einzelpersonen, die sich seit vielen Jahren mit Fragen zu einer langfristigen Sicherung des ehemaligen Salzbergwerkes Asse II und seiner Umgebung inhaltlich befassen. Da der Kreistag das oberste politische Gremium im Landkreis ist, liegt es nahe, dass der Asse II-Koordinationskreis und darüber hinaus viele Mitbürger des Landkreises daran interessiert sind, wie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl 2016 und damit die eventuellen zukünftigen Mitglieder des Kreistags die vorliegenden Probleme zum Atommüll und den chemotoxischen Stoffen in der Schachtanlage Asse II sehen.


Författare: Ernst Rühmer.

Möglichkeit geben, ohne großen Aufwand Ihre Meinung zu äußern und zu veröffentlichen. Sind Sie der Auffassung, dass die Rückholung des Atommülls aus Asse II erforderlich ist? Befürworten Sie das Vorgehen des Betreibers bei der Gestaltung der Rückholung? Halten Sie die derzeitige Rückholungsplanung des Betreibers für ausreichend?

Lässt der Betreiber sich beim Bau von Schacht 5 zuviel Zeit? Sind sie für ein Asse-nahes Zwischenlager? Halten Sie einen Vergleich von Zwischenlager-Standorten mit größeren Entfernungen bis zur Wohnbebauung nach dem Kriterienbericht für notwendig? Halten Sie die Kritik der Wissenschaftler der Asse II Begleitgruppe an den Maßnahmen des Betreibers zu Verfüllung und Laugenüberwachung für gerechtfertigt? Ist es für die Region verantwortbar, dass ein von der Genehmigungsbehörde abgelehntes, ungeeignetes Flutungs-Konzept als Notfallvorsorge umgesetzt wird?

Halten Sie eine unabhängige Asse II Begleitgruppe für erforderlich? Halten Sie es für zulässig, dass der Kreistag der Asse II Begleitgruppe politische Vorgaben macht? Sehen Sie politische Einflussmöglichkeiten des Kreistages, um nach dem Betreiberwechsel weitere Verzögerungen der Rückholung zu vermindern? Zielt der Betreiber BfS absichtlich daneben? Presseerklärung des Asse II-Koordinationskreises vom 29. Betreiber der Schachtanlage Asse II erweckt nach wie vor den Eindruck, dass es nicht zielgerichtet handelt, um den Atommüll aus der Asse unverzüglich zurückzuholen. Das BfS verfehlt damit seinen gesetzlichen Auftrag.

Verantwortlichen und die Öffentlichkeit: bei dem gegenwärtigen Vorgehen des BfS besteht die große Gefahr, dass der eingelagerte atomare und chemotoxische Müll in Asse II vor der Rückholung absäuft. Das BfS betoniert Zugänge zu den Einlagerungskammern, es zerstört damit die vorhandene Drainage und provoziert, dass die Kammern noch stärker durchnässen. BfS muss die überfällige konkrete Rückholungsplanung beschleunigen. Das BfS stellt fortwährend Probleme in den Vordergrund, aber liefert keine Lösungen. Es soll endlich darstellen, wie Maßnahmen zur Rückholung schneller gehen können.

Dazu sollte es den Willen zur gesetzlich geforderten Rückholung nicht nur behaupten, sondern ihn durch wirksame Taten nachweisen. Die folgenden vierzehn besorgniserregenden Beobachtungen führen uns zu diesen Vorwürfen. Dieses Jahr findet nicht nur der Auftakt sondern die gesamte Kundgebung in Remlingen statt. Im Vorfeld der Podiumsdiskussion haben wir von den vier Kandidat_innen Fragen beantworten lassen.

Themen der Atom- und Energieproblematik sowie der Energiewende. Veränderung: in dieser Version sind die Begründungen hinter die entsprächenden Absätze bzw. Link kann im Video dann auch gespult werden. Rund 120 Zuschauer erlebten eine informative und lebendige Diskussion zwischen den Landtagskandidaten zu der Frage, welche Möglichkeiten sie sehen, die Rückholung des Atommülls aus der Asse durchzusetzen. Einig waren sich die Podiumsteilnehmer darin, dass die Rückholung dringend beschleunigt werden muss und dafür ein umfassender Zeitplan eine wichtige Voraussetzung darstellt. Auch in Zukunft wollen die Podiumsteilnehmer die ihnen jeweils zur Verfügung stehenden Kontakte nach Hannover und Berlin nutzen, um die Rückholung mit dem nötigen politischen Druck aus dieser Region voranzutreiben.

Kompetenzverteilung und -streitigkeiten zwischen Bund und Ländern sowie Fragen zur Beteiligungsformen und Beschleunigungsfaktoren des Verfahrens am Donnerstag, den 22. Die Veranstaltung wird im Internet live übertragen. 5 Jahre Asse-Spaziergänge von aufpASSEn am Sonntag, 11. Wege geht es durch den Wald und um die Schachtanlage Asse II. Und dieses „um die Schachtanlage Asse II“ ist genauso zweideutig gemeint: wir können sie räumlich umrunden und wir sprechen über sie.

Dabei wird es dieses Mal natürlich auch darum gehen, die letzten 5 Jahre Revue passieren zu lassen. Aber auch ganz konkret werden wir über ganz aktuelle Themen sprechen. Den Atommüll aus dem Asse-Schacht zurückzuholen, ist nach heutigem Stand die sinnvollste Möglichkeit. Der Müll muss raus – aber was geschieht zur Zeit, um das voranzubringen?

Flutung wollen wir uns mit der Asse- Problematik auseinandersetzen. Wie soll es aus Ihrer Sicht weitergehen? Vorbereitung, aber auch spontane Teilnahme ist willkommen! Teil geben, in dem der Betreiber der Schachtanlage Asse die Ergebnisse dieser zwei Tage zusammenfasst und einen Ausblick für den weiteren Fortgang der Rückholung geben hatte. So suggeriert er hier, ein Konzept des trockenen Verbleibs des radioaktiven und chemotoxischen Mülls in der Asse parat zu haben. Doch Sailer blendet diesen Porenraum vollständig aus. Und genau dieser ist das Problem.

Denn durch den nicht mit Beton erreichbaren Porenraum gelangen zurzeit schon die 12. 000 Liter Lauge in das Bergwerk. Müll zu erreichen, der sich nahezu vollständig außerhalb des postulierten Betonkerns befindet. Doch damit kommt es über die oben dargestellten Prozesse wieder aus dem Berg. Hat er das Problem wirklich noch immer nicht verstanden? Ist er intellektuell nicht in der Lage, das Problem zu erfassen? Es behauptet doch niemand, dass die Rückholung einfach sein wird oder gar ohne radiologische Belastung verlaufen wird.