Radfahren in den Regionen Osnabrück -Münster – Bielefeld – Gütersloh – Rheine PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Mittlere kreisangehörige Stadt und die Kreisstadt des Kreises Warendorf. Warendorf liegt an der Ems im östlichen Münsterland. Die nächste Großstadt ist das etwa 30 km radfahren in den Regionen Osnabrück -Münster – Bielefeld – Gütersloh – Rheine PDF gelegene Münster.


Författare: Ernst Hunsicker.
Fachbuch aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie – Fremdenverkehrsgeographie, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ernst Hunsicker, der Autor dieses Buches (2. Auflage 2016), ist seit Kindesbeinen als Fahrradfahrer unterwegs – nunmehr seit fast zwei Jahrzehnten mit seinem betagten "Drahtesel" insbesondere in "seinen Fahrrad-Regionen Osnabrück – Münster – Bielefeld – Gütersloh – Rheine". Sein Buch beschreibt auf 240 Seiten, was er in den zurückliegenden Jahren als Radfahrer unterwegs erlebt hat und welchen allgemeinen und besonderen Gefahren man auf dem Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr ausgesetzt ist. Weiter geht er in einer jeweils kleinen Auswahl darauf ein, was diese Regionen an Landschaften, historischen sowie kulturellen Ereignissen und Sehenswürdigkeiten bis zu Hinweisen auf menschliche Tragödien so alles bieten. Seine eigenen Feststellungen und Beobachtungen fließen selbstverständlich mit ein. Dabei kommt es Ernst Hunsicker nicht auf Besonderheiten in den Zentren dieser Regionen, sondern mehr auf solche in den eher ländlichen Bereichen an. Fotos, Erklärungen und Kommentare verdeutlichen seine in jetzt insgesamt 29 Kapiteln niedergelegten Erlebnisse und Beobachtungen. Teils lassen sich kritische Anmerkungen nicht vermeiden. Titel und Untertitel der 2. Auflage wurden modifiziert.

Weitere Großstädte in der näheren Umgebung sind Osnabrück, etwa 40 km nördlich, Bielefeld, etwa 45 km östlich, und Hamm, etwa 35 km südlich. Seit der kommunalen Neugliederung 1975 besteht Warendorf aus fünf Stadtteilen. Zwischen 1197 und 1201 wird Warendorf zur Stadt. 1224 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung Warendorfs als Civitas, das heißt als bürgerlich-städtische Gemeinde. 1255 kam es zum Anschluss an den Rheinischen Landfriedensbund zum Schutz der Kaufleute vor Wegelagerern. Rathaus mit allem Inventar zum Opfer fielen.

Eine große Holztafel im Rathaus erinnert an den Stadtbrand. 1533 breitete sich wie in Münster eine Täuferbewegung in Warendorf aus. Diese übernahm im Oktober 1534 für eine Woche die Macht in der Stadt, bis sie nach einer kurzen Besetzung durch Bischof Franz von Waldeck beendet wurde. Vier täuferische Apostel und die Warendorfer Rädelsführer wurden zum Tode verurteilt und auf dem Marktplatz durch das Schwert gerichtet. Zwischen 1627 und 1632 kam es zum erneuten Verlust des Stadtrechts während der Glaubenskämpfe im Dreißigjährigen Krieg. Von 1657 stammt die erste Erwähnung des Fettmarkts.