Produktion und Logistik mit Zukunft PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Industrie 4. 0 ist die Bezeichnung für ein Zukunftsprojekt zur umfassenden Digitalisierung der industriellen Produktion, um sie produktion und Logistik mit Zukunft PDF die Zukunft besser zu rüsten. Bezug genommen auf die bei Software-Produkten übliche Versionsbezeichnung, die bei größeren Änderungen von einer neuen Version spricht, die erste Ziffer der Versionsnummer um Eins erhöht und gleichzeitig die zweite Ziffer auf Null zurücksetzt.


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Dieses Buch behandelt die Zukunftsfähigkeit der Produktion mit flexibler Interaktion zwischen qualifizierten Mitarbeitern und hochentwickelten Werkzeugen. Industrie 4.0 und die weitere Entwicklung erfordern eine Vernetzung der handelnden Personen und der realen Objekte mit virtuellen Systemen, welche die Entstehung dynamischer, echtzeitoptimierter und selbstorganisierender, unternehmensübergreifender Wertschöpfungsnetzwerke zum Ziel hat, Digital Engineering and Operation. Vor diesem Hintergrund ergibt sich eine Reihe von Fragestellungen, für die dieses Buch  Lösungsansätze anbietet.

Diese Fragen werden in dreifacher Sicht für eine Produktion und Logistik mit Zukunft beantwortet. Die erste Sichtweise widmet sich den Instrumenten, die hierfür zum Teil neu entwickelt werden müssen, um entsprechende Lösungsansätze für die Industrie 4.0 umzusetzen. Die zweite Sichtweise erläutert den Umgang mit digitalen, domänenübergreifenden Modellen und Werkzeugen als Grundlage für ein Digital Engineering and Operation. In der dritten Sichtweise werden praktische Realisierungen auf dem Weg zur Industrie 4.0 demonstriert sowie mögliche Entwicklungen für die Zukunft aufgezeigt.

Andererseits ist die Begriffswahl prägnant und betont die hohe Bedeutung des digitalen Wandels. Sie wird auch zunehmend in anderen Sprachen übernommen. Selbst auf anderen Sektoren wird der Begriff übernommen, wie z. 0 ist ein Organisationsgestaltungskonzept, das aus vier grundlegenden Organisationsgestaltungsprinzipien besteht. Diese Prinzipien unterstützen Unternehmen bei der Identifikation und Implementierung von Industrie-4. Vernetzung: Maschinen, Geräte, Sensoren und Menschen können sich miteinander vernetzen und über das Internet der Dinge oder das Internet der Menschen kommunizieren.

Informationstransparenz: Sensordaten erweitern Informationssysteme digitaler Fabrikmodelle, um so ein virtuelles Abbild der realen Welt zu erstellen. Technische Assistenz: Assistenzsysteme unterstützen den Menschen mit Hilfe von aggregierten, visualisierten und verständlichen Informationen. So können fundierte Entscheidungen getroffen und auftretende Probleme schneller gelöst werden. Außerdem werden Menschen bei anstrengenden, unangenehmen oder gefährlichen Arbeiten physisch unterstützt.

Dezentrale Entscheidungen: Cyberphysische Systeme sind in der Lage, eigenständige Entscheidungen zu treffen und Aufgaben möglichst autonom zu erledigen. Nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei Störungen oder Zielkonflikten, übertragen sie die Aufgaben an eine höhere Instanz. Der Begriff wurde von Henning Kagermann, Wolf-Dieter Lukas und Wolfgang Wahlster geprägt und erstmals 2011 zur Hannovermesse in die Öffentlichkeit getragen. Nahtlose Kommunikation vom Sensor bis ins Internet ist eine Voraussetzung für Industrie 4. Die zuständige Promotorengruppe der Forschungsunion blieb auch nach Vorlage des Berichtes noch aktiv, so u.

0 der gleichnamigen Plattform Industrie 4. Deutschland ist mit einem vergleichsweise hohen Anteil industrieller Wertschöpfung auf den Erfolg der Initiative angewiesen und möchte sowohl Leitanwender, d. Nutzer der Technologien, wie auch Leitanbieter als führender Fabrikausrüster sein. Unternehmen wie die Robert Bosch GmbH haben dies in ihrer Unternehmensstrategie verankert.

Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Industrie 4. 0 ist die Vernetzung von räumlich verteilten Produktionskapazitäten und den dazugehörigen Planungs- und Steuerungssystemen. Die Produktionsressourcen funktionieren dabei autonom, wissensbasiert, sensorgestützt und können sich situativ selbst steuern, konfigurieren und Informationen untereinander austauschen. Die Produktionsnetzwerke steuern sich in Echtzeit und sind in der Lage, sich an eine Veränderung der Randbedingungen anzupassen.

0 hat zum Ziel, IT mit Produktionstechnologien zu verschmelzen, um dadurch innovative Produkte und Leistungen zu ermöglichen. Es müssen technische Standards und Normen entwickelt werden, damit Kommunikation zwischen Mensch und Maschine bzw. Ein weiterer Aspekt ist die Veränderung der Anforderungen an die Mitarbeiter, da die Echtzeitsteuerung eine neue Arbeitsorganisation erfordert. Auch Herausforderungen bezüglich Betriebs- und Angriffssicherheit werden zunehmend Bedeutung erlangen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die Produktionsanlagen und Produkte keine Gefahr für die Mitarbeiter und die Umwelt darstellen.