Predigten der Hoffnung PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Himmel ist in vielen Religionen eine Sphäre, die alternativ zur empirischen Wirklichkeit übernatürliche Wesen, Erscheinungen oder Götter beheimatet. Der Himmel ist als Heimat der göttlichen Wesen und als erhoffter Ort der Fortdauer nach dem irdischen Leben ein predigten der Hoffnung PDF Topos in Religionen. Gemein ist diesen Vorstellungen eine Transzendierung dieses Ortes und damit einhergehend die wichtige Rolle des Himmels in den eschatologischen Vorstellungen.


Författare: Hans Mader.

Waren Sie schon einmal in der Wüste? Hans Mader hat mit seiner Frau Reisen in verschiedene Wüsten dieser Erde unternommen: zu Fuß, auf dem Rücken eines Kamels oder mit dem Jeep. Er ist fasziniert von diesen bizarren Landschaften, in denen es scheinbar keine Lebensmöglichkeiten gibt und wo doch die Beduinenvölker seit Jahrhunderten ihre Heimat haben und wo so viele Menschen der Bibel unterwegs waren. Hans Mader hat aber auch in seinem Alltag Wüsten durchschritten: ausweglos scheinende Situationen für ihn persönlich, für seine Familie, für seine Gemeinde. Dabei hat er erfahren: Gott schenkt Hoffnung! Er zeigt neue Wege! Die Bibel ist voll von Mutmachgeschichten: die Israeliten bei der Wüstenwanderung oder im Exil; die Menschen, die Jesus begegneten – sie haben Gottes Beistand erfahren. Das gibt Hoffnung auch für die Menschen heute! Hans Mader hatte bei seiner Ordination 1975 das Gotteswort aus Jesaja 40 als Auftrag bekommen: "Predige: Tröste, tröste mein Volk!" So wurden seine Predigten zu "Predigten der Hoffnung" für den Weg aus den Wüsten des Lebens in das gelobte Land.

Als Gegenstück des Himmels wird die Hölle gesehen. Lebzeiten erreichbaren Verbindung oder einer tatsächlichen Hoffnung auf eine Begegnung mit Gott, die erst nach dem Tod geschehen kann. Glaube an eine leibliche Auferstehung innerhalb des Judentums an Bedeutung. Die Pharisäer waren die größten Anhänger dieses Glaubens. Die Frage, wie, ob und in welcher Form an ein Leben nach dem Tod gedacht werden kann, war die gesamte Geschichte des Christentums hindurch Thema der Diskussion der Theologen. Festzuhalten ist zunächst, dass bis in das 18. Jahrhundert keine nennenswerte Diskussion über das Ob geführt wurde.

Ab 1900 gab es im Protestantismus eine Ernüchterung in Bezug auf die bis dahin gängigen Spekulationen. Schicksal des Individuums heute weniger spekulieren dürfen als früher. Erfahrung dem Menschen bereits zu Lebzeiten zukommen kann. Im Neuen Testament kommt insbesondere im Matthäusevangelium dem Himmel eine besondere Rolle zu: Im Gegensatz zu der bei Markus verwendeten Wendung vom Reich Gottes steht hier das Himmelreich im Zentrum der Predigten Jesu. Als zweiter Grund wird eine theologische Implikation angenommen: Nach Matth 28,18 ist Jesus alle Macht und Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben. Im Islam ist der Himmel das Paradies und der Aufenthaltsort der Auserwählten und der Guten nach dem letzten Gericht.