Pragmata PDF

Dieser Artikel behandelt einen Begriff aus der Rhetorik. Seit seiner ersten systematischen Definition in der griechischen Rhetorik, pragmata PDF für alle folgenden Traditionen grundlegend ist, hat das Wort vielerlei Bedeutungsveränderungen erfahren. In der klassischen Rhetorik seit Aristoteles bezeichnet Pathos eines der drei Überzeugungsmittel der Rede. Argumente, die der Sache selbst entnommen sind.


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Der Sammelband ist dem im Jahr 2005 unerwartet verstorbenen Sozial- und Wirtschaftsgeschichtler Harald Winkel gewidmet. Daß Althistoriker auf diese Weise seiner gedenken, findet seinen Grund in der vielfältigen Verbundenheit der Beiträger zu Harald Winkel. Diese erstreckte sich unter anderem auf den Bereich der Wissenschaft, in dem Harald Winkel über die Grenzen seines Faches hinaus sich auch und gerade als Förderer althistorischer, wirtschaftsgeschichtlicher Projekte betätigte. Das chronologische Spektrum der versammelten Beiträge reicht von der späten römischen Republik bis in die Spätantike und spiegelt die gesamte Breite der wirtschaftsgeschichtlichen Forschung zur römischen Welt wider. Handel und handwerkliche Produktion werden ebenso thematisiert wie Rahmenbedingungen des wirtschaftlichen Lebens, beispielsweise die Hebung von Steuern oder aus der Spätantike überlieferte Wetterdaten. Nicht zuletzt werden auch Überlegungen zu wirtschaftlich relevanten Gegebenheiten im Umfeld der Ereignisgeschichte thematisiert, so etwa der Technologietransfer durch römische Kriegsgefangene oder die logistischen Probleme des Antonius samt seiner wichtigsten Unterstützerin Kleopatra im Kampf gegen Oktavian.

Metaphern, mit Figuren der Überwältigung, mit Aposiopesen oder Aporien. Stimmführung, Mimik und Gestik des Redners zum Pathos der Rede beitragen. In der Poetik des Aristoteles bezeichnet Pathos alle emotionalen Handlungen der Tragödie. Pathos zunehmend nur noch die extremen, überwältigenden Affektwirkungen, die durch die Rede erzeugt werden, während Ethos nun die moderaten emotionalen Wirkungen bezeichnet.

Longinus zugeschrieben wurde, ist der pathetische Stil, der den Leidenschaften Ausdruck verleiht, zugleich ein möglicher Ausdruck des Erhabenen. Idee, die die Grundlage von Longins Wiederentdeckung im 18. Pathos von der Rhetorik selbst begrenzt auf spezielle Themen und immer der ethischen Integrität des Sprechers sowie den eigentlichen Argumenten untergeordnet. Bei Friedrich Schiller wird das Pathetisch-Erhabene zur privilegierten ästhetischen Figuration. In ihm offenbare sich menschliche Freiheit, die die Kunst erfahrbar mache, wenn sie den Widerstand gegen das Leiden ausgestaltet. I see in your eyes the same fear that would take the heart of me.