Politische Urteilskraft PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Der Sturm auf die Politische Urteilskraft PDF am 14.


Författare: Wilfried Bredow.

Dieser Band bietet eine Einführung zu den ideengeschichtlichen, historischen und kognitiven Grundlagen der politischen Urteilskraft, um auf dieser Basis und in praktischer Absicht eine Verhaltenslehre zum Umgang mit der komplexen politischen Welt zu entwickeln.

Eine Revolution ist ein grundlegender und nachhaltiger struktureller Wandel eines oder mehrerer Systeme, der meist abrupt oder in relativ kurzer Zeit erfolgt. Er kann friedlich oder gewaltsam vor sich gehen. Als gegensätzlich gelten die Begriffe Evolution und Reform: Sie stehen für langsamer ablaufende Entwicklungen beziehungsweise für Änderungen ohne radikalen Wandel. Das Fremdwort Revolution wurde im 15. Fachwort in der Astronomie den Umlauf der Himmelskörper. Mittel, seltener auf friedlichem Wege erzwungene grundlegende Änderung einer bestehenden staatlichen Ordnung.

Der Wandel vollzieht sich außerhalb der vorgesehenen Rechtsformen des alten Systems, d. Er kann von zahlenmäßig relativ kleinen Gruppen ausgehen, das Gelingen einer Revolution ist jedoch meist von einer breiten Zustimmung der Bevölkerung abhängig. Ein erfolgloser, das heißt niedergeschlagener Revolutionsversuch wird manchmal auch als Revolte oder Aufstand bezeichnet. Umgangssprachlich wird auch die Auflehnung gegen Vorgesetzte in Firmen und Organisationen als Palastrevolution bezeichnet. Teils wird der Begriff der Emanzipation hinzugenommen, d.

Idee der Befreiung von gewachsenen Strukturen und eines sozialen oder politischen Freiheitsgewinns für den Einzelnen. Der Stellenwert der einzelnen Kriterien für die Definition einer Revolution ist durchaus umstritten. Wandel der Gesellschaftsstruktur zu bezeichnen, auch wenn es sich dabei nicht zwangsläufig um besonders plötzlich und rapide auftretende Veränderungen handelt. Die heutige politikwissenschaftliche Revolutionstheorie nennt u. Schwäche, Uneinigkeit und Ineffizienz auf Seiten der Gegenkräfte, des Staates. Das Reichsgericht hat sich in ständiger Rechtsprechung auf den Standpunkt gestellt, das im Staatsleben der tatsächlichen Herrschaft, die sich gegenüber Widerständen durchzusetzen vermocht hat, rechtliche Anerkennung zukommt. Diese Rechtsprechung und die damit verbundene Denkweise legitimierte später auch die Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Die normative Kraft des Revolutionsrechts wurde 1952 nochmals vom Bundesgerichtshof bestätigt. Das Revolutionsrecht im weiten Sinne ist heute nur noch von rechtsgeschichtlichem Interesse. Das in Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland verankerte Gewaltmonopol des Staates steht solchen Überlegungsansätzen entgegen, Art. Siehe auch die Werkverzeichnisse in den Personenartikeln. Persönlichkeiten, deren soziologische Urteilskraft sich eher nur implizit erschließt, deren soziale Wirkung jedoch bewusst und gewollt revolutionär war. Die als Bauernkriege bezeichneten Aufstände, die vom 14. Jahrhundert hinein immer wieder in Europa aufflammten wurden regelmäßig blutig niedergeschlagen.