Personale Rhetorik PDF

Wo sieht und spricht der Erzähler? Man personale Rhetorik PDF in der Erzähltheorie im Hinblick auf das Erzählverhalten im Wesentlichen nach F.


Författare: Peter Mohr.
Gute Ideen, Produkte oder Dienstleistungen haben viele.
Aber nur wenige verstehen es, von diesen auch überzeugen zu können.
Dieses Buch zeigt Ihnen, wie dies geht.
In diesem Buch bekommen Sie Informationen zu folgenden Themen:
• Wie Sie Ihr Lampenfieber überwinden
• Wie Sie Ihre eigene Art für Ihre Auftritte vor Publikum finden
• Wie Sie sich für Ihre Reden und Vorträge vorbereiten und motivieren
• Wie Sie Ihre Stimme und Ihre Sprache rhetorisch einsetzen
• Wie Sie Ihre Körpersprache überzeugend einsetzen
• Wie Sie mit persönlicher Ausstrahlung sicher vor Publikum auftreten
Damit Ihre Präsentationen genau so gut werden wie Ihre Konzepte und Produkte.

Für die ausführliche Beschreibung dieser Grundtypen: siehe typologisches Modell der Erzählsituationen. Weiter wird gelegentlich von einem neutralen Erzähler gesprochen, was heutzutage in der Literaturwissenschaft im Allgemeinen aber keine große Rolle spielt. Der neutrale Erzähler tritt meistens in sachlichen Texten auf. Er kommentiert weder das aktuelle Geschehen noch überblickt er Vergangenheit und Zukunft der dargestellten Welt. Weiterhin ist dieser Erzählertyp kein Teil der Figurenwelt und beschreibt lediglich, was äußerlich sichtbar ist. In der Erzähltheorie oder Narratologie ist die Erzählperspektive meist eine von mehreren Kategorien, die man zur Analyse eines erzählenden Textes braucht. Stanzel unterscheidet etwa zwischen Person, Modus und Perspektive.

Bei einer Ich-Erzählung ist die Frage nach der Erzählperspektive scheinbar leichter zu klären. Die betonte Subjektivität markiert einen eingeschränkten Standpunkt, denn ein Ich-Erzähler kann nicht alles über die erzählte Welt wissen. Im Englischen wird die Erzählperspektive auch als point-of-view bezeichnet. Der point-of-view in der Literaturwissenschaft muss dabei aber deutlich vom filmischen Point-of-View-Shot unterschieden werden, denn jener bezeichnet eine Einstellung, die den Blick einer Figur wiedergibt, in der Literatur dagegen wird unter dem point-of-view die Perspektive für ganze Szenen oder den ganzen Text verstanden. Der Begriff Perspektive ist eine Metapher, denn in der Literatur wird tatsächlich nur mit Worten erzählt. Die Kunst des Erzählens ist es gerade, mit unklaren Standpunkten zu spielen. Daher können Versuche, Erzählperspektiven einzuordnen und mit Modellen und Typologien festzuhalten, immer nur teilweise gelingen.

Als Verständnishilfe können solche Abstraktionen allerdings sinnvoll sein. Ein verbreitetes Schema ist das typologische Modell der Erzählsituationen von Franz K. Ein konkretes Beispiel, das sich in Stanzels Typenkreis sehr nahe an dem idealtypischen Modell der Personalen Erzählung orientiert, wäre die erlebte Rede, in der keine Erzählerstimme von der Figurenrede zu unterscheiden ist. Hier wäre der Erzähler zwar nicht mit der Figur identisch, wie in der Ich-Erzählung, hätte aber eine Innenperspektive. Die Begriffe Distanz und Fokalisierung beziehen sich dabei auf den Modus, der Begriff der Diegese auf die Stimme.

Der Erzähler kann nach Genette in der Handlung als Figur vorkommen, also Teil der Diegese sein, oder nicht. Mieke Bal: Narratology: Introduction to the Theory of Narrative. University of Toronto Press, Buffalo 1997, ISBN 0-8020-7806-0. Herbert Kraft: Exkurs: Über auktoriales und personales Erzählen. Unzuverlässiges Erzählen in Literatur und Film. Stanzel: Bauformen des Romans, Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, 8. Siehe auch die zusammenfassende Darstellung bei Edgar Mertner: Der literarische Text und seine Analyse.