Pass auf im Straßenverkehr PDF

Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Unter den physikalisch-geografischen Bedingungen üben vor allem die Oberflächengestalt und das Klima bis in die heutige Zeit einen bestimmenden Einfluss auf die Verkehrsführung und -gestaltung der Wege über pass auf im Straßenverkehr PDF Erzgebirge aus. Der Erzgebirgskamm selbst bildet eine Abfolge von Hochflächen und Einzelbergen, die von Sätteln unterbrochen wird. Vom Vogtland an steigt der Kamm auf etwa 1000 m ü.


Författare: Angela Weinhold.
Wer sich Max und seiner Oma anschließt, erlebt mit ihnen sämtliche für Kinder wichtige Situationen im Straßenverkehr und kann sie durch Klappen, die die Szenen überraschend verändern, gut vorstellbar nachvollziehen. So nehmen die Kinder aktiv an den Lektionen zur Verkehrserziehung teil, die der Lotsen-Bär Bruno nach und nach erteilt.

Zwischen beiden Bergen senkt sich der Kamm im Wiesenthaler Pass auf 1080 m ü. In nordöstlicher Richtung erreicht der Kamm im Kahleberg noch einmal über 900 m ü. Aufgrund des Fehlens eines Durchbruchstales liegen die Gebirgspässe vergleichsweise hoch. So beträgt die mittlere Kammhöhe des Erzgebirges etwa 880 m ü. Sattelhöhe liegt nur knapp 10 Meter darunter.

Wegen der einseitigen Hebung der Pultscholle längs des Egergrabens und des abweichenden Verlaufes der Grenze von der Kammlinie, erreicht das Erzgebirge seine größten Höhen auf der böhmischen Seite. Dadurch liegt ein Großteil der Pässe bereits in Böhmen. Der höchstgelegene Pass ist der Wiesenthaler Pass auf 1083 m ü. In den oberen Lagen des Erzgebirges ist das Klima deutlich als rau zu charakterisieren. Daher wurde die Gegend des oberen Erzgebirges in der Vergangenheit auch als Sächsisches Sibirien bezeichnet.

Die jährlichen Niederschlagsmengen steigen bis in die Kammlagen auf über 1. 100 Millimeter an, wobei ein Großteil als Schnee fällt. Oberwiesenthal treten im Schnitt nur etwa 140 frostfreie Tage im Jahr auf. Im Transportwesen führen diese winterlichen Temperaturen und die Schneefälle vor allem auf den Passhöhen selbst in den Wintermonaten bis in die heutige Zeit hinein zu Verkehrsbehinderungen, -stockungen und -ausfällen.

Erwähnt werden muss auch die Hochwassergefahr während der Schneeschmelzen bzw. Hochwasser haben in der Vergangenheit wiederholt, zuletzt im August 2002, beträchtliche Zerstörungen an den in Tallagen befindlichen Zufahrtsstraßen zu den Erzgebirgspässen verursacht. Der dichte Grenzwald des Erzgebirges wurde trotz seiner scheinbaren Undurchdringlichkeit schon vor dem Mittelalter teilweise genutzt und an seinen Rändern als Verbindung zwischen den fruchtbaren Altsiedellandschaften des heutigen Nord- und Mitteldeutschlands und Böhmens gequert. Die in der ersten Hälfte und der Mitte des 12. Jahrhunderts einsetzende dichte Besiedlung des Erzgebirges bis auf die meißnischen und böhmischen Kammlagen führte zwangsläufig zur deutlichen Erweiterung des Wege- und Straßennetzes. Nicht zufällig sind gerade aus der Zeit um 1100 die ersten Steige und Pässe urkundlich erwähnt.

Gleichzeitig beschleunigte die Besiedlung des Gebirges den Ausbau der vorhandenen Straßen. Eine der frühesten Beschreibungen der Gegend stammt von etwa 1490. Dort heißt es, übersetzt aus dem Lateinischen, u. Ein ungeheurer Wald ergießt sich zusammenhängend gegen Lichtenstadt. Er birgt in sich Berge, Hügel und jähe Täler.