Parlamentarismus in Deutschland PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Beispiel für ein modernes Parlamentarismus in Deutschland PDF: Der US-Kongress während einer Regierungserklärung von Präsident Barack Obama. Volksvertretung, die in der Regel aus einer oder zwei Kammern bzw. Im übertragenen und weiteren Sinne werden auch andere politische Versammlungen mit dem Begriff bezeichnet.


Författare: Hans-Peter Becht.

Das Parlament ist eines der zentralen Akteure der Demokratie. In Deutschland begann im 19. Jahrhundert das Zeitalter der Parlamente. Die Ausbildung einer Parteienstruktur, die Funktion von Parlamenten und die Entwicklung einer leistungsfähigen Demokratie sind untrennbar miteinander verknüpft. Dieses Buch bietet einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der deutschen Parlamente und erklärt, wie aus einer Volksvertretung eine Institution wurde. Insbesondere für das Hauptstudium und die Prüfungsvorbereitung eignet sich diese präzise Darstellung, die den Parlamentarismus erläutert, erklärt und aufzeigt, wie das Parlament Deutschland bis heute prägt.

Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und anderen Staaten nach herrschender Meinung und Staatspraxis keine Parlamente mit legislativen Befugnissen im staatsrechtlichen Sinne. In einer Demokratie werden die Vertreter eines Parlaments durch Wahlen bestimmt, in anderen Regierungssystemen finden auch Ernennungen statt. In demokratischen Staaten übt das Parlament außer der Gesetzgebung auch das Budgetrecht und die Kontrolle der Regierung aus. Abgeordnete haben gegenüber der Regierung und einzelnen Ministern das Recht auf Auskunft und gegebenenfalls zum Misstrauensantrag.

Mitglieder der kleineren Kammern werden vielfach nicht direkt gewählt, sondern von Gliedstaaten entsandt. In den meisten Staaten ist das Parlament eine Mischform dieser beiden Typen. Kooperation mit Verbänden, Kirchen, Gewerkschaften oder anderen Standesvertretungen zu betrachten ist. In vielen Ländern ist in der abschließenden Beratung eines Gesetzentwurfs die Möglichkeit einer halb-öffentlichen Beratung vorgeschaltet, wo politische und andere große Organisationen oder Verbände ihre Stellungnahmen und Verbesserungsvorschläge einbringen können. In der Schweiz heißt dieser Vorgang Vernehmlassung. Als Parlament im weiteren Sinne werden zum Teil auch die Delegiertenversammlungen parlamentarischer Versammlungen bezeichnet. Delegierten nicht immer gewählt, sondern auch ernannt oder nominiert werden können.