Pädagogische Potenziale der Musik PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Projektunterricht, auch Projektarbeit, bezeichnet allgemein eine Lehr- und Lernform, bei welcher der Projektgedanke die maßgebliche Rolle spielt. Der Projektbegriff hat in seiner langen Geschichte sehr unterschiedliche Deutungen erfahren. Ein solches Pädagogische Potenziale der Musik PDF wird im Lehr- und Lernbereich durch Zusatzbezeichnungen wie Projektunterricht oder Lernprojekt, im tertiären Bildungsbereich als Projektstudium, in außerunterrichtlichen Tätigkeitsfeldern etwa als Projektarbeit genauer etikettiert.


Författare: Angelika Bacher.

Diese pädagogische Studie liefert Einsichten in die Bedeutung der Musik als Bildungsmittel. Sowohl historisch-systematische Argumente als auch empirische Belege werden herangezogen, um Antworten auf folgende Fragen zu erhalten: Was bewirkt Musik im pädagogischen Feld? Was kann die musikalische Bildung dazu beitragen, Menschen kompetent zu machen? Wie kann die Professionalität von Lehrerinnen und Lehrern mithilfe musikalischer Bildung optimiert werden? Welchen grundlegenden Beitrag kann musikalische Bildung leisten, um junge Menschen bestmöglich auf ihren zukünftigen Berufsalltag vorzubereiten? Musikalische Bildung kann zu einem wesentlichen Mittel im Selbstfindungsprozess der Persönlichkeit werden, weil nicht nur fachliche, sondern auch personale und soziale Kompetenzen in hohem Maße gefördert werden.

Der von William Heard Kilpatrick eingeführte Begriff project method und die deutsche Bezeichnung Projektmethode beschränken sich begrifflich auf einen didaktischen Teilbereich, das Wie des Vorgehens und die entsprechenden Organisationsformen. Karl Frey nimmt darauf ausdrücklich Bezug, indem er seinem Buch den Untertitel Der Weg zum bildenden Tun gibt. Die didaktische Entscheidung für die Form des Projektunterrichts unterliegt nicht dem Zufall oder einer methodischen Willkür. Der aufwendige Einsatz des Projektunterricht rechtfertigt sich einerseits aus der Absicht, ein komplexes Problem oder eine umfangreiche Aufgabenstellung, die sich mit den methodischen Möglichkeiten eines einzelnen Faches nicht mehr zufriedenstellend bewältigen lässt, mit Hilfe mehrerer Fachkompetenzen anzugehen.

Dies geschieht im Wege einer Fächerkonzentration und eines interdisziplinären bzw. Die Projektmethode reicht bis ins 16. Die Einflüsse der frühen Wurzeln auf die heutige Projektmethode sind bis heute umstritten. Einsicht, dass zu keinem Zeitpunkt eine einheitliche Theorie existierte, auf die sich heute noch uneingeschränkt berufen ließe.

Anfang der 1970er Jahre erlebte der Projektunterricht eine Renaissance im Bildungswesen. Schul- und Hochschulausbildung und das Bedürfnis nach mehr Lebensnähe und aktivem Einbezug der Lernenden in das Bildungsgeschehen ausgelöst. Die Grundintention des Projektunterrichts war ursprünglich eine gesellschaftlich-politische. Der Projektgedanke bei John Dewey und William Heard Kilpatrick, deren Name heute mit der Projektmethode meist verbunden wird, war die Reaktion auf tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen, die eine Reform des Unterrichtens in Richtung problembezogener, lebensnaher Aufgabenstellungen und Arbeitsweisen vorantrieben. Aufgrund der Komplexität des Unterrichtsmodells und seiner langen internationalen Geschichte, aber auch wegen unterschiedlicher didaktischer Ansprüche an diese Form des Unterrichtens ist es bis heute nicht gelungen, eine einheitliche Definition zu finden.

So wurde versucht, das Wesen eines Projektunterrichts wenigstens durch eine Reihe von Kriterien zu bestimmen, die das Arbeiten in Projekten von anderen Unterrichtsformen unterscheiden. Ganzheitlichkeit: Das Projekt wird als Ganzes gesehen. Es wird nicht nur das Produkt gewertet, sondern der gesamte Arbeitsprozess zur Aufgabe gemacht. Der in den Schulen in der Regel praktizierte Projektorientierte Unterricht erfüllt dabei nur einige der Projektansprüche. Eine Auseinandersetzung mit den oben aufgeführten Konstituenten der Projektarbeit verdeutlicht, dass auf Lehrer wie Schüler völlig neue Aufgaben zukommen, die sich wesentlich vom traditionellen Unterricht unterscheiden und sich auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis auswirken. Für den Lehrer bedeutet der Projektunterricht zunächst einmal die Aufgabe seines Organisationsmonopols, was ihm aber die Möglichkeit verschafft, als Lernpartner für die Schüler seine pädagogische und fachliche Kompetenz verstärkt ins Spiel zu bringen. Die Schüler können mithilfe moderner Kommunikationsmittel, besonders des Internets, auf ein breites Spektrum an Wissen und Information zugreifen.