Nimm den Chor doch selber auf PDF

Die drei Stücke behandeln nimm den Chor doch selber auf PDF Ende einer langen Serie von Gewalt und Rache im Haus des Atreus. Geschildert wird der Übergang vom Prinzip der individuellen Rache zur geordneten Rechtsprechung durch ein Gericht, das die Bürgerschaft repräsentiert. Das abschließende Satyrspiel Proteus ist verschollen. Dafür tötet ihn seine Frau Klytaimestra nach seiner Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg.


Författare: Raik Johne.

Dieses Buch richtet sich an alle, die sich trauen, eigene Choraufnahmen zu erstellen; also Chorsänger, Chorleiter oder auch Studioleute, für die dieses Thema Neuland ist. Das damit erste deutschsprachige Buch zu dieser Thematik enthält ein Rundum-sorglos-Wissens-Paket, welches die Bandbreite vom einfachen Mitschnitt bis zur CD-Produktion umfasst.

Die erste Tragödie der Trilogie schildert die Ermordung von Agamemnon, König von Mykene, durch seine Frau Klytaimestra und ihren Geliebten Aigisthos. Am Anfang steht nachts ein Wächter auf dem Dach des Königspalastes der Atriden und berichtet, wie er seit Jahren Ausschau nach einem Signalfeuer hält, das die Eroberung Trojas durch die Griechen melden soll. Am Ende seines Monologs erscheint dieses Signal. Klytaimestra tritt auf und erklärt dem Chor, dass sie nun die Rückkehr Agamemnons aus dem Krieg um Troja erwartet. Als Agamemnon zurückkehrt, führt er die Seherin Kassandra als Sklavin und Konkubine mit sich, was Klytaimestra noch mehr erzürnt. Klytaimestra versucht, Agamemnon zu überreden, auf einem purpurroten Teppich das Haus zu betreten.

Kassandra bespricht mit dem Chor, ob sie den Palast betreten soll oder nicht, da sie weiß, dass dann auch sie ermordet wird. Kassandra ist die Tochter des trojanischen Königs Priamos und der Hekabe. Apollon hat ihr die Weissagekunst zusammen mit dem Fluch gegeben, dass keiner, der ihre Prophezeiungen hört, ihr glaubt. Später tritt Aigisthos auf und hält eine arrogante Rede an den Chor, was fast zu einer Schlägerei zwischen dem Chor einerseits und Aigisthos und seinen Handlangern andererseits führt. Klytaimestra beendet den Streit und sagt, dass bereits genug Blut geflossen sei. Das Spiel schließt mit einem Auftritt des Chores, der die Thronräuber an Orestes, den Sohn Agamemnons, erinnert, der sicher zurückkommen werde, um Rache zu üben.