Neues Testament und Antike Kultur. Gesamtausgabe in fünf Bänden PDF

Neues Testament und Antike Kultur. Gesamtausgabe in fünf Bänden PDF ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Aristoteles-Büste, römische Kopie nach einer Skulptur des Bildhauers Lysippos. Porträt des Aristoteles, römische Kopie nach dem Original des Lysippos.


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Das moderne Europa ruht auf dem Erbe der klassischen Antike und des Christentums. Beide Wurzeln sind eng miteinander verwoben. "Neues Testament und Antike Kultur" (NTAK) entfaltet die unterschiedlichen Einflüsse und Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden Größen. Denn wer das Neue Testament verstehen will, muss die Welt kennen, in der es entstanden ist. Dabei soll das Neue Testament bewusst nicht als Fremdkörper, sondern als Teil antiker Kultur dargestellt werden. Weil Religion, Gesellschaft und Kultur in der antiken Welt eine Einheit bilden, ist interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzige Weg ihrer Erforschung. Nur so kann auch das Eigene eines jeden Themas sachgemäß erfasst werden. Ausgewiesene Fachleute aus den unterschiedlichsten Disziplinen und zahlreichen Ländern tragen in einem interkonfessionellen Ansatz ihre Erkenntnisse in mehr als 170 Artikeln zum Spannungsfeld von Neuem Testament und Antiker Kultur bei.
Band 1: Prolegoomena – Quellen – Geschichte
Band 2: Familie – Gesellschaft – Wirtschaft
Band 3: Weltauffassung – Kult – Ethos
Band 4: Karten – Abbildungen – Register
Band 5: Texte und Urkunden

Der aus einer Arztfamilie stammende Aristoteles kam mit siebzehn Jahren nach Athen. Dort beteiligte er sich an Forschung und Lehre. Nach Platons Tod verließ er 347 Athen. Die an eine breite Öffentlichkeit gerichteten Schriften des Aristoteles in Dialogform sind verloren. Die erhalten gebliebenen Lehrschriften waren größtenteils nur für den internen Gebrauch im Unterricht bestimmt und wurden fortlaufend redigiert. Naturlehre: Aristoteles’ Naturphilosophie thematisiert die Grundlagen jeder Naturbetrachtung: die Arten und Prinzipien der Veränderung. Dies ergänzt er um seine spätere Lehre, wonach die Substanz konkreter Einzeldinge ihre Form ist.

Ethik und Staatslehre: Das Ziel des menschlichen Lebens, so Aristoteles in seiner Ethik, ist das gute Leben, das Glück. Charaktertugenden ausbilden, wozu ein entsprechender Umgang mit Begierden und Emotionen gehört. Das naturwissenschaftliche Forschungsprogramm des Aristoteles wurde nach seinem Tod von seinem Mitarbeiter Theophrastos fortgesetzt, der auch die aristotelische Schule, den Peripatos, im juristischen Sinne gründete. Die Aristoteles-Kommentierung setzte erst im 1. Stageira, einer damals selbständigen ionischen Kleinstadt an der Ostküste der Chalkidike, geboren. Sein Vater Nikomachos war Leibarzt des Königs Amyntas III.

Aristoteles als Siebzehnjähriger nach Athen und trat in Platons Akademie ein. Dort beschäftigte er sich zunächst mit den mathematischen und dialektischen Themen, die den Anfang der Studien in der Akademie bildeten. Schon früh begann er Werke zu verfassen, darunter Dialoge nach dem Vorbild derjenigen Platons. Nach Platons Tod verließ Aristoteles 347 v. Er folgte einer Einladung des Hermias, der die Städte Assos und Atarneus an der kleinasiatischen Küste gegenüber der Insel Lesbos beherrschte. Zur Sicherung seines Machtbereichs gegen die Perser war Hermias mit Makedonien verbündet.

Aristoteles auf Einladung von Philipp II. Alexander für seinen abwesenden Vater die Regentschaft übernahm. 340 berührte Aristoteles tief, wie ein dem Andenken des Freundes gewidmetes Gedicht zeigt. Mit der Zerstörung der rebellischen Stadt Theben 335 v. Widerstand gegen die Makedonen in Griechenland zusammen, und auch in Athen arrangierte man sich mit den Machtverhältnissen. Nach dem Tod Alexanders des Großen 323 v. Athen und anderen griechischen Städten zunächst antimakedonische Kräfte durch.