Neue Rundschau 2010/4 PDF

Die Initiative ist bundesweit für ihre Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen bekannt. Dabei wurden manche ihrer Tätigkeiten und Kampagnen in der Vergangenheit wiederholt kontrovers diskutiert und riefen öffentliche Neue Rundschau 2010/4 PDF hervor. Dieses ursprünglich in Köln ansässige Unternehmen wurde im Dezember 1999 von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie gegründet, 2010 wurde der Unternehmenssitz nach Berlin verlegt. Die GmbH hat 8 feste und etwa 40 freie Mitarbeiter.


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Kein Zweifel: die Lyrik ist das Nachtschattengewächs der Literatur. Doch ihre wilden Früchte entwickeln eine toxische Wirkung, die süchtig macht. Ihre Leser suchen im Pixelgewitter nach dem einen Bild. Bei allem Speed der Bytes vergessen sie nicht die Beschleunigung der Gedanken und deren sinnliche Friktion. Auf ihren Zungen schmecken sie fremde Phoneme und Vokale, die sie über Sprach-, Diskurs- und Domaingrenzen schmuggeln: Willkommen bei Lyrikosmose hoch 2.

Der Jahresetat betrug für das Jahr 2012 nach eigenen Angaben 6,97 Millionen Euro. Als wissenschaftlicher Berater fungiert das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Vorsitzender des Kuratoriums ist der frühere Bundeswirtschaftsminister und Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Wolfgang Clement. Er ist der Nachfolger von Hans Tietmeyer, der seit Gründung der INSM im Jahr 2000 bis 2012 diesen Vorsitz innehatte.

Juni 2005 wurde der Verein Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft e. Laut Handbuch Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände in Deutschland verfolgt die INSM das Ziel, durch Öffentlichkeitsarbeit ihre ordnungspolitischen Botschaften bei Entscheidern und in der Bevölkerung zu verankern. Die Öffentlichkeitsarbeit der INSM ist charakterisiert durch die Strategie der integrierten Kommunikation. Die Verbreitung der Inhalte erfolgt durch Anzeigen, Broschüren, Magazine, Bücher und Lehrveranstaltungen.

Die INSM führt regelmäßig öffentlichkeitswirksame Kampagnen durch. Die INSM stand in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen verschiedener Vorfälle in der Kritik. Hierzu gehören unter anderem Vorwürfe der Schleichwerbung und redaktioneller Einflussnahme. Horst Friedrich Wünsche, Geschäftsführer der Ludwig-Erhard-Stiftung, wirft der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vor, zu Unrecht mit einem Porträt Ludwig Erhards für sich zu werben. Der Politikwissenschaftler Ulrich Müller von Lobbycontrol prangert die Berichterstattung als unkritisch und intransparent an. Im Hinblick auf die Gefährdung der journalistischen Unabhängigkeit rügte die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche die zunehmende Veröffentlichung von PR-Texten als redaktionelle Beiträge ohne jegliche Hinweise über die Herkunft der Texte. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist höchst erfolgreich, weil es ihr gelungen ist, so einen neoliberalen Mainstream in den Medien durchzusetzen.

Im September 2005 wurde durch eine von der ARD veröffentlichte Kundenliste bekannt, dass die INSM 2002 insgesamt 58. 670 Euro bezahlte, um Einfluss auf Dialoge in der ARD-Sendung Marienhof zu erhalten. Im November 2005 berichtete die Wochenzeitung Freitag, dass die INSM, nachdem in den Medien zunehmend kritische Berichterstattung über sie stattfinden würde, zu deren Bekämpfung Druck auf Redaktionen ausübe. Initiative kostenloses Unterrichtsmaterial zu den Themen Politik und Wirtschaft zur Verfügung. Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes 2017 veröffentlichte die INSM in der Bild eine Anzeige zur geplanten Reichensteuer der SPD. Neben einem Bild des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz war die Frage „Lieber Herr Schulz, Reichensteuer schon ab 60. 000 Euro: Ist das Ihr Respekt vor Leistung?

Mit mehreren Kampagnen bezog die INSM seit 2011 gegen die Förderung von Ökostrom durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz Stellung. Kurzstudie: Gefallen an Gefälligkeiten – Journalismus und Korruption. Wie neoliberale Eliten Politik und Öffentlichkeit beeinflussen. Norbert Nicoll: „Die ökonomische Rationalität in die Öffentlichkeit tragen. Christian Nuernbergk: Die PR-Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ihr Erfolg in den Medien. Rudolf Speth, Thomas Leif: Lobbying und PR am Beispiel der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung.

Rudolf Speth: Die politischen Strategien der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Norbert Reuter: Aufbruch in die Vergangenheit. Die ZEIT über die Initiative, ihre Ursprünge und Ziele. Artikel aus der FAZ: „Hatte Karl Marx doch recht? Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Wolfgang Schroeder, Bernhard Wessels: Handbuch Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände in Deutschland, ISBN 978-3-531-14195-4, S.