Mythologie der Griechen und Römer PDF

Aus dieser Periode sind überwiegend mythologie der Griechen und Römer PDF Funde wie z. Hauptquelle ist die Germania von Tacitus und mehrere Weihesteine.


Författare: Otto Seemann.
Nachdruck des Originals von 1910.

Verschiedene Quellen, wie Runeninschriften, Zaubersprüche, Glossen. Hochmittelalter und frühe Neuzeit: Verdecktes Weiterleben von einigen Numina im Volksglauben und in Sagen. Diese wurden in der folgenden Periode gesammelt. Weitere Erkenntnisse können mittels der Sprachgeographie gewonnen werden. In der Neuzeit sind die Glaubensvorstellungen der germanischen Mythologie weitgehend erloschen. Mit Jacob Grimm begann ihre wissenschaftliche Erforschung. Aufgrund sprachwissenschaftlicher Befunde kann geschlossen werden, dass damals die Namen der Hauptgottheiten wie Wodan-Odin, Ziu-Tyr, Donar-Thor und Frija-Frigg in der Sprache gebräuchlich waren.

Ob und in welcher Form sie verehrt wurden, entzieht sich unserer Kenntnis. Das Opfermoor von Oberdorla wurde um 30 v. Hauptquelle ist Tacitus, der in seiner Germania ausführlich über einige germanische Kulte berichtet. Die Hauptgottheiten benennt er nach antiker Gepflogenheit mit römischen Namen, es sind dies Mercurius, Mars, Hercules und Isis.

Während der Römischen Kaiserzeit wurden auch die germanischen Wochentagnamen gebildet. Hatte das Opfermoor von Oberdorla während seiner ersten 500 Jahre eine ruhige Zeit mit langsamen Veränderungen, so durchlebte es nun eine wildere Zeit mit mehreren Zerstörungen. Nach dem Sieg der Hermunduren über die Chatten im Jahre 58 n. Eine klare Abgrenzung zu gallischen Gottheiten ist hier nicht immer möglich. Nach turbulenten Umwälzungen der Völkerwanderungszeit gewannen die Franken unter den Merowingern nach und nach die politische Macht über Mitteleuropa, das zudem immer mehr unter den Einfluss des Christentums geriet. Jahrhunderts bestand das Heiligtum am Opfermoor von Oberdorla nur noch aus einem einfachen rechteckigen Zaun im damaligen See.

Innerhalb dieses Zaunes wurden dann verschiedene Opfer versenkt. Die literarischen Zeugnisse sind etwas bunter aber dennoch spärlich. Der Langobarde Paulus Diaconus erzählt wie der Göttervater Wodan von seiner Frau Frea überlistet wurde und er so den Langobarden nicht nur ihren Namen, sondern auch den Sieg verlieh. Der Zweite Merseburger Zauberspruch erzählt, wie Wodan und Phol in den Wald ritten und einen kleinen Unfall erlitten, worauf sich mehrere Göttinnen ans Werk machten, doch erst die Zauberkenntnisse von Wodan verhalfen dem gestrauchelten Pferd wieder auf die Beine. Irminsul bei den Sachsen, Hain der Nerthus bei den Langobarden.

Obwohl die Goten zu den Ostgermanen zählen, seien sie hier aufgelistet. Siehe auch die Südgermanische Gottheiten in der frühmittelalterlichen Überlieferung. Ausdrücke aus der Kosmologie und Eschatologie: Erde und Himmel: ahd. Erde als Wohnort der Menschen: ahd. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit waren im gesamten deutschen Sprachgebiet Sagen über weibliche Numina weit verbreitet. Diese Numina traten nach den Sagen und Erzählungen insbesondere in den Zwölften auf und kontrollierten, ob das zu dieser Zeit bestehende Spinnverbot eingehalten wurde.

Zudem bestraften sie faule Spinnerinnen, indem sie ihnen die Rocken verwirrten. Sie waren auch für die Fruchtbarkeit im Land zuständig, sorgten für eine gute Getreideernte, spendeten Regen und ließen es schneien. Die Volksglaubensgestalten gelten nach anderen Sagen auch als Bringerin der Kinder, bzw. Seelen der ungetauft gestorbenen Kinder mit sich.