Musik und Raum PDF

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Författare: Annette Landau.
Eine Tuareg-Frau aus dem Norden des Niger, die Anzad spielt, stellt sich bei hohen und tiefen Tönen Nähe oder Ferne vor. Die Antike bezeichnet Tonunterschiede nicht mit höher oder tiefer, sondern mit scharf und schwer. Schubert steht bereits in der Tradition, die hohe Töne oben, tiefe Töne unten denkt. Dennoch spielt er in seinen Werken geschickt mit den Hörerwartungen seines Publikums: Was auf dem Papier als Aufwärtsbewegung geschrieben steht, erscheint im Liedvortrag oftmals als Abwärtsbewegung und umgekehrt. Seit dem 18. Jahrhundert gilt als gewiss, dass Musik eine Zeitkunst ist, die mit dem Raum nichts zu tun hat. Musikalische Komposition wird geradezu als Antipode der Raumkunst Architektur gesehen. Gleichzeitig häufen sich die Schriften, die Musik mit Architektur-Metaphern umschreiben beziehungsweise in der Architektur gefrorene Musik erkennen. Diese Sicherheit der Definition verliert sich im 20. Jahrhundert zunehmend. "Man kann sagen, dass Musik in Zukunft Raum-Musik sein wird", stellt Stockhausen fest. Musik wird immer weniger als Zeitachse wahrgenommen, vielmehr reizt es Künstlerinnen und Künstler geradezu, die Künste zu entflechten, das Räumliche in die Musik zu bringen. Doch wie thematisieren Künstlerinnen und Künstler heute Raum und Musik in ihren Werken? Und wie verändert sich ein Raum durch akustische Signale? Wie verbindet die menschliche Psyche Musik und Raum in natürlicher oder künstlicher Umgebung? In welcher Beziehung stehen Raum und Musik im aussereuropäischen Raum und in der Geschichte des Abendlandes? Fragen, denen Künstlerinnen und Künstler sowie Ethnologen, Geografinnen, Akustiker, Philosophinnen, Architekten, Musikwissenschaftlerinnen und Psychologen während eines Symposiums im Kunstraum des KKL Luzern auf dem Papier und im Raum nachgegangen sind.

Die Kunst-Station Sankt Peter Köln ist der Ort des Dialogs zwischen Kunst, Musik, Architektur und Religion. Die aktuellen Konzerte zeitgenössischer Musik unseres Organisten Dominik Susteck. Sankt Peter ist heilige Zeit, heiliges Spiel und lebendiger Gottesdienst. Sankt Peter ist Angebot und Einladung. Die neuesten Informationen rund um Sankt Peter und die Kunst-Station finden Sie im Kalender. Viele Veranstaltungen der Gemeinde, wie die Gottesdienste oder Meditationen finden statt, zahlreiche Konzerte und Ausstellungen der Kunst-Station, dem Profil der Gemeinde Sankt Peter.

Sie alle zusammen auf einen Blick, chronologisch, finden Sie im Kalender, auf einen Blick. Sie finden aber auch Texte zum Nachdenken und Nachlesen, Einladungen zu den Musik- und Kunst-Veranstaltungen und Anregungen für Ihr geistliches Leben. Alles das im Gemeindebrief, in gedruckter Form oder als pdf zum Herunterladen. Musiken sind so unterschiedlich, wie die Lebens- und Kulturräume der verschiedenen Roma-Gruppen unterschiedlich sind. Stets sind sie beeinflusst von den verschiedenen Musikformen und von den Rezeptionsgewohnheiten in den jeweiligen Mehrheitsgesellschaften.

Die Geschichte der von Roma vertretenen Musiken ist vor allem geprägt von der Anpassung an die Unterhaltungsbedürfnisse der Umgebungsgesellschaften. Die Musik der Roma ist derart vielfältig, dass man von einer Roma-Musik nicht sprechen kann. Roma-Gruppen stellt sich auch deren Musik dar. Nach Oskar Elschek hätten die Roma ihre eigene musikalische Identität zugunsten des Gastlandes immer wieder verdrängt.

Dennoch existierte früher wie auch noch heute sehr wohl eine genuine Musik der Roma. Harmonik und Melodik fallen ganz unterschiedlich aus. Die professionelle Musikertätigkeit war und ist eine wesentliche Methode des Erwerbs materieller und sozialer Ressourcen. Musik spielt zugleich im sozialen und kulturellen Leben der Familien eine wichtige Rolle. Die traditionelle musikalische Sozialisation ist nichtschriftlich und familiär. Kinder wachsen so früh in den Musikerberuf hinein.