Moses Mendelssohn: Gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe / Band 15,1: Hebräische Schriften II,1 PDF

Moses Mendelssohns Vater Mendel Heymann war als Sofer sowie dessauischer Gemeindeschreiber und Primarschullehrer tätig. Herkunft ist nichts bekannt, außer dass er nach Moses Mendelssohn: Gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe / Band 15,1: Hebräische Schriften II,1 PDF zugewandert war.


Författare: Moses Mendelssohn.
The Pentateuch. Introduction to volumes 15-18 by Werner Weinberg. Das Hohelied.
Edited by Werner Weinberg
Volumes 15 to 18 provide a reproduction of Mendelssohn’s Pentateuch edition (›Netivot ha schalom‹ – ›The Paths of Peace‹, Berlin: George Friedrich Starcke 1780–1783), as well as a translation of the Song of Solomon (›Megillat schir ha-schirim‹, Berlin: Jüdische Freischule 1784/85). In addition to the biblical text, the Pentateuch edition includes Mendelssohn’s German translation, the commentary (›Biur‹) which he wrote together with his colleagues Salomo Dubno, Naftali Herz Wessely, Aaron Jaroslaw and Herz Homberg as well as the Masoretic texts by Salomo Dubno and Schalom Meseritz (›Tikkun sofrim‹). At the beginning of this edition there are approbations, a treatise and a poem by Wessely, the fragmentary introduction by Dubno, Mendelssohn‘s own introduction as well as a list of subscribers. The introduction gives a detailed description of the origins and the reception of this pivotal work of Jewish Enlightenment.

Als Moses geboren wurde, war der Vater bereits 47 Jahre alt. Trotz der bescheidenen Verhältnisse im Elternhaus wurde das Kind sorgfältig ausgebildet und früh als hochbegabt erkannt. Sage nach in fünf Tagesmärschen zu Fuß. Mit Hilfe älterer, weltlich gebildeter Schüler eignete sich Mendelssohn in diesen Jahren, neben seinen Talmudstudien, Deutsch und später Latein, Französisch und Englisch sowie weiteres weltliches Wissen an. Nach sieben Jahren als Bettelstudent wurde er im Jahr 1750 von dem Seidenhändler Bernhard Isaak als Hauslehrer für dessen Kinder eingestellt und begann 1754 als Buchhalter in dessen neu gegründeter Seidenfabrik. 1761 wurde Mendelssohn Geschäftsführer in der Seidenfabrik und 1768, nach Bernhard Isaaks Tod, zudem Teilhaber.

Enge Kontakte hielt Moses Mendelssohn mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim, der in Halberstadt als Domsekretär lebte und junge Dichtertalente mit Geld und freundlicher Anteilnahme unterstützte. Moritz Daniel Oppenheim: Der Lavater-Streit, 1856. Links Mendelssohn, stehend Lessing, rechts Lavater. 1770 wurde Mendelssohn von dem Schweizer Pfarrer Johann Caspar Lavater öffentlich aufgefordert, entweder in aller Form das Christentum zu widerlegen oder selber Christ zu werden, was zu einer öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Mendelssohn und Lavater führte. 1771 erlitt Mendelssohn, wahrscheinlich im Zusammenhang mit diesen Anstrengungen, einen psychophysischen Zusammenbruch, der ein zeitweiliges Aussetzen jeglicher philosophischen Tätigkeit erzwang. 1777 traf Mendelssohn mit dem jüdischen Gelehrten und Wissenschaftler Rafael Levi zusammen. Mendelssohn die Mitgliedschaft an, die er aber ablehnte.

Wenig später wurde er zum Ehrenmitglied berufen, das in der auf 24 Männer begrenzten Gesellschaft jederzeit Zutritt hatte. Diese Rolle füllte er engagiert aus. Das Ehepaar bekam zehn Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Mit Ausnahme von Recha Meyer und Joseph Mendelssohn ließen sich alle Kinder Moses Mendelssohns in ihrem späteren Leben christlich taufen. Das Grab von Fromet Mendelssohn befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof in Altona. Januar 1786 in Berlin und wurde einen Tag später auf dem Berliner Jüdischen Friedhof beerdigt, wo noch heute ein rekonstruierter Grabstein an ihn erinnert.