Mord im Spital PDF

Marys Mutter, Betty Bell, gebar 1957, im Alter von 17 Jahren, ihre erste Tochter Mary Flora Bell, die sie nie wirklich lieben und annehmen konnte. Mary Bell mord im Spital PDF in Newcastle-Upon-Tyne in der sogenannten Scottswood Area auf, einem heruntergekommenen Sozialwohnungsviertel.


Författare: Herbert Lipsky.
Während seiner Geburtstagsfeier erreicht Starchirurg Paul Leistenschneider ein Anruf aus dem Spital: Der prominente Fritz Lederer, Chef eines Pharmakonzerns, den er vor einigen Tagen operiert hat, ist völlig unerwartet verstorben. Der Gerichtsmediziner stellt einen zu hohen Kaliumspiegel im Blut fest, der zum Herzstillstand geführt hat – Polizei und Staatsanwaltschaft werden informiert. Nach anfänglichem Zögern schaltet sich Leistenschneider in die Ermittlungen ein und entdeckt schnell Parallelen zu anderen ungeklärten Sterbefällen. Ist im Spital ein Serienkiller am Werk? Oder führen die Spuren in die dunkle Welt der Pharmaindustrie? Aber auch schöne Frauen sind im Spiel …
Natürlich fehlen auch diesmal die eigenwilligen, bissigen Ansichten des Arztes nicht – über Graz, die Gesundheitspolitik oder über Gourmetrestaurants.

Ihre Mutter, die sie bereits bei der Geburt weggeben wollte, arbeitete hier als Prostituierte. Mary Bell unterdrückte schon als Kind oftmals ihre Gefühle. Sie gebärdete sich äußerst gewalttätig gegenüber anderen Kindern und sogar Erwachsenen. Während ihrer Kindheit wurde sie von ihrer Mutter häufig psychisch und physisch misshandelt. Sie wurde zweimal wegen einer Vergiftung ins Spital eingeliefert und es bestand der Verdacht, dass ihre Mutter ihr absichtlich Tabletten verabreicht hatte, um sie zu vergiften. Marys Mutter verprügelte sie nahezu jeden Tag heftig und verschenkte sie außerdem zweimal auf der Straße an wildfremde Frauen. Im Kindergarten, den sie seit 1961 besuchte, blieb sie Einzelgängerin.

Ihre Kindergärtner berichteten später, dass sie extrem frech gewesen sei und die anderen Kinder, von denen sie gehänselt worden sei, getreten, geschlagen und gekniffen habe. Sie hatte ein extremes Profilierungsbedürfnis und erfand ständig Geschichten. Mai 1968 erwürgte die zehnjährige Mary Bell in einem leerstehenden Haus den vierjährigen Martin Brown. Die Bauarbeiter geboten ihr, zu verschwinden. Martin Brown wurde auf dem Rücken liegend gefunden, die Wange und das Kinn mit Blut und Speichel verschmiert. Da die Polizei keine weiteren Anzeichen von Gewalt entdeckte, glaubte sie an einen Unfall. Der Fall wurde deshalb nicht von Fachleuten untersucht.

Später besuchten die zwei Mädchen die Tante und bedrängten sie seelisch. Die Tante forderte die Mädchen auf, zu verschwinden und nie mehr wiederzukommen. Vier Tage nach dem Mord besuchte Mary Bell, diesmal alleine, auch die Mutter des Opfers. Sie fragte, ob sie Martin sehen könne.