Mitarbeiter des Zeitgeistes? PDF

Nikolaus ist die Stadtpfarrkirche von Überlingen am Bodensee. Der Ort Überlingen besaß wahrscheinlich schon um das Jahr 1000 eine Saalkirche. Jahrhundert wurde mitarbeiter des Zeitgeistes? PDF durch eine längere und dreischiffige Säulenbasilika ersetzt.


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Erstmals werden hier alle wesentlichen Dokumente aus der theologischen Arbeit in der Reformierten Kirche Ungarns von 1967 bis 1992 gesammelt, mit denen diese Kirche ihr Verhältnis zum sozialistischen Staat bestimmte. Kritische Stellungnahmen, vor allem aus jenen Jahren, beleuchten das Grundproblem dieses kirchlichen Selbstverständnisses: die sogenannte «Theologie der dienenden Kirche», die mit Hilfe einer Geschichtstheologie Kirchenleitung und kirchliches Leben politisch instrumentalisierte. Diese erste umfassende Dokumentation ergänzt die Quellen durch historische Einführungen und kritische Erläuterungen. Der Ausblick fragt nach Chancen theologischer Neuorientierung, auch im Blick auf die Rolle des reformierten Protestantismus innerhalb der ungarischen Nation.

Beide Bauten waren wahrscheinlich im Stil der Romanik gehalten. Die ursprüngliche Pfarrkirche Überlingens war die Michaelskirche in Aufkirch außerhalb von Überlingen. Die Michaelskirche wechselte im frühen 14. Jahrhundert mehrfach den Besitzer und büßte ihre Bedeutung ein. Da der Reichtum der Stadt im 14.

Jahrhundert wuchs, begann man 1424 mit einem erneuten Neubau des Langhauses. Die letzte Erweiterung zur heutigen Form war der Umbau zur Basilika nach 1512, wobei das Ulmer Münster als Vorbild diente. Dabei wurde das Mittelschiff nach oben erweitert und durch Obergaden ergänzt sowie mit Netzrippengewölben überwölbt. Der Bau des Südturms wurde jedoch 1420 unterbrochen und nie vollendet. Gedeckt von einem Krüppelwalmdach, hängt in ihm die 1444 gegossene Osanna-Glocke.

Anders als beim Südturm, gingen die Arbeiten am zweiten Turm, den Nordturm, weiter. Ihn stellte man zur gleichen Zeit der Chorverlängerung und dem Bau des Überlinger Rathauses, 1494 vorläufig fertig. 76, gestaltete man die oberen Geschosse des Nordturms zu seiner heutigen spätgotischen Gestalt um. Zur Zeit der Vollendung und Umgestaltung zahlreicher Kirchen im Stil des Historismus Ende des 19. Nachdem man 1937 den hölzernen Dachaufsatz des Nordturms restaurierte, beschädigte ein Brand zwei Jahre später, am 13.

August 1939, die oberen Fachwerkgeschosse schwer, die daraufhin nur notdürftig renoviert wurden. Als im Jahr 1950 der Kirchturm der St. Das überregional bedeutsamste Kunstwerk des Münsters ist der geschnitzte Hochaltar, den der Überlinger Holzschnitzer Jörg Zürn und seine Mitarbeiter von 1613 bis 1616 schufen. In den Seitenkapellen des Langhauses stehen 13 weitere Altäre, die aus der Zeit vom 15.

Die Altaraufbauten sind zum Teil mit prächtigen Schnitzereien dekoriert. Darunter fällt besonders der Rosenkranzaltar im südlichen Seitenschiff ins Auge, den David Zürn 1631 schnitzte. Vom Überlinger Künstler Josef Eberle stammen zudem der Kinderfreund-Altar und der Herz-Jesu-Altar. Einer der beiden steht rechts neben dem Hochaltar, der andere in einer der Seitenkapellen. An den Pfeilern des Mittelschiffs sind auf kleinen Konsolen überlebensgroße Holzfiguren der zwölf Apostel und des Erlösers postiert, die aus dem Jahr 1552 stammen. Die Wand über dem Chorbogen ist mit einem riesigen Fresko bemalt, das das Jüngste Gericht darstellt. Jacob Carl Stauder malte es im Jahr 1722.

Es ist vom Laienraum aus gut sichtbar und sollte für die Gläubigen eine ständige Mahnung sein. Instrument mit einer elektronischen Setzeranlage aus. Johann Philipp Seuffert für die Pfarrkirche St. 1967 wurde die Erlabrunner Pfarrkirche umgebaut und im Sinne des damaligen Zeitgeistes purifiziert. Dieser Maßnahme fiel letztlich auch die Seuffert-Orgel zum Opfer. Das Geläut aus acht Glocken wurde in seinem Bestand seit 1741 nicht verändert und stellt somit das historisch bedeutendste seiner Art in Baden-Hohenzollern dar. Die separat im Südturm hängende Osanna wird zu den eindrucksvollsten Glocken ihrer Zeit gezählt.