Michael Tangl (1861-1921) und seine Schule PDF

Klagenfurt ist eine Weiterleitung auf michael Tangl (1861-1921) und seine Schule PDF Artikel. Sie ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Kärnten.


Författare: Annekatrin Schaller.
Die ausführliche Biographie widmet sich mit Michael Tangl einem Vertreter der Historischen Hilfswissenschaften, die bisher innerhalb der Historiographiegeschichte kaum Beachtung gefunden haben.

Tangl wird als Schlüsselfigur bei der Vermittlung der am Ende des 19. Jahrhunderts führenden österreichischen Diplomatik (Urkundenlehre) ins Deutsche Reich vorgestellt. Er begab sich als Österreicher und Katholik in die "preußische Diaspora", wo er im Berlin der Wilhelminischen Zeit zwar persönlich nie glücklich wurde, als Hochschullehrer aber unerhört erfolgreich war.

Die Arbeit beleuchtet vor dem Hintergrund der Tanglschen Biographie die institutionellen und personellen Strukturen im Umfeld der Historischen Hilfswissenschaften um 1900, fragt nach deren Stellung innerhalb der Geschichtswissenschaft und behandelt auf der Grundlage der Auswertung umfangreichen Quellenmaterials die Geschichte der Archivarsausbildung, der Monumenta Germaniae Historica und Fragen der Universitätgeschichte.

99 erstmals urkundlich erwähnt und war bis zur Schenkung der Stadt durch Maximilian I. Kärntner Landstände im Jahr 1518 ein weitgehend unbedeutender Marktflecken. Diese Schenkung und die darauf folgende protestantische Reformationsbewegung des 16. Heute ist die Statutarstadt Klagenfurt Standort bzw. Klagenfurt liegt auf dem Klagenfurter Feld im Zentrum des Klagenfurter Beckens und erstreckt sich über jeweils rund 15 km in nord-südlicher und ost-westlicher Richtung. Punkt innerhalb des Gemeindegebiets ist der Ulrichsberg mit 1022 m ü. Das gesamte Klagenfurter Becken wurde in der Eiszeit durch den Draugletscher ausgefüllt.

Nach dem Abschmelzen der Eismassen bildeten Schwemmkegel der Glan den aus eiszeitlichen Schottern bestehenden Untergrund des heutigen nördlichen Stadtgebiets und des Zollfeldes. In Klagenfurt herrscht gemäßigt kontinentales Klima mit relativ großen Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten. Durch die im Klagenfurter Becken vorherrschende Inversionswetterlage ist eine überdurchschnittlich häufige und oft lang anhaltende Dunst- und Nebelbildung für dieses Gebiet typisch. Auch gab es seit 2000 elf Jahre mit mehr als 2000 Sonnenstunden. Im Norden des Stadtgebiets durchfließt die Glan Klagenfurt in west-östlicher Richtung, im Osten streift die Gurk den Stadtbezirk Hörtendorf, kurz bevor sie in Ebenthal die Glan aufnimmt. In der Innenstadt gibt es zwei im 16.

Das gesamte Ostufer des Wörthersees gehört zum Stadtgebiet Klagenfurts, das den See seit Mitte 2007 im Namen führt. Außerdem gibt es in Klagenfurt eine ganze Reihe von Teichen, darunter zählen die Hallegger Teiche in einem Naturschutzgebiet unterhalb des Schlosses Halleg zu den größten. Klagenfurt ist in 15 Gemeindebezirke unterteilt. Quadrat etwa kreisförmig, die Nummerierung startet oben, im Norden und geht rechtsherum. Analoges gilt für die flächenmäßig größeren Bezirke 9 bis 12, die wiederum einen Gürtel aus Sektoren in den Haupthimmelsrichtungen bilden. Gurlitsch II ist eine Katastralgemeinde in der angrenzenden Gemeinde Krumpendorf.

Etymologisch hat der Name Klagenfurt einen romanischen Ursprung und ist über Vermittlung des Slowenischen ins Deutsche gelangt. Heinz-Dieter Pohl hat die Bildung des slowenischen Namens Celovec für Klagenfurt, urkundlich erstmals 1615 als V Zelovzi belegt, sprachwissenschaftlich rekonstruiert. Eine noch ältere Herleitung, die aus der Zeit des Humanismus stammt, nennt den lateinischen Namen der römischen Stadt Claudiforum oder Forum Claudii als ursprüngliche Bezeichnung und beruften sich auf römische Quellen. Daraus soll sich der Name Klagenfurt entwickelt haben.