Metamorphosen oder Der goldene Esel PDF

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Speise und Salbe Ambrosia. Die Betonung Ambrósia entspricht den Regeln der lateinischen Sprache. Es besteht eine metamorphosen oder Der goldene Esel PDF und mythologische Verwandtschaft zum hinduistischen Amrita.


Författare: Apuleius.
Für Petrarca war er wichtige Inspiration, Giovanni Boccaccio (dessen Nachfolger im AB-Band 386 Ergötzliche Nächte versammelt sind) entnahm ihm sogar einige schlüpfrige Geschichten für sein Decamerone, Cervantes hat sich für den Don Quixote motivisch bei ihm bedient: Die Metamorphosen von Apuleius, dieser antike Roman aus dem 2. Jahr-hundert, dem später der Untertitel Der goldene Esel beigegeben wurde, blickt auf eine 1800-jährige Rezeptionsgeschichte zurück.
Metamorphosen ist die Geschichte des nach Wundern begierigen jungen Manns Lucius, der, durch eine falsche Zaubersalbe verwandelt, nun als Esel mit Menschenverstand durch eine unglaubliche Fülle spannen-der und komischer Erlebnisse gewirbelt wird und erkennen muss, welch delikate und verwunderliche Beziehungen Menschen untereinander und selbst mit Eseln eingehen. In diese Rahmenerzählung ver-flochten findet sich ein Kranz selbständiger Liebes-, Gauner- und Schelmengeschichten, die das farbige Bild menschlichen Erlebens auf amüsante Weise erweitern.
Apuleiusʼ Goldener Esel hat in knapp zwei Jahrtausenden alle Urteile der Literatur- und Sittenkritik provoziert: von seinen Zeitgenossen und dem frühen Mittelalter zur spirituellen Allegorie verklärt, vom 15. bis ins 19. Jahrhundert dagegen in den Bereich trivialer Unterhaltungslektüre verbannt, kennt der Romane alle falschen Höhen und ungerechten Tiefen der Wertschätzung – alle Lesarten haben diesem grotesk-sprunghaften wie witzigem Buch nichts von seiner hauptsächlichen Ei-genschaft genommen: seiner feinen, beinahe klassisch-komödiantischen Ironie.

Bei Homer kommt es in der Ilias und in der Odyssee als unsterblich machende Speise der Götter regelmäßig vor. Den gewöhnlichen Menschen wird es vorenthalten, wie man aus der Kirke-Episode der Odyssee sehen kann. Nach dem Mythos brachten wilde Tauben dem Zeus Ambrosia. Auch den Götterlieblingen unter den Menschen wurde sie gereicht, so dem Tantalos, dem Aeneas und dem Achilleus. Auch als Öl zur Einbalsamierung von Toten wurde Ambrosia verwendet. Ambrosia dient auch allgemein als wohlriechende Flüssigkeit, so in der Odyssee, wo Eidothea damit den Trangeruch der Robben überdeckt.

Ambrosia dient den Pferden der Götter als Nahrung. Ilias, wenn es vom Fluss Simois in der Ebene vor Troja heißt, er lasse Ambrosia als Weide für deren Pferde wachsen. Auch als Salbe, süß duftender Balsam oder als Trank, der die Schönheit des Körpers erhöhte und ihn vor Fäulnis schützte, wurde die Ambrosia gebraucht. Frühe Ärzte gaben Lebenselixieren und Schönheitsmitteln den Namen Ambrosia. Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. 6,23: Sume, Psyche, et immortalis esto! Sprach’s und verbreitete den erquickenden Ambrosiaduft.

Metamorphosen 4,214 ff: Axe sub Hesperio sunt pascua Solis equorum. In der westlichen Gegend liegt die Weide der Rösser des Sonnengottes. Diese Seite wurde zuletzt am 22. September 2018 um 20:53 Uhr bearbeitet.

Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Apuleius schrieb auch Gedichte und veröffentlichte Abhandlungen über unterschiedliche, insbesondere philosophische Themen sowie Reden. Ein Großteil seiner Werke ist jedoch nicht erhalten geblieben. Als Quellen für das Leben des Apuleius stehen abgesehen von einer Inschrift nur seine Werke zur Verfügung. Vornamen Lucius fehlt ein stichhaltiger Beleg.

Apuleius wurde anscheinend um 123 geboren. Er stammte aus einer angesehenen, wohlhabenden Familie römischer Bürger. Sie lag in der Provinz Africa proconsularis. Karthago, dem kulturellen Zentrum des römischen Nordafrika, in Rhetorik ausgebildet. Schon damals entschied er sich für den Platonismus als seine philosophische Schulrichtung. Rom auf, wo er möglicherweise als Anwalt tätig war.

Seine letzte Lebensphase verbrachte Apuleius wiederum in Nordafrika. In Oea, dem heutigen Tripolis, heiratete er die reiche Witwe Aemilia Pudentilla, die einige Jahre älter war als er. Sohn oder ein Schüler gemeint ist, ist unklar. Alle erhaltenen Werke des Apuleius sind in lateinischer Sprache verfasst. Sie zerfallen in die beiden Gruppen der philosophischen und der rhetorischen Schriften.