MERIAN Heidelberg PDF

Dieser Artikel behandelt das Michaelskloster auf dem Heiligenberg bei Heidelberg. Das Michaelskloster auf dem Heidelberger Heiligenberg wurde als Filialkloster des Klosters MERIAN Heidelberg PDF im 9. Jahrhundert an der Stelle einer alten Kultstätte gegründet. Jahrhundert aufgegebenen Anlage sind Fundamentreste erhalten.


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Weltweit eine große Nummer
Seit Marc Twain vom romantischen Neckar geschwärmt hat, bevölkern amerikanische Touristen die Gassen der Altstadt. Japaner schauen ehrfurchtsvoll hinauf zum Schloss, der berühmtesten Ruine Deutschlands. Kein Wunder, dass Heidelberg vor Klischees nur so strotzt. Doch gerade deshalb ist dieser Ort ein lohnendes Ziel für Entdecker. Denn hinter den ehrwürdigen Fassaden geht das Leben gemütlich weiter, die Street Art-Szene der Stadt am Neckar ist sogar quicklebendig.
Die wichtigsten Themen:
Street Art: In der Studentenstadt blüht die alternative Kunstszene. Ein nächtlicher Zug durch die hippen Viertel der Stadt.
Romantik: Der Neckar, der Philosophenweg – viele Schriftsteller und Dichter kamen nach Heidelberg und wollten für immer bleiben.
Krebsforschung: Zwei Nobelpreisträger und herausragende Ergebnisse: nicht nur in der Forschung, auch in der Therapie ist Heidelberg eine Top-Adresse.
Universität: Deutschlands älteste Hochschule und die Tradition: MERIAN zu Besuch in einer Schlagenden Verbindung.

Vorläuferbauten bestanden schon zur Zeiten der Kelten. Das Areal bildet den höchsten Punkt innerhalb einer doppelten Ringwallanlage auf dem Heiligenberg. Jahrhundert wurde die Kultstätte christlich verwendet, belegt durch Bestattungen aus merowingischer Zeit. Abt Thiotroch vom Benediktiner-Kloster Lorsch ließ sich die Kirche übereignen und baute sie aus. Erst im Jahr 1023 wurde das Kloster Sankt Michael und die Michaelsbasilika von Abt Reginbald, dem späteren Bischof von Speyer, unter Verwendung karolingischer Bauteile neu erbaut.

Zur Zeit des Klosterneubaus wurde auch eine Wasserleitung von einer Quelle auf dem Weißen Stein bis in die Nähe des Klosters errichtet, die den schwächer werdenden Bittersbrunnen als wichtigste Wasserquelle auf dem Heiligenberg ersetzte. Im Jahre 1094 wurde von St. Michael aus auf der südlichen Kuppe das Stephanskloster gegründet. Mit der Übernahme des Lorscher Klosters durch den Erzbischof von Mainz 1226 endete die Benediktinerzeit. Nach einem kurzen Zwischenspiel der Zisterzienser siedelten Prämonstratenser aus dem Kloster Allerheiligen im Schwarzwald in den beiden Klöstern. Archäologisch sind Brandspuren, datiert in die Zeit der Auseinandersetzung der Kurpfalz mit Kurmainz, nachweisbar mit anschließendem Wiederaufbau. 1503 wird der Einsturz des Glockenturms der Michaelsbasilika bezeugt, bei der drei Ordensleute in der Schlafkammer den Tod gefunden haben sollen.

Die Aufgabe des Klosters muss in der Folgezeit passiert sein, da das Kloster 1537 als verlassen galt. Wilhelm Schleuning: Die Michaels-Basilika auf dem heiligen Berg bei Heidelberg. Dietrich Lutz: Die Michaelsbasilika auf dem Heiligenberg bei Heidelberg, ein bedrohtes Denkmal. Michael auf dem Heiligenberg bei Heidelberg. Eckhard Spatz: Das Michaelskloster – Benediktiner auf dem Heiligenberg : Lichtbilderreihe, Hrsg. Beitrag über die Wiedereinwölbung der Westkrypta, in: Stadtteilverein Handschuhsheim e.